Heute stand die letzte Radstrecke von Mihla nach Mühlhausen an. Zum Abschluss auch wieder traumhaftes Wetter gehabt. So zeigte sich die Werra von der schönen Seite.


Über den Hainich musste ich heute wieder rüber. Zuerst ein Stück Werraradweg gefahren, um nicht unbedingt auf eine stark befahren Landstraße zu geraten.


Durch dieses Tal …

… ging es leicht hoch nach Nazza. Zwischenzeitlich einen Blick zur Burgruine Haineck ..

.. gehabt. Von hier sieht sie noch recht gut aus. Ab Nazza bis zum höchsten Punkt des heutigen Tages -das war auch der schwierigste Teil heute- durfte ich auf 4,4 km 191 Höhenmeter bewältigen. Aber für ein Foto habe ich kurz angehalten.

Dass die Landstraße derart stark befahren war, hatte ich nicht gedacht. Die PKWs waren nicht das Problem, aber wenn die LKWs hinter einen im Kurvenbereich sind, ist es doch sehr unangenehm. Aber hier ..

.. war dann der Anstieg auch erledigt.
Auf diesem Feld waren gerade 4 Mähdrescher im Einsatz. Oberhalb der Mähdrescher jede Menge Rotmilane mit Blick auf Beute im abgeernteten Feld.

Bei meiner Weiterfahrt nach ..

.. kam mir ein weiterer Mähdrescher entgegen. Im Gegensatz zu gestern war die Ausschilderung heute perfekt. Ich habe die Schilder nicht gezählt. Es gab auch Hinweise für Fußgänger.

Kurz ein Bild in Niederdorla gemacht ..

.. und ich war am zweiten Mittelpunkt angekommen. Die Luftlinie zwischen Mihla und Niederdorla beträgt keine 15 km.



Sehr hübsch gemacht mit Tischen und Bänken um den Punkt herum.


Gegenüber liegt der Sitternbach See ..

… und um den See das Opfermoor Vogtei.
Über Nebenwegen ging es an einer sehr großen Kirschplantage …

vorbei. Im Hintergrund konnte ich die Erntemaschine hören. Ich hätte sie auch gerne gesehen. Vor Mühlhausen gibt es dies Popperöder Quelle. Schon bei meinen ersten Besuch 2024 holten sich hier Personen Wasser in Kanistern. Soll wohl sehr gesund sein. Auf jeden Fall ist es eine Erfrischung.

Am Schwanensee ..

… gibt es zurzeit nur einen Schwan.


Wo die anderen sind, konnte mir auch eine ortsansässiges Ehepaar nicht sagen. In den letzten Jahren ist hier einiges saniert und verbessert worden. Auch jetzt liefen noch an einem Bereich des Sees Bauarbeiten. Könnte damit zusammen hängen, dass die Schwäne abgewandert sind.
Am Pöpperöder Bach entlang ging es für mich in die schöne Innenstadt von Mühlhausen.

2024 war am letzten Augustwochenende hier Kirmes. Jetzt war es sehr schön ruhig und zum Glück nicht so viele Menschen unterwegs.

Mühlhausen ist mittlerweile wieder eine sehr schöne Stadt. Es gibt nur wenige Stellen/Ecken, an denen noch nichts passiert ist.
Die Auswahl von Bildern ist mir heute etwas schwergefallen. Es gibt derart viel zu sehen und ich habe schon viele nicht für diesen Blog berücksichtigt.















Von diesen Toren gibt es sehr viele in der Stadt.







Die Marienkirche hat in Thüringen den höchsten Kirchturm mit 86,70 Meter. Ansonsten waren die höchsten Kirchtürme bisher immer in einer der drei größten Orte des Bundeslandes. Thüringen macht hier eine erste Ausnahme.







Ab hier konnte ich die 370 Meter über die Stadtmauer gehen. In jeder der erhaltenen Wehrtürme auf diesem Stück gibt es etwas zu sehen. Sehr spannend.


Oben die Innenansicht vom Rabenturm.

Blick vom Rabenturm mit dem Turm der Marienkirche


Die einzelnen Wehrtürme haben keinen speziellen Namen.










Der Pöpperöder Bach, im Innenbereich von Mühlhausen auch Schwemmnotte genannt, zieht sich durch die gesamte Stadt.





Das Brauhaus zum Löwen ..



.. ist meine letzte Unterkunft. Hier gab es Original Thüringer Bratwurst und natürlich selbstgebrautes Bier. Das Dunklere hat mir besser geschmeckt.
Wie nach jedem Abschluss der Radreise einige Daten:
1113 km, ca. 70 mehr als geplant. Fast 71 Stunden reine Fahrzeit. Hier war ich trotz mehr Km rund 10 Stunden schneller unterwegs. Die 6000 Höhenmeter lassen sich genauso gut sehen wie meine Höchstgeschwindigkeit am 17.07. vom 53,3 km/h. Pro Tag habe ich im Schnitt 108,00 € ausgegeben. Im Mai bei den drei Wochen waren es noch 110,00 €.
Bei dieser Tour habe ich weitere 15 Punkte besucht und habe damit, bis auf den Brocken in Sachsen-Anhalt, alles, was ich in den „Neuen“ Bundesländern besuchen wollte, gesehen.
Jetzt wird es wieder länger dauern, bis ich mich wieder mit dem ersten Beitrag einer weiteren Etappe hier melden werde. Wie immer, vielen Dank an Mareike für Ihren ersten groben Überblick und Korrektur über meiner Texte.
Jetzt freue ich mich auf mein zu Hause, meinen Garten und auf lieben Besuch in den nächsten Tagen.