15.07.2026 Hohenstein-Gera

Es war eine kurze Nacht: vor dem Hotel war eine Großleinwand aufgebaut und es wurde diese Geldruckmaschine Fifa WM 2026 übertragen. Ich kann von Glück reden, dass das Spiel nach 90 Minuten vorbei war.

Schon nach kurzer Zeit kam ich am Sachsenring vorbei. Mehr sieht man von außen nicht.

Vor St. Egidien ein Bahnviadukt ..

… und weil es so schön ist, eine Kirche …

.., die allerdings noch geschlossen hatte.

Im Ort kurz entlang des Lungwitzbaches ..

…. gefahren, um dann über die Höhe nach Glauchau zu kommen.

Den Bismarckturm habe ich nur kurz vom Friedhof aus gesehen.

Auf dem Marktplatz war gerade Wochenmarkt.

Rathaus mit dem Marktbrunnen von 2001 ..

Marktbrunnen

… und der passenden Marktfrau.

Glauchau hat auch ein Schloss zu bieten.

Auch die Kirche in Glauchau hatte leider geschlossen.

Ab dem Stausee Glauchau …

hatte ich für einige Km einen Herrn als Reisebegleitung. Er wollte ins VW-Werk bei Mosel. Dort hat er bis Ende März gearbeitet und ist jetzt in der Ruhephase der vorzeitigen Rente. Das Werk wird wohl geschlossen und so wird nach und nach die Belegschaft heruntergefahren.

Das wird der Region nicht gut tun. Er hatte den gleichen Weg und ist mit mir über kleine Pfade entlang der Zwickauer Mulde nach Mosel gefahren. Weil er Zeit hatte, ist er noch ein Stück weiter mitgefahren, um mir Folgendes zu zeigen.

Vorher hatten wir einen Tunnel mit 1,60 Höhe unterfahren.

Am Feuerwehrhaus ist er umgedreht ..

…. und ich bin weiter gen Chrimmitschau. Vor Lauenhain, es ging bergan, konnte ich eine rote Ampel sehen. Ich kam nicht näher dran. Diese stand auf einem LKW – vor dem Wagen wurden die Straßenhütchen aufgesammelt. Der weiße Mittelstrich war erneuert worden.

Dort wo der LKW steht ist der Mittelstreifen neu – jetzt kommt das nächste Stück dran.

Durch Lauenhain ..

.. war Crimmitschau schon unten zu sehen.

Bis vor etwa 5 Jahren wurden hier noch Textilien produziert.

Mit den Postsäulen sind sie in den neuen Bundesländern gut aufgestellt.

Zwischen Chrimmitschau und Thonhausen in Höhe dieses Bildes …

Da wo die schwarzen Pfeile sind verläuft die A 4.

… liegt die Grenze zwischen Sachsen und Thüringen. Die A 4 war für viele Kilometer in Hörweite.

Hier fragte ich mich, was dieses Schild soll?

Thonhausen war der erste Ort, den ich in Thüringen erreichte.

Hier gibt es einen Bach, der so heißt, wie bei uns im Norden ein Fisch.

Im Jahr 2015 bin ich schon in Posterstein gewesen. Damals die Thüringer Städtekette gefahren.

Diese Aufnahme entstand 2015

In Raitzhain, am kleinen See mit Relikt des Bergbaues, hatte ich endlich einen schönen Platz zur Pause gefunden.

Ich hatte schon früher nach einem passenden Ort gesucht, aber es gab keine Bank am Wegesrand. Und bei der einen, die ich gefunden hatte, konnte ich es nicht aufhalten: Der Mülleimer war voll mit Hundekottüten.

Den kleinen Anstieg nach Ronneburg zur Burg musste ich noch mitnehmen. Obwohl die Strecke heute eh schon von einem ständigen kurzen Anstieg und kurzen Abfahrten geprägt war.

Darauf hatte ich mich heute schon den ganzen Tag gefreut.

Hier gibt es die Erlebnisbrücke Drachenschwanz.

Aus der Richtung bin ich gekommen – Bild von 2015

Es gibt Leute, die fahren dort nicht gerne rüber.:)

2015

Im ehemaligen BUGA-Gelände (2007) grasen heute Kühe.

Auch eine kleine Kapelle wurde hier errichtet.

Jetzt einige Bilder aus Gera. Gera ist die drittgrößte Stadt von Thüringen mit 95.600 Einwohner.

Rathaus

Die Kirche soll renoviert werden. An dieser Stelle gibt es diverse Farbgestaltungsmöglichkeiten zu sehen.

Und endlich hatte ich meine offene Kirche und konnte zwei Kerzen in der unteren Reihe anzünden und für einige Zeit der im Hintergrund laufenden Musik lauschen.

Ein Schulgebäuzde
Orangerie des Schlosses

Hier treffe ich auch wieder auf die Weiße Elster.

Heute bin ich im „Kleinen Bauerhäuschen“ untergekommen.

Ganz kleine, private Unterkunft mit 6 Zimmern. Aber es gibt trotzdem Frühstück!!

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