Zu Anfang noch zwei Bilder von 2023. Bei meiner Radreise rund um Deutschland bin ich damals unten im Tal von Oberwiesenthal gewesen und habe diese Aufnahme gemacht.

Und ich war schon sehr nah an…

… gewesen. Das Ziel war aber bei der Reise Unterhammenwiesenthal! Der Ort mit den 22 Buchstaben.
In der Nacht zogen ab 04:00 Uhr morgens mehrere kräftige Gewitter über Annaberg-Bucholz. In den Bergen knallen die Donner so um ein Vielfaches lauter als bei uns im flachen Land. An ein ruhiges Schlafen war also nicht mehr zu denken. Pünktlich um 08:30 hörte es auch auf und ich konnte losfahren. Das erste Stück bis zum Abzweig nach Tannenberg kannte ich schon. Diesmal kurz am …

…. angehalten und die Sehma fotografiert. In der Nacht muss hier noch mehr Wasser runtergekommen sein. Bei meiner Anreise war es ein Rinnsal.

Auch die Zschopau, die von Tannenberg runterkommt, hatte gut Wasser. Über Geyer schaffte ich es noch trocken an den Greifenbach Stauweiher.

Über den Staudamm rüber nach links. Hier waren mehrere Unterstellmöglichkeiten – ich habe mich, wie ich im Nachhinein feststellen konnte, für die richtige entschieden. Die anderen standen nach solchen fast durchgängigen …

.. Schauern unter Wasser.

Die zwei Stunden an diesem Ort fehlten mir später in Chemnitz oder auch einfach für eine schöne Mittagspause. Die Strecke selber war sehr schön und wieder sehr abwechslungsreich. Wälder, offene Landschaften, sehr schöne Wege und auch ein längeres Stück mit grobem Schotter.
Vor Auerbach ..

… gelesen, dass hier wohl einmal eine kleine Eisenbahnlinie gewesen sein muss. Auch die Sonne kam hier zum Vorschein ..

Und schon machte das Radfahren wieder Spaß. Oberhalb von Gelenau konnte ich die abziehenden Gewitterwolken noch einmal in ganzer Schönheit genießen.

Wenig später zweigte der Radweg (Schotter) rechts ab und ich fuhr oberhalb des Tales der Zwönitz. Die Straße nach Einsiedel und die Eisenbahnlinie nach Chemnitz gehen unten im Tal. Leider gab es an keiner Stelle einen schönen Blick dorthin. Vor Einsiedel bin ich auch im Tal angekommen.


Hier habe ich mich entschieden, die schnelle, aber landschaftlich nicht schöne Strecke nach Chemnitz zu nehmen. Ich wollte doch etwas Zeit in Chemnitz haben. Die gewählte Strecke war etwa 3 km kürzer und auch 80 Höhenmeter weniger.

Den letzten Punkt auf meiner Liste von Sachsen habe ich somit geschafft.
Chemnitz: 246.000 Einwohner. Außerdem kommt hier die Eisprinzessin Katharin Witt her.
Vorbei am Stadion vom Chemnitzer SV und dem Friedhof war die Innenstadt nicht mehr weit.
Wie alle Großstädte in den neuen Bundesländern, hat auch Chemnitz eine Straßenbahn.

Im Bereich der Uni waren die Radwege ganz neu gestaltet worden und bestens im Schuss. Später leider nicht mehr so.
Zur linken das Kulturzentrum „Das Tietz“


Der Saxoniabrunnen mit einem Parkhaus im Hintergrund, ..

… der „Rote Turm“ und die Stadthalle mit dem Congress Hotel Chemnitz.


Moderne Gebäude in der Innenstadt ..


… und als Gegenpart das Neue Rathaus der Stadt.


Links das „Alte Rathaus“



Der Marktbrunnen ..

Hier sprudelt Wasser immer aus einem anderen Turm.
Das „Alte Postgebäude“ ..

.. und nebenan dieser Wohnblock.

Sobald man aus dem Zentrum in Richtung Hohenstein-Ernstthal fährt, fallen mir doch sehr viele leere Gebäude auf. Auch große Industriegebäude stehen hier leer.

Eine Wiese voll mit Rotklee und ganz vielen Insekten.

Im Ortsteil Gruna …

…. dieses Schild gesehen und auch den Horst. Ich bin zwar nicht in Wüstenbrand untergekommen, aber das Ortschild fand ich einfach sehr schön.

Hier wurde Karl May geboren – und die Partnerstadt Rheinberg am Niederrhein ist mir auch ein Begriff. Letztes Wochenende war am Sachsenring noch ein Motorradrennen.


Zum Abschluss Bilder vom Ort, bzw. vom Marktplatz.




Kurz nach meiner Ankunft zog wieder ein Gewitter mit Starkregen über uns hinweg. Morgen geht`s in Bundesland Thüringen. Hier werde ich alle Punkte hinter einander ab radeln. Es geht zunächst nach Gera.