Heute stand der Fichtelberg mit 1214,88 Meter Höhe auf dem Programm. Ich hatte kurzfristig umgeplant und konnte so ohne Gepäck dort hinauffahren. Schon kurz hinter Annaberg-Buchholz konnte ich den Fichtelberg ganz schwach sehen.

Bis zur Jugendherberge Neudorf ..

.. war es sehr entspannt. Erst hier ging der Anstieg los und der Weg führte sehr schön im Schatten des Waldes bis zur Himmelsleiter Hütte auf 975 Meter. Von der JH sind es noch etwa 5 km bis zum Gipfel.

Hier eine Rast gemacht und einen kleinen Plausch mit einem älteren Ehepaar geführt. Früher sind sie auch viel mit dem Rad unterwegs gewesen, z.B. 3 Monate durch Neuseeland, aber heute geht es nicht mehr. Dafür geht Wandern noch sehr gut.
Die Seilbahn nach oben ist nur im Winter in Betrieb.

Kurz vor dem Gipfel war die Sicht noch relativ gut, ..


… aber oben am Gipfelkreuz ..

… wurde die Sicht nicht besser. Es war sehr dunstig. Daher keine Aufnahmen gemacht außer vom ..

… Feldberghaus. Dafür, dass es Juli ist, waren hier sehr wenige Touristen unterwegs. Auf meinem Rückweg in Richtung Crottendorf konnte ich nochmals den Gipfel sehen.

Ein Teil der Strecke war eigentlich verboten – Trainingsstrecke für Rollerski – aber ich bin trotzdem gefahren. Um weiterzukommen, gab es keine Alternative für mich.
Am ..


… kurz angehalten. Die Tanne neben der Bank hat immer Weihnachten.

Im Wald dann wieder rüber nach Neudorf gefahren, um ab hier erneut die gleiche Strecke wie beim Anstieg zu nutzen. Die Kirche Cranzahl hatte ich schon am Morgen festgehalten.

Der Ortsteil Buchholz liegt auch auf einer Anhöhe.



So eben mal rüber geht nicht Es liegt ein Tal zwischen den beiden Ortschaften.
Wieder zurück in Annaberg …

.. und zum Hotel. Habe mich kurz frisch gemacht und eine kleine Ortsbesichtigung, inkl. Turmbesteigung der St. Annen Kirche unternommen.



Die Kosten werden oben an der Aussichtplattform bezahlt. Hier wurde ich von einer jungen Schülerin begrüßt. Die Türmerfamilie hat gerade Urlaub.

Auf dem Weg nach oben gibt es in den Nischen kleine Ausstellungen.


Die Fernsicht ist nicht viel besser geworden ..

Der Fichtelberg und der auf tschechischer Seite liegende Hajsky kopec sind im Dunst so gerade zu erkennen.

Die Aussicht auf Annaberg war schon zufriedenstellend.


Das Berghotel Pöhlberg ..

.. liegt Luftlinie 2 km entfernt.
Die Türmerfamilie gibt an dieser Wand Einblick in die Aufteilung der Wohnung.

In diesem Bereich liegt die Wohnung im Turm.

Das Bild vom inneren der Kirche habe ich nach dem Abendessen in einem Schaufenster gesehen. Ich sollte 4,00 € für Bilder vom inneren der Kirche bezahlen. Das war mir doch zuviel – ich hatte ja schon Gebühr für den Turm plus Spende dort oben bezahlt.

Der Flötenspieler ..

… sitzt hier oben.

In der Bergkirche, einer Nebenkirche der St. Annenkirche, ..

… wird die biblische Geschichte etwas anders dargestellt. Es sind Holzfiguren, die die früheren Berufe darstellen und die Geschichte von der Geburt Jesu immer weitererzählen. Sehr schön gemacht.





Über diese Darstellung der stillenden Maria gab es eine sehr große Diskussion im Ort. Letztendlich durfte sie aber ausgestellt werden. Die Figuren wurden von unterschiedlichen Bildhauern gestaltet. Nur die farbliche Gestaltung hat ein einziger Künstler für alle Figuren übernommen. Gesponsert wurden die Figuren durch Privatleute, Firmen und die Gemeinde Annaberg-Buchholz.

Die insgesamt 820 Höhenmeter, davon 680 Meter rauf zum Gipfel, habe ich heute schon gespürt. Der Gang durch den Ort mit Auf und Ab sowie die 172 Treppenstufen hoch zur Aussicht fielen mir doch etwas schwer. Und gleich geht es wieder runter – die Lokale sind unten am Marktplatz.
Der nächste Berg ist rund 220 Meter niedriger. Auch dort werde ich ohne Gepäck hochfahren. War in dem Fall auch so geplant.