Heute ging es wirklich los. Bei frischen 16 Grad und ordentlich Gegenwind bis Halle sollte es ein angenehmer Tag werden. Der Wind blieb, aber mit der Temperatur ging doch rauf auf 22 Grad und ich konnte mit T-Shirt fahren.
Vom Hotel aus ging es wieder in Richtung Red Bull Arena und zum Elsterbecken.

Am Ende des Elsterbeckens steht ein Stauwehr und anschließend heißt der Fluss Neue Luppe.


Oben auf dem Deich ….

… ging es weiter, bis auf der rechten Seite der Schlosspark Lütschena auftauchte. Die Zufahrt ist noch sehr schön, …..

…. aber von ‚Schloss‘ ….

… kann man hier wohl nicht mehr reden. Auch der Park ist nur noch eine große Wiese.
Einen kleinen Abstecher nach Schkeuditz (wie man dies auch immer ausspricht) habe ich mir nicht entgehen lassen. Kleiner netter Ort, der auch noch mehrere Geschäfte hat.



Störche habe ich heute mehrere gesehen. Hier jetzt auch einen Horst mit drei Jungen.

Zurück auf der Strecke ging es anschließend durch das NSG Neue Luppe. Sehr schön und sehr viele verschiedene Vogelstimmen gehört und auch Mäuse kreuzten immer wieder meinen Weg. Als Erinnerung habe ich diverse Blüten im Bild festgehalten.





Kurz vor der A9 überquerte ich dann die Weiße Elster, in der dann die Neue Luppe mündet. Ab jetzt also entlang der Weißen Elster. Die Strecke sah aber genau wie vorher aus.

An dieser Stelle (Bild oben) bin ich schon aus Sachsen wieder raus und in Sachsen-Anhalt angekommen. Immer wieder waren kleine Abstecher in die zum Teil sehr kleinen Orten möglich. Ich habe mich für Weßmar entschieden.


Borna, im Süden von Leipzig gelegen, muss ein gefährliches Pflaster gewesen sein.


Zwischen Elster und Saale war früher auch Tagebau. Übriggeblieben sind die beiden Seen Wallendorfer See und der Raßnitzer See. Hier habe ich eine kurze Rast am See gemacht.


Für Unterhaltung sorgte die Jugendfeuerwehr Raßnitz, die hier eine kleine Übung absolvierte. Vorbei an der kleinen, fast unscheinbaren Kirche von Lochnau …

… fuhr ich durch den Ort Döllnitz.



In Döllnitz habe ich die Strecke an der Weißen Elster verlassen, um über Diekau – Kanena – Büschdorf nach Halle zu kommen.
In Dieskau gibt es ein Schloss. Der Schlosspark wird seit einigen Jahren wohl gepflegt.

Aber das Schloss und die Schlosskirche sind in einem erbärmlichen Zustand.




Die letzte Beerdigung fand wohl 1957 statt. Jüngere Grabsteine habe ich nicht gesehen.

Aber im „Garten“ vor der Kirche blühte diese schöne rote Rose.

Durch Kanena …

… und am Tagebausee „Hufeneisensee“ vorbei …

hatte ich dieses schöne Sonnenblumenfeld vor Augen.



Auf direktem Weg, vorbei an diversen Gewerbegebieten, ging es nach Halle rein.
Halle in Sachsen-Anhalt ist mit 227.000 Einwohnern in diesem Bundesland die zweitgrößte Stadt, aber flächenmäßig weit aus größer als Magdeburg. Aus Halle kommt der ehemalige Außenminister der FDP Hans Dietrich Genscher.
Der Ort ist ganz nett – nicht solche Prachtbauten wie in Leipzig und trotzdem sehr viel los. Auch heute findet Ihr die Erklärungen direkt bei den nachfolgenden Bildern.


















Die letzten Bilder sind erst am späten Nachmittag entstanden. Noch einmal in die Stadt und zum Abendessen etwas gesucht.









Es gibt noch viel mehr zusehen. Aber mehr Zeit habe ich nicht auf meiner Radreise.
Von Sachsen-Anhalt fehlt jetzt nur noch der Brocken als höchster Berg. Dort werde ich aber wohl erst 2027 auf einer der nächsten Radtouren hinkommen.