02.07. und 03.07.2026 Anreise und der Tag in Leipzig

Hier kommt der erste Reisebericht. Die Anreise sollte eigentlich ganz einfach werden. Mit dem RE nach Hamburg und dort in den ICE über Berlin nach Leipzig. Geplante Fahrtdauer so rund 5h mit Ankunft vor 14:00 Uhr. Kurz vor der Abfahrt aus HH kam die Meldung, dass der Zug in Berlin außerplanmäßig endet. Super.
Wie uns dann der Lokführer erzählte, wurde dieser Zug gebraucht, weil der vorgesehene ICE von Berlin nach Interlaken (Schweiz) nicht vorhanden war. Hat die Bahn kurzerhand entschieden: Wir nehmen einfach diesen Zug. Sitzplätze waren in der Alternativverbindung per ICE immer vorhanden – nur der Platz für Räder war nie frei. Also Regionalbahnen nehmen. Berlin nach Doberlug-Kirchhain – 1:20 h Fahrzeit. Nach 36 min Aufenthalt in den Zug nach Leipzig – weitere 1:10 h Fahrzeit. Gegen 17:00 Uhr war ich dann in Leipzig angekommen.
Habe noch einen kurzen Gang durch die Stadt gemacht und schon einige Sehenswürdigkeiten besichtigt. Im Großen und Ganzen ist Leipzig eine imposante Stadt mit vielen alten und sehenswerten Gebäuden. Ich weiß nicht, wie Leipzig 1990 ausgesehen hat. Jedenfalls ist hier sehr viel gemacht und eine sehr große Menge Geld in die Stadt investiert worden. Trotz Allem gibt es auch hier noch Gebäude, die in keinem guten Zustand sind. Was mir aber besonders aufgefallen ist, ist, dass es viele Menschen gibt, die irgendwo ihr Nachtquartier aufschlagen (müssen) und auch sehr viele um Geld betteln. So in dem Umfang ist es mir auf meinen Reisen, auch in anderen Großstädten, nicht aufgefallen und so bewusst geworden.
Nach einer sehr guten und langen Nacht habe ich heute Morgen den Stadtrundgang in Teilen wiederholt (z.B. hatte die Nikolaikirche gestern schon zu), aber auch um neue Wege erweitert.

Bei den Bildern folgen dann die Erklärungen.

Später noch mit dem Fahrrad zum Völkerschlachtdenkmal gefahren und eine große Runde durch die Gebiete der ehemaligen Braunkohletagebauten gefahren. Es ging vorbei am Markkleeberger See, durch die Landschaft „Neue Harth“, zum Cospudener See und zurück an der Weißen Elster nach Leipzig.
Am Gewandhaus hatte ich ein sehr nettes Gespräch mit einem Radfahrer auf dem Weg nach Berlin und später noch am Markkleeberger See mit zwei Ehepaaren aus Leipzig. Am Völkerschlachtdenkmal gibt heute Rammstein ein Konzert. Von dieser Begegnung weiß ich jetzt, dass bis gestern noch nicht klar gewesen ist, ob es überhaupt an diesem Ort genehmigt wird. Die Musik bzw. die Inhalte passen nicht zu diesem Ort. Letztendlich wurde es doch genehmigt und die letzten Abnahmen durch Feuerwehr, Polizei und
Ordnungsamt fanden gerade statt.
Heute hatte ich einen schönen ersten Tag und damit auch den ersten Punkt in Bundesland Sachsen erledigt.
Morgen freue ich mich auf die Weiterfahrt nach Halle.

Leipzig ist mit rund 612.000 Einwohnern die größte Stadt in Sachsen und liegt im Schnitt 113 Meter über normal Null.

Die eingemauerte Parthe
Die Sächsische Aufbaubank
Das Bahnhofgebäude
Die Oper
MDR Gebäude mit der Uni davor
Geschwister-Scholl Haus
Die Turmspitze der Nikolaikirche
Kunst im Stadtbild gibt es reichlich – ich habe mich hierfür entschieden!
Das alte Rathaus!
Die Vorderseite vom Rathaus
Das neue Rathaus im einem alten Gebäude
Blick auf das Rathaus vom Martin-Luther Ring aus.
Gebäude des Bundesverwaltungsgerichts
Straßenzug neben der Peterskirche
Der Wilhelm-Leuschner Platz. An dieser Stelle soll einmal die Gedenkstätte für dem Wiederstand 1989 entstehen.
Ein Teil der Universität
Opernplatz mit Markt. Mit dem Herrn im Vordergrund habe ich mich gut unterhalten.
Gewandhaus – ein Konzertsaal
Turmspitze der „Russischen Kirche“
Blick vom Denkmal in die Stadt – gut zu erkennen das Gebäude vom MDR
Auenkirche in Markkleeberg
Das Völkerschlachtdenkmal von einer kleinen Anhöhe aus gesehen
Gedenkstein für die Orte Cröbern und Crostewitz – beide Orte wurden 1967 – 1972 überbaggert.
Der Cospudener See
Der Cospudener See vom Aussichtsturm der Bistumshöhe
Die „Red Bull“ Arena in Leipzig

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