08.07.2024 Zittau – Görlitz

Moin, heute war perfektes Radfahrwetter. Muss auch einmal erwähnt werden. Aus Zittau raus ging es an alten Straßennamen vorbei, …

.. um an der geschlossenen Schiene auf die Schmalspurbahn zu warten.

An farbigen Häusern vorbei ..

… und sehr guter Werbung …

.. hatte ich schnell das erste Viadukt erreicht.

Vorher noch die Mündung der Mandau in die Lausitzer Neiße, wie es ganz korrekt heißt.

Gegenüber mehrere Plattenbauten.

Bis zur Ortschaft Hirschfelde musste ich den Radweg neben der Bundesstraße nutzen. Die Alternative war ein sehr schmaler Fußweg. Dabei immer das Kraftwerk in Polen vor Augen.

Durch Hirschfeld ..

Hier gab es folgenden Straßennamen.

Geht doch!!

Kurz hinter Hirschfelde diese leerstehende Fabrik …

.. und dann fuhr ich für längere Zeit in einem schönen Tal neben dem Fluss. Unterwegs zwei alte Eisenbahnbrücken einer nicht mehr befahrenen Linie.

Regelmäßig sieht man Hochwassermarken von unterschiedlichen Jahren.

Etwa 2,20 m über dem Radweg.

Auf dem gesamten Stück von Zittau bis Görlitz – ich vermute auch weiter rauf – steht ein Zaun gegen die Wildschweinepest. Strom wird aus Solarmodulen gewonnen, die regelmäßig aufgebaut wurden.

Die Neiße an einem Wehr.

Nach diesem schönen Abschnitt taucht das aktive Kloster St.Marienthal mit Weinhang auf.

Dieser Spruch stand dort an einem Fenster.

Am 08.08.2010 stand die gesamte Anlage rund 1,80 Meter unter Wasser.

Nach kurzer Fahrt war Ostritz mit seiner schönen Kirche und dem großen Marktplatz (für diesen Ort) erreicht.

In Ostritz gibt es nur einen Übergang nach Polen für Radfahrer und Fußgänger.

Nach dem engen Tal öffnete sich jetzt die Landschaft um die Neiße..

.. und Orte wie Leuba konnte ich schon früh sehen.

Vorbei an einer Mühle …

Hier einen kleinen Abstecher nach Radomierzyce gemacht.

Die Brücke auf dem nächsten Bild ist defekt, ..

.. aber die ausgeschilderte Umleitung erkennt man nicht als solche. Also ist die Brücke schon sehr lange kaputt.

Auch zur Mittagspause bin ich dann zum Berzdorfer See mit seiner Industriekultur gefahren.

Mit diesem Bohrturm wurde Grundwasser hoch gepumpt.

Blick auf den Tagebausee.

Dies war einmal das Schloss Nickrisch.

Von diesen Garagenhöfen hätte ich schon hundert Bilder machen können.

Immer wieder kommt man der Neiße sehr nah ..

.. und weitere Brücken tauchen auf.

Die Obere Mühle im Bereich von Görlitz.

Und immer wieder auch die Markierungen der Landesgrenze. Bitte die Lage beachten.

Nach dem Einchecken habe ich mir die Stadt angesehen. Hier sieht man wo der Solidarzuschlag geblieben ist. Sehr schön und es wird auch noch an Häusern und Plätzen weitergebaut. Hier und dort sieht man auch noch die Arbeit, die noch kommen wird. Fest steht: Ohne eigene Initiative geht es nicht – Geld alleine reicht nicht. Aber Görlitz hat ein sehr positives Signal gesetzt. Nachfolgend mehrere Bilder – es sind schon sehr viele – aber immer noch eine kleine Auswahl.

Luther vor der Lutherkirche
…diese Bemalung gesehen. Einfach nur super gemacht.
Rathaus


Ich musste doch tatsächlich bis zur östlichsten Stadt von Deutschland fahren, um zu erfahren, dass die Bratkartoffeln aus einem kleinen Ort nördlich der Eifel stammen.


Mein Blick in den Innenhof der Pension. Ich denke so sieht es auch noch an anderen Stellen aus. Aber es ist sehr schön kühl und ruhig. Die große Straße nebenan höre ich überhaupt nicht.


 

Ein Kommentar zu “08.07.2024 Zittau – Görlitz

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