07.07.2024 Großschönau – Zittau


Heute stand die wirklich letzte Etappe mit Bergen an. Dann sind 5700 Höhenmeter von insgesamt 9600 Höhenmetern erledigt. Und ich bin noch gar nicht so lange unterwegs.
Aus Großschönau, den kleinen Bach Mandau werde ich dann in Zittau wiedersehen, raus ging es über kleine, ausgeschilderte Radwege in Richtung Waltersdorf. Hier noch einige Bilder.

Die Hügelkette vor mir und auch Rinder waren schon auf der Weide.

Zwei Bilder aus Woltersdorf …

.. schon war ich fast durch. Der Ort ist kleiner und nicht so hübsch wie Großschönau. Noch an einem Denkmal vorbei …

…ging es jetzt mit bis zu 14% zur Grenze hoch. Die Lausche dabei immer im Blick.

Oben an der Grenze gibt es die Rübezahlbaude.(Hotel)

Jetzt war ich der 793 Meter hohen Lausche ein Stück näher gekommen.

Vom Parkplatz des Hotels gab es die Belohnung: Varnsdorf und Großschönau im Tal.

Nach kurzer Verschnaufpause ging es über einen gut zu fahrenden Waldweg zum Nonnenfelsen.

Durch den Luftkurort Jonsdorf wieder mit den hübschen Umgebindehäuser …

.. fuhr ich nochmals in die Tschechische Republik.

Auch hier gab es hübsche Ausblicke.

Am Grenzübergang stand dieses Haus …

… und auf der anderen Seite eine Baude mit einem Fest und deutscher Volksmusik.
Aus der Ortschaft Hain hatte ich den ersten Blickkontakt zum Tagebau auf polnischer Seite….

.. und zur Burg Qybin.

Es war eine rasante Abfahrt nach Qybin, die Straße ging dabei auch unter einer kleinen Skisprungschanze. Habe die 50 km/h aber nicht geschafft.

Ob die beiden Brocken mal runtergefallen sind?

Von Zittau nach Qybin fährt eine Schmalspurbahn.

Auf dem Rückweg an der alten Schule vorbei ..

…fuhr ich zum Luftkurort Lückendorf. Kurz hinter Qybin wurde ich von zwei jungen Radfahrern ganz langsam überholt. Sie waren trotzdem begeistert, dass ich hier hochfahren konnte. Später traf ich die beiden in Hradek wieder.
Noch einen kurzen Halt bei den Kelchsteinen eingelegt …

Am Sudetenblick wurde ich wieder belohnt.

Der Jeschken 1012 m hoch
Der Falkenberg 593 m hoch.
Panoramabild

Auch Napoleon war mal hier.

Lückendorf ist nicht besonders groß. Am Ortsanfang dieses Gebäude ..

… und wenig später dieses.

Nun ging es weiter runter zum unteren Dorfteil. Hier gibt es eine barocke Dorfkirche…

.. und eine Gaststätte.

Heute zum Mittag am steinernen Tisch gehalten.

Auf der Abfahrt nach Hartau immer wieder schöne Ausblicke.

Zittau
Hradek

Einen Zwischenstop an der König-Johann-Quelle eingelegt. Hier wurde reichlich Wasser in Flaschen abgefüllt und dadurch ergab sich das ein und andere Gespräch.

In Hartau ein kleiner Hinweis, dass es hier früher auch Tagebau gab.

Nun fuhr ich zum letzten Mal in die Tschechische Republik und werde nicht wieder aus diesem Land nach Deutschland zurückkehren.

Auf dem Weg nach Hradek (Grottau) konnte ich einem Hinweis entnehmen, dass es hier einmal ein Arbeitslager gab.
Kurz vor Hradek konnte ich die Weichsel erstmals sehen und überqueren.

Kleine Eindrücke aus dem Ort.

An einem Badesee vorbei ..

… war ich meinem letzten Dreiländerpunkt nicht mehr fern.
Um ..

.. hatte ich ihn erreicht. Er ist auf dieser Seite netter gestaltet, als auf deutscher Seite.

Nach einer kleinen Rast brauchte ich nur noch rund 2 km nach Zittau. Jetzt fuhr ich die ersten km auf polnischer Seite und an der nächsten Brücke wieder über die Weichsel nach Deutschland. An beiden Seiten stehen hier nummerierte Grenzsäulen.

Auch heute war ich zeitig hier, um mir den Ort anzusehen. Ich war hier schon einmal 1982. Ich habe damals eine Brieffreundin und ihre Familie besucht. Ich konnte mich nur noch an das Rathaus erinnern. Musste ich mich damals melden und meine Stempel holen. Ich bin schon erschrocken, wie viele Gebäude hier noch in einen desolaten Zustand sind. Aber es gab auch schöne Beispiele.

Rathaus

Vor dem Rathaus sind verschieden Platten mit unterschiedlichen Motiven eingelassen. Ich habe mich für diese entschieden.

Die Mandau kurz vor der Mündung in die Weichsel.

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