19.07.2022 Tag in Breisach

Als kleiner Nachtrag noch eine kurze Geschichte vom Frühstückstisch in Kehl. Es kam eine 4-köpfige Familie in den Frühstücksraum. Anders als hier in Breisach heute Morgen ergab sich ein Gespräch, bei dem sich rausstellte, dass sie ganz aus der Nähe von Brome und somit von der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze kommen. Da musste ich die Geschichte vom Hotel mit dem Abendessen erzählen und dass der Besitzer am nächsten Morgenverschlafen hatte, weil ja seine junge Freundin da war. Die Familie wusste sofort in welche Pizzeria er mich dann abends gefahren hatte. Es ist seitdem im Haus Hubertus in Zicherie auch nicht besser geworden. Es ist immer wieder schön solche Begegnungen auf Reisen zu haben.

Was ich gestern auch nicht weiter erwähnt habe, ist, dass ich mehr oder weniger unbemerkt zwischen Sasbach und Breisach am Kaiserstuhl vorbeigeradelt bin. Vom Rheinradweg aus kann man diesen auch nicht sehen, da es auf dieser Seite größere Bäume gibt.

Heute habe ich mir die über 4000 Jahre alte Stadt Breisach angesehen. Hoch über der Stadt thront der Münsterberg mit dem St. Stephansmünster. 1793 wurde die Stadt durch die Franzosen fast völlig zerstört und auch im Jahr 1945 dann nochmal zu gut 85%.  Wie auch in vielen anderen Städten wurde die Synagoge am 10.11.1938 durch Brandstiftung zerstört. Soweit nur einige Eckdaten. Macht einfach anhand der Bilder mit mir einen kleinen Stadtbummel. Die Bilder werde ich dann jeweils beschriften.

Es ist im Großen und Ganzen ein nettes Örtchen. Allerdings wimmelt es von Touristen wie mir. Die Uferpromenade finde ich jetzt nicht so berauschend. Hier lagen am Ufer ein Flusskreuzfahrtschiff und einige Ausflugschiffe. Die Jugendherberge, etwas außerhalb gelegen, machte einen sehr schönen Eindruck.

Hier ging es los.
Blick aus der Fußgängerzone zum St. Stephansmünster
Marktplatz
Gutgesellentor, Durchgang zur Oberstadt
Blick über den Rhein nach Frankreich
Die Unterstadt von Breisach
Das Rathaus
Der kleine Franziskaner – Klostergarten
Blick über die Stadt zum Schwarzwald vom Schlossplatz aus.
Portal aus dem Jahr 1536 Haus „Zum Sternen“

Im 12.Jh. befand sich hier ein 41 Meter tiefer Trinkwasserbrunnen.

„Haus zur roten Kuppe“ 1676 empfing hier der „Sonnenkönig“ Abgesandte der Elsässischen Ritterschaft.
Synagogenplatz. Hier stand ab 1804 bis 1938 die Synagoge.
Eine Inschrift des Gedenksteines.
Und es roch hier sehr gut!!!
Wieder zurück am Marktplatz.
Am Rhein
Kulturwehr Breisach.
Wegweiser kurz vor der Jugendherberge
Noch einmal über die Möhlin und schon war ich wieder fast am Beginn der Runde

Ein Kommentar zu “19.07.2022 Tag in Breisach

  1. Also noch einmal, über Helmut:
    Deine Geschichten sind total spannend. Was mich aber wirklich mal interessiert ist: was bezahlt man als Herbergsvater im Ruhestand eigentlich pro Nacht mit Frühstück?

    Und Danke für die schönen Fotos. In Breisach war meine Tante in Kur. Das war allerdings kurz nach dem Krieg…

    Gefällt mir

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