Brüggen – Tüddern am 18.05.22

Bevor es los ging noch einen kurzen Abstecher und ein letztes Bild vom Ortskern gemacht, hier die katholische Kirche und das Rathaus von hinten.

Bevor ich wieder auf den schönen Radweg an der Schwalm gekommen bin, ging es noch durch die Außenbezirke in Brüggen. Es stehen hier schon sehr unterschiedliche Häuser.

Kirche und Rathaus von hinten

Ganz am Ende einer Siedlung bin ich an dem ehemaligen Wohnhaus meiner Großeltern väterlicherseits vorbeigefahren.

Wurde immer wieder angebaut und umgebaut.

Von hier hat man auch einen guten Blick auf dem höchsten Punkt von Brüggen – den Eggeberg mit der Jugendherberge. Mittlerweile ganz hinter Bäumen versteckt.

Über Overhetfeld an der kleinen Kapelle vorbei …

….. erreichte ich dann wieder die Schwalm.

Immer wieder tauchen am Naturschutzgebiet kleine Tümpel auf ……

…. bevor ich in der Ferne ein häufiges Ausflugsgebiet aus früheren Zeiten erkennen konnte -die Wacholderheide bei Overhetfeld.

Und schon war ich wieder in Grenznähe. Hier noch sehr deutlich an den beiden Wegen zu erkennen.

Wege für Zoll auf beiden Seiten

An schönen Wiesen vorbei hörte man im Hintergrund auch schon die A 52. Diese sollte ich bald überfahren, um anschließend für längere Zeit große Ruhe und Abgeschiedenheit zu haben.

An mehreren Stellen gibt es hier wieder Informationen von früher.

Die A 52. Links die alte und normale Straße von Elmpt nach Roermond. Auch diese wurde von mir häufiger genutzt. Da gab es die Autobahn noch nicht.

Wenn man dann zu solchen Stellen kommt, fragt man sich noch mehr, was das heute in der Ukraine soll.

Es werden noch frische Blumen hingestellt.

Hier die dazu passenden Gesichter.

Nur wenig später kommt das nächste NSG und vergisst leider viel zu schnell die gerade gelesene Information.

Jetzt kam ich in den Bereich des Nationalparks Meinweg. Links Bäume und rechts Heideflächen und das über eine längere Strecke. Nur der Fahrweg war nicht besonders schön.

Auch hier war bis vor nicht allzu langer Zeit noch ein Militärgelände der Engländer. So manche Maschinen sind von hier aus zu Einsätzen in den Irak und Iran geflogen. Heute ist es nur noch aus Sicherheitsgründen eingezäunt.

Durch die seltsame Grenzziehung und um meinem Wunsch entsprechend in in der Nähe der Grenze zu fahren ergeben sich seltsame, merkwürdige Dinge.

Die gefahrenen km bis zu diesem Zeitpunkt

Bis auf wenige Ausnahmen …..

fuhr ich heute die meiste Zeit heute im Schatten der Wälder. Was bei den Temperaturen auch sehr schön war. Es sollte dann später im Selfkant anderes aussehen.

Sehr Christliche Gegend

Netten Zeitgenossen am Wegesrand kann man hier auch begegnen.

Ab Effeld, auch ein Spargeldorf, ging es durch viele kleine Ortschaften. Und wie hier üblich, hat jedes Dorf seine Kirche. Hier drei Beispiele.

Vorher kreuze ich noch die Rur. Diese werde ich dann viel später in Monschau noch wieder treffen. Von 1986 – 1993 war ich in der Jugendherberge Rurberg, die weit oberhalb des zweitgrößten Stausees von Deutschland liegt, als Hausleitung aktiv. Daher habe ich zur Rur schon eine besondere Beziehung.

Und schon war ich im Selfkant angekommen.

Sehr interessant ist der Friedhof von Haaren. Alle Gräber haben die gleichen Kreuze. Es gibt also keine Unterschiede bei den Grabsteinen. Was man beim Reisen nicht alles lernt.

Bei der Ortschaft Brüggelchen gibt es die Niederungsmotte.

Hier habe ich auch das erste Schild über eine Aktion „Mein Stück Glück“ gesehen. Ich finde es eine super nette Idee. Wir alle haben doch so ein „Stück Glück“ sofort vor Augen.

In Waldfeucht habe ich meine wohlverdiente Mittagspause nach guten 50 km eingelegt. Ich hatte mir allerdings etwas Hübscheres im Ort Waldfeucht vorgestellt. Nun ja – hier hatte ich kein Glück.

Die Glocken waren noch am schönsten.

Hier im Kreis Heinsberg hat man die normalen Straßenschilder mit der Nummer des Knotensystems kombiniert. Im Kreis Viersen war dies leider nicht. Ich glaube jeder Radfahrer ohne Karte weiß dies zu schätzen. Ja – ich bin auf dem richtigen Weg.

Mühle und im Hintergrund die Kirche von Waldfeucht.

Und so sahen jetzt mein Weg/die Gegend bis fast zum Ziel in Tüddern aus . Ein Highlight sollte aber noch folgen. Das erste Ziel von vieren auf der gesamten Reise war nicht mehr weit weg.

Ganz in der Nähe der kleinen Ortschaft Isenbruch …

…. liegt der

Vorbei an alten Bunkern ….

…. war ich da.

Einer von vier Zipfelorten in Deutschland. Wie nicht anders zu erwarten eine Menge an Informationen an dieser Stelle. Hier ein Ausschnitt für alle, die diesen Ort nicht kennen.

Grenzbrücke
Lösungen muss man finden.

Und dann nur ein eine kurzes schonen Stück bis Tüddern. Hier im Café Grenzenlos werde ich heute Nacht bleiben.

Auf dem Weg zum Hotel noch sehr schön.

Nur die Umgebung ist nicht besonderes ansprechend. Die Unterkunft ist erst 2020 fertiggestellt worden. Und dann kam Corona……..

Ein Kommentar zu “Brüggen – Tüddern am 18.05.22

  1. Lieber Helmut,
    danke für die schönen Fotos. Du hast Dir aber auch ein sonniges Wetter ausgesucht. Die Wege scheinen zum Teíl ziemlich holprig gewesen zu sein. Hält denn Dein Fahrrad durch?
    Viele Grüße (derzeit) aus dem Vogelsberg
    Frank

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