Emmerich/Elten – Geldern am 09.07.2021

Der kleine Ort Elten ist leider ein Durchfahrtsort für ganz viele Autofahrer. So wurde mein Abendessen von sehr regem Autoverkehr beherrscht.  Dies ist auch für den Ort nicht so schön. Gut war das neben dem Hotel ein Bäcker und Metzger war und ich mir dort für meinen letzten Radfahrtag am 09.07.2021 frische Brötchen und Aufschnitt holen konnte.

Mittelpunkt im Zentrum ist die St. Martinus Kirche.

Schon nach kurzer Fahrt hatte ich den ersten Blick auf den Rhein, wie hier beim Ort Spijk. Auf niederländischer Seite wird aus dem Rhein dann die Waal.

Markantes Zeichen aus allen Richtungen ist der 82m hohe Eltenberg mit der St. Vitus.Kirche.

Nach einem kurzen Abstecher nach Emmerich, zwecks Radwanderkartenkauf, ging es zur längsten Hängebrücke Deutschlands. Insgesamt ist diese 803m lang und die Stützweite beträgt auch stolze 500m.

Leider konnte ich kein Bild von der Brücke machen, weil es am Ende eine Umleitung für Radfahrer gab. Und dadurch blieb mir ein Gesamteindruck verwehrt.  Imposant war es trotzdem, da die Halteseile komplett eingerüstet waren. Aber auch der Blick auf den Rhein war sehr schön.

Schöne Schattenspiele auf dem Rheinwasser konnte ich fotografieren.

Na erraten wer und was zu erkennen ist?

Nach dem Umweg über Kleve fuhr ich in Wardhausen über den Deich weiter nach Millingen aan de Rijn. Auch auf dieser Seite gibt es ein Stück Altrhein.

Griethausener Altrhein

Statt über Emmerich hätte ich auch auf Niederländischer Seite fahren können und dann die Fähre bei Millingen nehmen können. Es wäre durch den Umstand des Umweges auch die schönere Alternative gewesen.

Rund um die Ortschaft Leuth (NL) und Zyfflich gibt es auch mehrere Storchennester.

Ein schönes Bild ist auch die Thornsche Molen mit dem Horst.

Ein Entwässerungsgraben mit den Duivelsberg im Hintergrund zeigt wie sich die Landschaft so langsam wieder veränderte.

Kunst am Wegesrand ist immer ein kleiner Stopp wert.

Da ich ja immer wieder die Grenznähe suche bleibt es nicht aus, dass ich auch immer wieder auf Themenrouten unterwegs bin.

Auch die Kirche von De Horst ist anders gebaut.

Schon von weiten konnte ich immer wieder den Reichswald südlich von Kleve sehen. So viel Wald hatte ich in den letzten Tagen noch gesehen.

Ich bin dann nicht durch den Wald gefahren, sondern komplett ca. 12 km herum geradelt. Der Wald gehört zu Deutschland und der Radweg verläuft genau auf der Grenze.

Am Rastplatz konnte ich dann den Admiral sehr zahlreich beobachten.

Auf Niederländischer Seite wird Kiesabbau im großen Stil betrieben.

Hier war sogar Baden auf eigene Gefahr erlaubt. Ich habe trotzdem Abstand genommen.

Kurz vor der Mündung der Niers, sie kommt aus der Ecke Erkelenz, bei Gennep überquerte ich diesen rund 114 km langen Fluss.

An dieser Stelle gibt es auch eine Gerätschaft die den Grünschnitt aus dem Bach/Fluss holt.

Durch Wiesen- und Feldlandschaft und am Flughafen Weeze vorbei ging es recht zügig zum Endpunkt der Grenzreise für diese Woche. Diesen erreichte ich nach 87 gefahren Kilometern.

Nur hier war es für mich noch nicht zu Ende. Ich wurde erst im 20 km entfernten Geldern abgeholt. In der Ortschaft Twisteden gibt es eine alte Mühle und einen großen Freizeitpark. Im Kreisverkehr wird eindrucksvoll Werbung dafür gemacht.

Auf der einen Seite der Nierskanal und auf der anderen Seite jede Menge Gartenbaubetriebe, wo Blumen, Heide etc. großgezogen werden und dann von uns später gekauft werden können, ging es nach Geldern. Hier nieselte es dann sehr leicht. Schon ab Twisteden waren die Wege feucht – aber ich hatte nichts vom Regen abbekommen.

Soweit wieder einige Berichte der „Grenzerfahrung 2021“. Wann und wie es weitergehen wird ist nicht klar. Aber dies hatte ich schon in der Einleitung geschrieben. Es geht aber auf jeden Fall weiter, da es mir wieder sehr viel Spaß bereitet hat. Auch wenn ich diesmal überhaupt nichts von Begegnungen mit anderen Menschen geschrieben habe, ich hatte Sie auch diesmal. Natürlich nicht in der Intensität wie im letzten Jahr. Dies hatte ich auch vermutet und trotzdem waren die Gespräche sehr schön, aber nicht so erwähnenswert um Platz und Raum im Blog zu finden.

Ich wünsche uns allen einen schönen Sommer und als letzter Hinweis für bestimmte Leser. Es wird in diesem Jahr eine kurze Tour durch Schleswig-Holstein geben. Versprochen!!

Hier noch einige Bilder als Abschluss.

Mehr ging diesmal nicht.

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