Südlohn – Emmerich/Elten am 08.07.2021

Gestern war schon der vorletzte Reisetag. Leider konnte ich gestern keinen Bericht senden. Dafür dann heute morgen.

Eine nette Kleinigkeit vom Abendessen: Am Nebentisch wurde den beiden Gästen erst der Nachtisch serviert.  Sie haben auch nichts gesagt und die Herrencreme als Vorspeise gegessen. Die Bedienung hat sich allerdings entschuldigt.  Schön, dass solche Fehler passieren können.

Nach guter Nacht und einem erstligareifen Frühstück – an der Wand war das Emblem von Schalke 04 aufgemalt – starte ich schon gegen 08:30 Uhr. Es wurde eine lange Etappe. Beim Start wusste ich noch nicht, ob ich den Grenzbogen bei Emmerich noch schaffen werde oder direkt nach Elten fahren würde. Man weiß ja nicht, wie die Strecke ist und welche Besonderheiten einen erwarten. Jedenfalls habe ich den Bogen geschafft und bin deshalb auf 95 km gekommen. Dabei hat mir auch die etwas langweilige Landschaft im Mittelstück stark geholfen.


 
Hier war es noch abwechslungsreich. Die Strecke kannte ich auch noch von gestern – ich musste rund 6km zum Startpunkt zurückfahren.
Bei Burlo auf niederländischer Seite wird wieder ein Venngebiet, die „Wooldsche Veen“, neu vernässt.


Näher hat mich die Libelle nicht kommen lassen. Und ewig wollte und konnte ich auch nicht warten.


Am Ende des NSG ist es noch ein großer, flacher See.



Bei der Ortschaft Kulve gedenkt man der 40-jährigen Freiheit… Aufgestellt wurde der Stein am 31.03.1985.



Zwischenzeitlich veränderte sich auch langsam die Landschaft. Es wurden immer kleine Wälder sichtbar und auch die Felder wurden kleinteiliger.



Auch in den Niederlanden sieht man hin und wieder Biobetriebe. Hier eine Kuhherde mit ihren Jungen. Sehr häufig habe ich auf der gesamten Tour auch schon den blühenden Ackerrandstreifen gesehen.



Rund 12km ging es über den Kreuzkapellenweg und dann fast nahtlos in den drei Apostel Weg über – davon gute 3km im Windschatten eines Baggers. Nur der Geruch der Abgase war sehr unangenehm.



Der Altar stammt aus der Barloer Kirche, der hier am Kreuzberg der Ortschaft Hemden aufgestellt wurde.
Die Ortschaften Suderwick und Dinxperlo sind mittlerweile richtig zusammengewachsen. Man kann nur zum Teil nur erahnen, wo man sich gerade befindet. Im nächsten Bild die Kirche von Suderwick.



Am Marktplatz erkennt man es nur an den Namen der Geschäfte wo Deutschland oder die Niederlande ist.


Innerhalb der Ortschaft Dinxperlo sind verschiedene Stationen der Grenze und Erfahrungsberichte von Bewohnern ausgestellt. Hier nur zwei Beispiele.



> Auch künstlerisch hat man sich ordentlich Mühe gegeben.



Wie schon im letzten Jahr gesehen, wird auch hier die Geschichte der Grenze sehr schön und erklärend dargestellt.


Am schönsten fand ich den „Schlagbaum“ als Wasserspiel und auch eine lustige Geschichte war darunter.


Ein kurzes Stück ging es an der Bocholter Aa vorbei …



…um wenige später die Issel, die aus Raesfeld kommt, zu überqueren. Die Bocholter Aa mündet bei der Ortschaft Oude Ijsselstreet in die Issel.

Einige km weiter endete mein Weg vor dem Herrenhause der Hardenbergs. Laut Karten gab es hier einem Weg. War aber nicht mehr so und deshalb blieb mir nur einen Umweg über Anholt. Hier geht es durch einen sehenswerten Biotopwildpark, um mit Gendringen mein nächstes Ziel zu erreichen. An der Kirche von Megchelen konnte ich dann endlich eine schöne Pause machen.

Über Netterden, Speelberg und Borgees – hier habe ich dann entschieden den Bogen zu fahren – kam man zur Ortschaft Stokkum. Zwischen Stokkum und Beek musste ich gute 50m Höhenunterschied bewältigen. Die Abfahrt ging mit Tempo 44km/h in Beek sehr schnell zu Ende.
Ab Megchelen war die Autobahn A3 fast mein ständiger Begleiter. Hören konnte ich sie fast immer und oftmals auch sehen. Insgesamt dreimal durfte ich sie auch kreuzten. Zum letzten Mal am ehemaligen Übergang Emmerich/Elten.


Hier tauchten dann auch wieder die ersten Hochwasserschutzdämme für das Hinterland auf. Denn der Rhein ist nicht mehr weit entfernt und kann sich hier sehr gut ausbreiten.

In Babberich steht ein interessantes Kirchengebäude. Hier hatte ich auch den ersten Blick auf große Teile des Altrheins, der sich hier in Ruhe selber entwickeln durfte.

Auf dem Weg nach Elten fährt es sich am Arm des Altrhein hervorragend. Auch hier entsteht ein neues NSG.

Die Gewitterwolken zogen in eine andere Richtung. Aber vor gut 45min war ich genau dort. Also Glück gehabt.

Den Bericht vom 09.07.21 wird erst am Samstag zu lesen sein.


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