Gronau – Südlohn 07.07.21

Der erste Morgen mit Sonnenschein.

Um kurz nach 07:00 Uhr. Blick aus dem Zimmer.
Pferdeland

Auch die heutige Etappe war stark durch die intensive Nutzung der Landwirtschaft geprägt. Einen Großteil der Strecke bin ich heute wieder auf niederländischer Seite gefahren. Passte auch viel besser ins Programm. Innerhalb der Stadt Gronau war es nicht ganz einfach den rechten Weg zu finden. Aber dennoch geschafft. Zwischendurch ging es durch insgesamt vier Naturschutzgebiete. Kurz hinter Gronau durchfuhr ich die Randgebiete der Stadt Enschede. Ein nettes Detail habe ich hier auch gesehen und eine schöne Bauweise der Häuser.

Dann hätte man es auch ganz weglassen können.

Wie nah ich an der Grenze bin, zeigt dieses Straßenschild.





Wie ich dann feststellen durfte, war meine geplante Strecke auch Teil der `Flamingo-Route` hier im Münsterland. Dazu später aber mehr.

So sehen die heutigen Grenzübergänge aus.

Hier als Beispiel der Übergang Enschede – Alstätte.

Wenig später erreichte ich das „Witte Veen“.

Wie war es vor einigen Tagen mit dem Hinweisschild? Sollte der Abstand zu den Tieren nicht 25 Meter betragen. Die Kühe wussten es nicht. Sie liegen genau auf dem Weg. Hier musste ich auch links abbiegen.

Sie haben mich aber in Ruhe gelassen. Auch dass junge Mädchen im Hintergrund konnte ohne Probleme an Ihnen vorbeigehen. Hier gab es zudem ein kleines Moorgebiet mit Besuch.

Bald erreichte ich die „Haarmühle“ – ein Ausflugslokal, wie ich es von früher aus meinen Heimatort Brüggen kenne. Diese wurden sehr gerne sonntags mit den Eltern auf einer Radtour an der Schwalm entlang angesteuert. Es gibt auch heute noch sehr zahlreich Wassermühlen an der Schwalm.

Das Lokal an der Haarmühle

Heute blieb, dass Wetter mir wohlgesonnen und es gab ähnliche Farbenspiele wie gestern.

Im nahen NSG Lüntener Fischteich und auch wenig später im viel größeren NSG Haaksbergervenn blieben so richtig spannende Fotomotive aus. Die Tierwelt war hier einfach zu weit entfernt.

Auf dem Weg zum Zwillbrocker Venn überquert man den Fluss Birkel. Hier habe ich auch meine Mittagspause genossen. Es kamen viele Radfahrer vorbei und auch ein junges Pärchen, die auf der Birkel paddelten und hier Ihr Boot umsetzten mussten.

Einen schönen Blick hatte ich von hier auf die Kirche von Rekken.

Genau so schön waren heute auch die sich immer wieder ändernden Wolkenbilder am Himmel.

Hier zeigt der Bewohner seinen Namen sehr deutlich.

Beim nächsten Bild weiß man auch warum. Es waren noch mehr Kunstwerke auf seinem Hof zusehen.

Bei der kleine Ortschaft Slemphütte hat ein Anwohner die Vergangenheit aufleben lassen.

Vor der Ortschaft Zwillbrock steht das alte Zollhaus verweist herum. Gestern Abend habe ich auch das Bundesland Niedersachsen verlassen und bin auf meiner Reise in Nordrhein-Westfalen angekommen.

Ankunft in Zwillbrock.

Und dann kam der schönste Moment der heutigen Fahrt. In diesem Jahr hatte ich mehr Glück: Ich konnte die Flamingos und eine Riesenkolonie Möwen beobachten.

Gerne hätte ich mich hier noch länger aufgehalten. Es war aber heute ein Hotspot. Unmengen an Radfahren kamen an und wollten alle das Gleiche wie ich. Ich konnte es verstehen. Außerdem hatte die biologische Station einen Hinweis geschrieben, dass man sich auf Grund des Virus nicht zu lange dort aufhalten sollte. An diese Anweisung habe ich mich gehalten und bin dann einmal den Rundweg mit dem Rad gefahren. Von einer anderer Seite hat man einen ebenso schönen Blick ins Veen.

Auch heute wurde ich an die Zeiten des Zweiten Weltkriegs erinnert. Wie viele junge Leute Ihr Leben gelassen haben, um uns unsere Freiheit zurückzugeben…..

Heute bin ich in Südlohn angekommen. Bei der Einfahrt ins Dorf musste ich mit einem Autofahrer kurz diskutieren. Er meinte doch tatsächlich, dass er sehr langsam aus der Nebenstraße auf dem Radweg gefahren wäre. Er hat mich nicht kommen sehen, aber da ich es vermutete, habe ich schon vorher abgebremst. Also nichts passiert.

Mit einem kleinen Käfer will ich den heutigen Tag beschließen. Der Biergarten des Gasthauses Nagel wartet auf mich zum Abendessen.

3 Kommentare zu „Gronau – Südlohn 07.07.21

  1. Toll, Helmut! Ich freue mich für Dich. Es gibt ein gutes Programm „Kommot“ , um Strecken zu planen. Nutzt Du es? Und wie machst Du es mit Deinem Blog und dem hochladen der Fotos? Finde ich beeindruckend!

    Viele Grüße Frank

    >

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: