18.07.2026 Fahrt zum „höchsten“ Berg von Thüringen

Heute stand der höchste Berg von Thüringen auf meiner Liste. Allerdings kann man diesen Berg nicht betreten, da er im Biosphärenreservat/Kernzone liegt. Dies wusste ich aber schon bei der Planung.

Die am meisten genutzten Alternativen sind der frei zugänglichen Schneekopf (978 m) und die nahegelegenen Aussichtsplattform Plänckners Aussicht (ca. 970 m). Ich besuchte beide Punkte.

So sehen die ersten 23,9 km bei Google Maps aus.

Es ging sehr bequem über Siegelbach – Plaue im Tal der Wilde Gera gemütlich nach oben. Noch war das Tal weit ..

… und hinter Plaue ging es an der Ruine Ehrenburg vorbei.

Wenig später an dieser Quelle vorbeigekommen.

Ganz so klar war das Wasser nicht. Gestern hatte es ja schwer geregnet und auf dem Weg nach Liebenstein sah ich noch einige Verwüstungen am Straßenrand. Am Ortseingang sogar noch einen Haufen Blätter vermischt mit Hagelkörnern. Ich traf eine Frau und fragte ob das Gewitter gestern hier so stark gewesen wäre. Sie meinte, dass es gestern nur Regen gewesen sei. Die Hagelkörner sind vom 14.07. noch übriggeblieben. So etwas hätte sie auch noch nicht erlebt.

Die Burgruine Liebenstein von 1282 sah schon vor dem Gewitter so aus.

In Gräfenrode am Zwergenmuseum vorbeigekommen.

Hinter Gräfenroda wurde das Tal auch schon enger ..

.. und weiter auch im Tal der Wilde Gera. Die Autobahnbrücke der A 71 von Oberhof kommend, bereichert das Tal nicht unbedingt.

Am …

… hatte ich diese Höhe erreicht.

Ab jetzt standen diese Schilder bei 600/700 /800 und 900 Höhenmeter.

Die letzten Km …

…  sehen so aus. Der Anstieg mit 12 % ging unterhalb einer still gelegten Eisenbahnstrecke los.

Trotz Anstieg blieb mir Zeit für Bilder in Gehlberg. Ansonsten bis oben durchgefahren.

In Gehlberg sah ich 250 Meter vor mir einen Radfahrer, der ebenfalls nach oben wollte. Es dauert nicht lange, da hatte ich ihn erreicht und wir fuhren bis Schmücke gemeinsam nach oben. Er wohnt in Gehlberg und traf in Schmücke seinen Neffen, um gemeinsam weiter nach Oberhof zum Bäcker zu fahren. Da müssen gute Brötchen sein.

Die letzten Km zum Schneekopf waren nicht einfach zu fahren. Der Weg war ausgespült und zum Teil sandig. Aber ich bin oben angekommen.

Meine Km und reine Fahrzeit bis zum Schneekopf.

Und das hatte mir Google Maps gesagt.

Der Aussichtsturm ist auch deshalb …

.. gebaut worden. Thüringen wollte einen 1.000 er haben.

Es ging noch 2 Meter höher, um eine nicht ganz so schlechte Aussicht zu haben. Leider musste ich die Bilder durch eine Fensterscheibe machen.

Die Autobahnbrücke von oben.
Oberhof mit den bekannten Hotels.
Der „Große Beerberg“
Gipfelkreuz

Kurz bergab und über den Rennsteig …

.. die zweite Alternative sehen.

Hier ein kurzes Gespräch mit einer Familie aus Altenberg, südlich von Dresden, geführt. Durch Altenberg bin ich 2024 gekommen.

Leider halten sich nicht alle Menschen daran. Es gibt einen Trampelpfad in die Kernzone hinein. Urplötzlich kam dort auch ein Wanderer mit sehr schnellem Schritt heraus.

Im Tal unten liegt Suhl.

Kurz dahinter liegt die höchste Stelle des Rennsteiges.

Ab jetzt ging es nur noch bergab. Am Rondell vor Oberhof vorbei …

… zur linken das Rathaus ..

… und zur rechten die beiden markantesten Gebäude von Oberhof.

Oberhof war recht gut besucht – ansonsten sehr wenige Urlauber unterwegs getroffen.

Immer wieder gab es schöne Ausblicke ins Tal ..

.. und ich musste meine Reisegeschwindigkeit dafür abbremsen. Heute habe ich zum vierten Mal die 50 km/h überboten.

In Crawinkel ..

… wurde es wieder etwas gemütlicher und es rollte nur noch mit max. 30 km/h bergab.

Im Hintergrund konnte ich jetzt auch den Schneekopf von unten sehen.

An die dunkle Vergangenheit von 1933 – 1945 wird man auf halben Weg nach Arnstadt erinnert. Auf der Karte steht nur klein geschrieben „Bunker“. An der Straße kein Hinweis darauf und auch später am Abzweig nach Espelkamp sucht man vergebens danach. Wer sich nicht informiert, fährt daran vorbei. Sehr schade!!

Und schon war ich wieder in Arnstadt ..

Die Liebfrauenkirche

.. angekommen.

Nach 4:09 h war der schöne Radfahrtag beendet und es wird auf dieser Etappe auch der letzte Berg gewesen sein den ich anfahren werde. Ein paar Berge wird es noch bis zum Etappenende geben.

Ich wünsche allen einen schönen Sonntag und vielen Dank auch an die Likes von „Ruhlerhof“ von Manuela der netten Mail von Berlinchen. Diese hatte sie geschrieben, als ich im Mai vor und in Berlin unterwegs war.

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