17.07.2026 Jena – Arnstadt

Der Morgen in Jena begann mit schwülen Wetterbedingungen. Die Sonne schien und ich machte mich an mein Tageswerk. Die ersten 9 km ging es stetig von rund 150 Meter über normal Null auf fast 330 Meter herauf. So direkt am Morgen ist das auch für mich eine kleine Herausforderung. Aber nach 44 min war ich vor Bucha angekommen. Der Ammersbach kommt von hier oben. Als Hochwasserschutz wurde hinter der Ortschaft Ammersbach ein kleiner Staudamm gebaut.

Oben eine kleine Rast eingelegt und mir die Informationen zur …

… durchgelesen.

Parallel zur Straße Bucha – Magdala verläuft die A 4. Für den Neubau dieser Trasse wurde ein riesiger Wall neu aufgeschüttet.

So, wie auch schon gestern und in Teilen bei anderen Strecken, fielen mir immer wieder die Wiesenflächen mit den unterschiedlichsten Pflanzen auf.

Direkt an der Straße – oder zwischen Straße und Radweg – dürfen hier die Blumen ihre Blüten zur Schau stellen.

Angekommen im Weimarer Land.

In Magdala wurde darauf hingewiesen, dass die Straße nach Blankenhain – meinem Ziel – wegen Bauarbeiten gesperrt war. Eine wirklich schöne Alternative gab es nicht. Also einfach weiterfahren. Und neben der aufgerissenen Straße verlief ein Radweg, der nicht versperrt war. Wie schön, dachte ich. Später endete der Radweg und ich fuhr auf der Straße (hier waren keine Bauarbeiten) weiter. Kurz vor der Autobahnunterführung meinte eine Frau, die wohl zu der Baufirma gehörte, dass der Bereich doch gesperrt wäre. Nach kurzer Diskussion mit dem Hinweis meinerseits, dass man auch an die Schwächeren im Verkehr denken muss, bin ich weitergefahren. Man hätte auch einen kleinen provisorischen Radweg von 200 Meter bauen können und alles wäre gut gewesen.

Heute fuhr ich an sehr sehr vielen Sonnenblumenfeldern vorbei.

In Blankenhain diesen Radwegweiser gesehen. Dort waren wir 2015 für 14 Tage in einer Ferienwohnung.

Der Ort kann mit einem Schloss ..

… einem großen Rathaus ..

… und mit einem Nebengebäude auftrumpfen.

Die Kirche ..

.. hatte geöffnet.

Hier wurde biblische Geschichten dargestellt.

Tempel Saloms und Joh. 4 (Jesus und die Frau am Brunnen).

Am Wald entlang fuhr ich nach Tannroda.

Die nächsten Km radelte ich auf dem Ilmtalradweg.

Wie immer findet der Radtourist auf solchen Strecken den besten Radweg und genügend Pausenplätze vor. Ich nutze sie alle nicht. Schon von Weitem sah ich die Oberburg von Kranichfeld.

Auf der Ilmbrücke hinter mir die Unterburg.

Durch Kranichfeld geht die B 87. Hier habe ich mich daher nicht länger aufgehalten und bin am Ortsende wieder zu Erdkellern gekommen.

Hier führte ich mein erstes und einziges Gespräch mit einem Lehrer. Er besitzt auch einen dieser Keller. Diese gehören jeweils zu den Häusern und dürfen nicht verkauft werden. Sollte man ein Haus erwerben gehört der Erdkeller automatisch dazu.

Wir hatten beide aber nicht unendlich viel Zeit. Er wollte mit dem Schneiden der Hecke vor dem großen Gewitter fertig werden und ich in Arnstadt sein.

Schöner hätte ich Brachfeld nicht bildlich festhalten können.

Der Ilmtalradweg geht auch an dieser Karsthöhle vor Dienstedt vorbei.

Von Dienstedt waren es noch 21 km bis nach Arnstadt. Ich sollte wohl es vor dem langen Regen schaffen.

Zwischen Witzleben und Wüllersleben hatte ich die Sonnenblumen links und rechts von mir.

Einfahrt nach Wüllerleben ..

.. und mit Blick in die Ausläufer des Thüringer Waldes.

Bis Marlieshausen blieb ich auf dem Radweg. Ab hier dann auf dem schnellsten Weg nach Arnstadt. Auch wenn es eine stark befahrene Straße war – Zubringer zur Anschlussstelle Arnstadt der A 71.

Der Hotelwegweiser führte mich schnell zu meiner Unterkunft und ich konnte schon gegen 13:00 Uhr auf mein Zimmer. Hier erst einmal etwas gegessen und meinen Blog geschrieben. Das Gewitter und der Regen zog etwa 1,5 h über den Ort hinweg. Jetzt ist alles vorbei und ich kann in den Ort.

Arnstadt wird als älteste Stadt von Thüringen genannt.
Der Riedturm

In diesem Haus …

… hat Bach gewohnt …

…. und hier gewirkt.

Die Stadtmauer ist zum Teil noch erhalten.

Schlossruine Neideck

Hinterlasse einen Kommentar