11.07.2026 Dresden – Wiegmannsdorf

Dresden: Fast 600.000 Einwohner und liegt im Schnitt 112 Meter über N.N.

Der Ex-Oberbügermeister von Kiel Günther Banzer wurde hier 1921 geboren und auch Herbert Wehner, das SPD Urgestein kommt aus Dresden. Aus Sportlicher Sicht wäre zu erwähnen dass Helmut Schön hier her kommt und der Schauspieler Jan-Josef Liefers 1964 dass Licht der Welt erblickte.

In dieser „kleinen Pension“ ..

… habe ich die Nacht verbracht. Früher haben hier Architekten ein Büro gehabt, die die Siedlung dahinter gebaut haben. Später war das Gebäude eine kleine Kita und jetzt ist es also eine Pension.

Kurz hinter Dresden, in Richtung Tharandt, führte mich ein Radweg entlang der Vereinigten Weißeritz aus der Stadt heraus. Mal als Radweg neben der Straße; dann aber auch mal etwas abseits. Das Tal in Richtung Tharandt ist nicht sehr breit. Vorbei an Steinhängen ..

… gab es auch einige kleine Tunnel. Der hier  ….

… war nur für Autos. Wir konnten diesen Hügel links herum umfahren.

Vor Freital dann dieses Haus gesehen. Hier braucht man schon viel Vertrauen.

Die A 17 kommt an dieser Stelle im Tal einmal kurz zum Vorschein, um sofort wieder in den Berg zu verschwinden.

In Freital …

… gibt es Hinweise zu Frauenorten. Das Schöne an diesem Schild ist, dass es sehr gut zu unserer diesjährigen Strohfigur in Lutterbek passt. Wir haben ein Ballon gebaut. Fotos davon folgen in den nächsten Tagen.

In dem Ortsteil Hainsberg bilden die Wilde Weißeritz und die Rote Weißeritz die Vereinigte Weißeritz. Ab jetzt bin ich entlang der Wilde Weißeritz gefahren.

Hier hatte ich wieder Glück. Die Schmalspurbahn der Weißeritztalbahn kam gerade an.

Bis hierhin waren es rund 25 km und erst bequeme 120 Höhenmeter. Aber schon fast im Erzgebirge angekommen.

Die Kirche von Tharandt..

.. und ein Gedenkstein für die diversen Fluten. Die letzte war 2002.

Und heute ist kaum Wasser da.

Es ging immer weiter gemütlich bergan. Hinter Tharandt dann auch sehr schön im Schatten und durch die Tharandter Berge. Vorbei an kleine Seen, die früher zum Flößen gebraucht wurden

Hier im Wald gab es alte und neuere Wegweiser. Ich muss lobend anerkennen, dass die Wanderwege wohl sehr gut ausgeschildert sind. Dies gilt auch für die Radwege.

Vorbei an dem …

.. mit einer sehr schönen Fernsicht.

An diesem Aussichtspunkt traf ich ein Ehepaar aus Sachsen. Wir führten eine nette Unterhaltung und auch die beiden waren unterwegs zum Mittelpunkt von Sachsen – allerdings wandernd. Später haben wir uns genau an jenem Ort wieder getroffen, weil ich dort meine große Pause gemacht habe.

Durch den Tharandter Wald gab es eine Schmalspurbahn. Heute ist es ein Rad- und Wanderweg.

Rechts ging es zum Mittelpunkt. Der eigentliche Messpunkt liegt aber am alten Bahndamm rund 300 Meter weiter. Dies erfährt man allerdings erst unten bei der Stele. Bin nach der Pause wieder hier hochgefahren, um auch diese Stelle zu erfahren.

Mein fünfter Mittelpunkt!
Der kleine Bach fließt direkt daran vorbei.

Während meiner Pause kam so mancher Wanderer auch zu dieser Stelle. Eine Frauengruppe mit 8 Personen machte den Anfang. Sie wollten ein Selfie machen. Darauf sagte eine der Wanderinnen: „Warum sollen wir ein Selfie machen – hier ist doch einer der ein Bild machen kann.“ Gefragt – getan und noch etwas über meinen Reiseverlauf verraten. Sie selbst wollten in die Universitätsstadt Freiberg.

Immer wieder gab es alte, kleine Steinbrüche ..

.. und mehrere Eisenbahnviadukte.

In der Ortschaft Niederbobritzsch hatte der Edeka noch gerade 10 min auf. Noch schnell Besorgungen für morgen erledigt, um dann den schönen Anstieg nach Juchhöh in Angriff zu nehmen. Der Fernblick entschädigt für die Anstrengung.

Um die Ortschaft Weißenborn informieren Schilder über die ganz alte Bergbaugeschichte in dieser Gegend.

Auf einer Anhöhe vor Weißenborn konnte ich den Ort Freiberg im Hintergrund sehen.

Auch die ersten Höhenzüge vom Erzgebirge kommen näher  ..

.. und auch von hier aus Weißenborn ..

.. im Tal zu sehen. Da ging es für mich wieder runter. Am Rathaus …

Ab hier ging es im Tal der Freiberger Mulde wieder sehr entspannt bergan und alles auf einem schönen Radweg im Wald.

Auch hier hat das Hochwasser 2002 seine Spuren hinterlassen. Es ist aber alles wieder schön gemacht worden und es sind ganz neue Infoschilder zur Natur in diesem Bereich aufgestellt worden.

Die Pegelhäuser an der Freiberge Mulde wurden einfach mitgerissen.

Bis nach Weigmannsdorf waren es nur noch 1,5 km und ich war sehr gut in der Zeit. Daher noch einen kleinen Umweg zum Ortsanfang von Lichtenberg gemacht.

Auf dem Rückweg diesen kleinen Hinweis gesehen. Hatte ich so bisher auch noch nicht. Leider konnte man die Mündung nicht sehen, denn diese lag etwas unterhalb hinten Sträuchern/Bäumen versteckt.

An dieser Stelle stand einmal die Wenzelmühle.

Das Hochwasser 2002 stand an der Oberkannte des kleineren Mühlsteines. Die wenigen Meter bis zur Unterkunft fuhr ich durch das sehr langgezogene Weigmannsdorf.

Die Unterkunft ist über 150 Jahre in Familienbesitz. 1989 ist das alte Gebäude abgebrannt anschließend wieder neu und moderner aufgebaut worden.

Heute waren es rund 570 Höhenmeter bei etwa 60 km Streckenlänge. Morgen werden es 250 Höhenmeter mehr werden bei rund 65 km. Müsste ich also gut schaffen.

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