Etwas Besonderes gab es heute zum Frühstück: Frische Brötchen vom Bäcker!! Sehr schön und habe dafür auch ein Lob an meine Gastgeberin ausgesprochen.
Aus Luckau raus am roten Turm vorbei, …

.. um dann die grüne Linie zufahren.

Bis Goßmar immer entlang des Goßmarer Fließ. War aber mehr ein stehendes Gewässer oder auch ein ganz langes Regenrückhaltebecken.
Heute ging es am Anfang durch offene Landschaften und renaturierte Flächen vom Tagebau.

Über Goßmar …

… und immer schön mit Rückenwind war Schloss Beesdau schnell erreicht.


Hinter Beesdau fängt ..

… an. Und endlich hatte ich meine Sonnenblumen mit richtigem Sonnenschein.

Mehr Infoschilder informieren über den Wandel nach der Wende 1990. Einige Dörfer hatten Glück, dass die Bagger nicht mehr gekommen sind. Aber es sind auch so diverse Arbeitsplätze verloren gegangen.

Der Schlabendorfer See ..


.. war jetzt mein Begleiter zur rechten Seite. Vorbei an der Sielmann Stiftung …

… war ich am Uferbereich von Schlabendorf.

Mein Traum: einmal auf meinen Radtouren ein Stück Autobahn fahren können!!

Der Ort Groß Jehser ist, …

… wie man sieht, zweisprachig. Ich bin im Land der Sorben unterwegs. Auch die Straßenschilder sind hier zweisprachig.

Das Herrenhaus von Groß Jehser lag an meiner Strecke ..

… weiter nach Calau.

Am Ortsende muss es einmal ein Schloss oder Gut gegeben haben.

Hinter der Ortschaft Sassleben führte ich ein längeres Gespräch mit zwei Herren einer größeren Radgruppe aus Borken im Kreis Wesel. Einer der Herren vermisste beim Naschen von Kirschen seine Geldbörse und war sich nicht sicher, ob er dieses verloren hatte oder doch nur im Hotel in Burg hatte liegen lassen. Er war gerade dabei alle Karten sperren zu lassen. Hoffen wir, dass die Sache gut ausgeht.
Einen schönen Rastplatz hat der kleine Ort Kosswig geschaffen.

Vor Vetschau die nächste Autobahn unterquert, um dann so begrüßt zu werden.

Vetschau ist ein kleines niedliches Örtchen mit einem Schloss ..

… und der Wendisch-Deutsche Doppelkirche.

„Interessant, zwei Kirchen unterschiedlicher Glaubensgemeinschaft haben zusammengebaut“ – so lautete ein Kommentar bei Google zur Kirche. Ich kann mich hier nur anschließen.


Von Vetschau fuhr ich durch viele kleine Dörfer ohne Kirchen. Am Unterteich bei Dahlitz machte ich meine Pause.

Die Bank in der Sonne war von einer jungen Radrennfahrerin belegt. Ich durfte mich aber dazusetzen. Nach einem kurzen Gespräch setzte sie ihre Trainingsfahrt fort und ich hatte die Bank für mich alleine. Wenig später kam eine andere Frau und wollte sich auch auf die Sonnenbank setzen; traute sich aber nicht mich zu fragen, ob sie sich dazu setzendurfte. Ich habe es ihr dann netterweise ‚erlaubt‘, weil ich auch kurz danach weitergefahren bin.
Über Kolkwitz war Cottbus nicht mehr weit.





Kaum kommt die Sonne raus, schon liegen die „Menschen“ liegen in der Blumenwiese.











Zunächst ging es an großen Straßen aus Cottbus raus, um zum Ortsteil Gallinchen zu fahren. Hier ist heute meine Unterkunft.
Aber ich habe die erste Möglichkeit genutzt, um durch den Wald und am See vorbei …

… zur Spree runterzufahren. Bei den Spreequellen bin ich ja schon gewesen.


Jetzt habe ich also Cottbus – mit etwas über 95.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt im Bundesland Brandenburg – erreicht. Es ist auch gleichzeitig der östlichste Zipfel, den ich bei diesem Teil der Radtour anfahren werde.
Bevor man zum Hotel fährt kommt man …

… hier vorbei. Und vor dem Eingang gibt es ein belegtes Storchennest.


Beim Abendessen von der Terrasse des Restaurant ging unten der Fuchs vorbei.
