Heute ist der vorletzte Fahrradtag dieses Abschnitts. Die ersten 3 km nach Tiessen kannte mein Rad noch vom 26.06.2024. So konnte ich mich auf die Landschaft ..

.. und auf Gebäude konzentrieren. An diesem Gebäude ist in den letzten beiden Jahren nichts passiert.


In der Ortschaft Tiessen nahm ich jetzt den Weg nach Roßlau und nicht wie damals nach Coswig.


Bis nach Roßlau rein durchfuhr ich eine herrlich bunte Wiesenlandschaft.

In Roßlau kreuzte ich häufiger die Rossel. Der Fluss hatte ganz schön Wasser und Geschwindigkeit drauf.


Ich bin immer wieder verwundert über diesen Umstand.
Wie von mir geplant, kam ich an der Wasserburg Roßlau vorbei.


Das nächste Schild muss doch nicht wirklich sein – oder?

Jedenfalls sollte, wenn Infos wichtig sind, noch folgendes Schild aufgestellt werden: Bitte keine Zigarettenkippen auf den Boden werfen. Es waren hunderte – nur widerlich.
Wenig später war ich an der Elbe …

… und ein kurzes Stück weiter fließt die Mulde in die Elbe. Hier nur die Mulde – die Mündung konnte ich nicht sehen.

Ankunft in Dessau.


Heute bin ich nur kurz in Dessau/Bauhausstadt gewesen. Dessau ist die drittgrößte Stadt von Sachsen-Anhalt. Hier werde ich – wann auch immer – die nächste Etappe starten und mir einen vollen Tag Zeit für die Stadt nehmen. Daher jetzt auch nur einige Bilder.











Ab diesem Punkt folgte ich dem Elbradweg bis nach Barby. Diese Landmarke ist aber in der Zwischenzeit stark von Bäumen umringt und erfüllt nicht mehr ihre ursprüngliche Aufgabe.



Hinter dem Kühnauer See ..

… ging es durch ein Naturschutzgebiet, welches bei Hochwasser der Elbe regelmäßig auch überflutet wird.
Daher gibt es auch eine Ersatzroute. Aber heute konnte ich hier gut fahren.
Auf der anderen Elbseite die Ortschaft Brambach. Hier gibt es eine kleine Personenfähre.

Ich fuhr aber weiter bis Aken, um in den Elbauen solche ‚toten‘ Bäume sehen zu dürfen.


Der Weg war schon sehr schön, ..

.. aber ewig möchte ich auch nicht nur die Elbe sehen. Nun war Aken nicht mehr weit. Vorbei an einer alten Dampfmaschine eines Schaufelraddampfers …

.. bin ich auch am Schaufenster zur Fähre angekommen.

Hier habe ich aber noch nicht rübergesetzt, sondern bin etwas durch den Ort gefahren.


Aken hat zwei Gesichter. Der Großteil ist sehr nett und schön aufgebaut – und dann gibt es weniger schöne Ecken, bis hin zu diesem Haus.







Wenn man diese Kirche sieht, kann ich es nicht glauben, dass sie schon so lange nicht mehr gebraucht wird.


Der Weg nach Breitenbach war rund 15 km lang und ging unten am Deichfuß durch den Lödderitzer Forst. Auf dem Weg dorthin wollte ich meine Pause machen. Es gab nirgendwo eine Bank!! Unglaublich. In Breitenbach die Kirche …


.. und ein Storchennest besucht.
Am Schiffsrestaurant (historisches Frachtschiff) Marie Gerda ..

… und in der Nachbarschaft der Fähre …

… gab es endlich eine Bank.
Hier wechselte ich für 6,5 km die Seite der Elbe.


An dieser Stelle gab es einmal die Poleymühle …

Die kleine Ortschaft Walternienburg hat eine Wasserburg. Vom Wasser war nicht mehr viel zu sehen.



Im Innenhof liefen große Vorbereitungen für …

Der Gärtner hat alles hübsch gemäht – kann ich hier sehr gut nachvollziehen – der Bierwagen stand bereit und im Raum war schon alles nett dekoriert.
Über die Elbe Barby …

. in Sicht. Von hier aus konnte ich auch die Saalemündung sehen.


Der kleine Abstecher dorthin war Pflichtprogramm.


Dann hatte ich den vorletzten Übernachtungsort auch schon erreicht.










Heute geht ein Dankeschön an Mareike raus, die sich immer wieder Zeit nimmt, kurz die Texte zu überfliegen. DANKE



Mein Zimmer ist auf der anderen Straßenseite. „Haus Ursula“
Mit dem Bild des alten Wasserturms will ich heute meinen Reisebericht – der gerne gelesen wird – schließen.
