20.05.2026 Brandenburg – Ragösen

Geschlafen habe ich im teuersten Hotel auf der Radtour ganz gut. Aber an einigen Dingen muss nochgearbeitet werden. Nicht nur am Schlüsselcode und Internet. Das Frühstück war in meinen Augen übertrieben. Ich brauche keine 5 Salate und ein Dosenobstangebot von 8 Sorten.

 
An einer Brücke traf ich die gleichen Bauarbeiter wie gestern kurz hinter der Fährüberfahrt. Sie haben mich auch gleich wieder erkannt.

Der Hohenzollernstein war mein erster Punkt. Über Mahlenzien – Wenzlow ging es nach Ragösen. Es war noch das falsche Ragösen. Meine Unterkunft ist der Rosenhof in Ragösen/Sachsen-Anhalt.

Sieht aus wie die „Berliner Mauer“

Bei meiner ersten Planung wäre ich auch durch den Ort Verlorenwasser gekommen – so habe ich wenigsten den Bach gesehen.

In Wenzlow einen kurzen Austausch mit einem Mann gehabt, der neben der Kirche wohnt.

Die Kirche wird nur noch ganz selten zu Gottesdiensten genutzt. Dafür hätte sich im Turm aber ein Turmfalke eingemietet. Ist auch sehr schön und gut.
Bis jetzt waren die Wege sehr schön. Aber die nächsten rund 40 km waren geprägt von sandigen Waldwegen, durch Harvester kaputt gefahren Wege, längere Kopfsteinpflasterpassagen oder auch Pflasterwege die nicht mehr schön verlegt waren. Wenigsten hatten sie an einer Passage darauf  hingewiesen, dass die nächsten 6 km eine sehr schlechte Wegstrecke ist. Nun ja – es war schon anstrengend.
Die beiden Störche hatte ich etwas besser im Blick.

Nach fast 32 km ..

… hatte ich den ersten besonderen Mittelpunkt erreicht. Durch Zufall bei der Planung der Reise gesehen und dann so geplant.

Den gibt es noch – wie schön gestaltet – den altem Mittelpunkt der DDR.

Willkommen im Wolfsland, bin aber keinem auf dem Weg nach Bad Belzig begegnet. 


Hier am Markt wurde die Mittagspause eingelegt. Noch war alles schön und trocken und die Wolken machten einen Bogen um meine Standorte.

Ab jetzt zogen immer wieder Regenwolken durch und ich musste zusehen, dass ich jeweils einen guten Unterstand hatte. Ist mir auch gelungen, auch weil immer wieder die Sonne durchkam. 

Dreierlei Grün mit blau und weiß am Himmel

Für kurze Stopps hatte ich noch Zeit.

Vor Wiesenburg/Mark diese Bahnüberführung gesehen und rechts abgebogen, …

An dieser Stelle ist der Weg sehr gut!!!

.. um jetzt auf dem Kunstwanderweg in den Ort zu fahren. Der Weg war so schlecht, dass den  Kunstwanderweg Menschen mit Kinderwagen/Rollatoren nicht nutzen können. Eigentlich sehr schade.

Blick über die Felder mit der Eisenbahnstrecke und einem Güterzug.
Mehr Kunst habe ich nicht im Bild festgehalten.

Wiesenburg/Mark ist wieder ein sehr schöner Ort mit einem Schloss.

Jetzt nur noch die Kirche vom Medewitz im Bild festgehalten.

Die trockenen Abschnitte wurden kürzer. Trotzdem habe ich es bis nach Hundeluft geschafft. Im Buswartehäuschen, an der Stelle ist dann eine sehr kräftige Schauer durchgezogen, wurde dann alles regensicher verpackt – inkl. Helmut. Laut WetterApp sollte es dann rund 10 min lang Besserung geben. Diese habe ich genutzt, um zu meinem Ziel, das 3,2 km entfernt war, zu fahren. Bin nur ein wenig nass geworden.


In diesem Ort bin ich schon 2024 auf der Anfahrt nach Dresden, bzw. nach 
Altenberg, durchgekommen – damals ohne Übernachtung. Ein kleines Stück werde ich davon auch morgen fahren. So kreuzen sich manche Reiserouten.

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