Der Bericht vom 19.05.2026 kommt leider mit einem Tag Verspätung. Das WLAN hatte Probleme mit dem Netzwerk. Weder web.de noch meinen Blog konnte ich aufrufen. Seltsamerweise ging google.maps.
Die Nacht im ehemaligen Waisenhaus war sehr ruhig und entspannt. Nach dem Frühstück ging es erstmal zur Post, um einige Karten, die nicht mehr gebraucht werden, nach Hause zu schicken.
Über Nebenwege ging es in Richtung Neu Fahrland. Hier traf ich kurz auf den Mauerradweg und auf die B2. Über den Sacrow-Paretzer Kanal …

… sollte der Mittelpunkt von Brandenburg angesteuert werden. Die Beschilderung war da – der Weg dorthin allerdings eine Baustelle. Aber ich lasse mich nicht aufhalten.

Es gab noch weitere solche Schilder ..

… nur der Weg wurde nicht besser.

Ich bin am Informationsschild angekommen …


… und habe mich auch durch die Büsche zum See durchgeschlagen. Und da ist der Mittelpunkt – im Wasser vom Fahrlander See. (52°27‘ N und 13°00‘0 O)

In Fahrland konnten sie diese Betonschwellen noch gebrauchen. Waren ja auch für die Ewigkeit gebaut.

Eigentlich wollte ich durch Marquardt fahren. Es gab aber keine Möglichkeit ein Rad mit Gepäck über die Schienen zu bekommen. Also an der neuen Umgehungsstraße vorbei, an der auf beiden Seiten ein drei Meter breiter Radweg gebaut wurde. Dafür diesen Wagen im Graben gesehen.

An der A 10 hätte ich auch den schnellen und kürzeren Weg nach Magdeburg nehmen können.

Über kleine Straßen, durch viele Dörfer mit vielen Kirchen …

Das Bauwerk wurde von 1860-70 unter der Verwendung vom Material des Vorgängerbaus aus dem Mittelalter errichtet.
Über den Havelkanal vor Paretz …

.. mit Schloss und geöffneter Kirche.




Katzin an der Havel …


… mit Kirche und kleinem Rathaus.


Mein Weg nach Zachow führte links und rechts an einer Seelandschaft vorbei, die nicht aufhören wollte.



Die dortige Dorfkirche scheint nicht mehr in Betrieb zu sein. Die Wege auf dem Friedhof waren allerdings gerade frisch geharkt.


Hoch auf den 109 Meter hohen Götzer Berg musste ich zum Glück nicht.

Die Einfahrt nach Roskow führte durch diese Lindenallee zum Kulturschloss ..

.. und in die Nachbarschaft des Rathauses.



In diesem Bereich bin ich den grünen Weg gefahren. Am Ende liegt schon Brandenburg.

Vor der Ortschaft Weseram haben Schwarzspechte ihre Höhlen gezimmert. Ich habe nur kurz einen gesehen und anschließend wurde ich als Gefahr eingestuft und mit lauten Rufen beschimpft. Die Höhlen konnte ich leider nicht sehen.
In Weseram steht diese Barockkirche ..

… und dieses Haus von 1912.


Durch solche weite Landschaft, mit Hochwasserdamm, fuhr ich in den ganz kleinen Ort …

.. mit der jetzt wieder intakten Kirche.

Im Herbst 1997 bot die etwa 200 Jahre alte Kirche einen desolaten Anblick. Der Dachstuhl defekt und im inneren hinderte nur der schlichte Kanzelaltar die Zwischendecke am endgültigen Abstürzen.
Um den 63 Meter hohen Weinberg herum war ich schon in Klein Kreutz. Neben der Kirche ..


.. gab es hier eine kleine Bäckerei. Und für mich Kakao, eine Apfeltasche und sehr nette
Gespräche mit der Verkäuferin und einem Ehepaar aus Chemnitz. Dieses hat sich über diesen Laden genau so gefreut, wie ich und spontan eine Rast eingelegt.
Vor Brandenburg wieder über die Havel. Es lief gerade eine Schleusung.

Neben mir stand ein Mann und ich fragte, ob er wüsste wie hoch der Unterschied den wäre. Wie aus der Pistole geschossen sagte er 1,23 m. Ich war etwas baff der genauen Zahl wegen und meinte bei Regen 1,21 m. Nein meinte er – 1,23 und gerade wären 5223 Kubikmeter Wasser benötigt worden. Sein Job war Schleusenwärter hier und gerade Feierabend. Habe mich nett für die Auskunft bedankt.

Dann war die drittgrößte Stadt in Brandenburg erreicht.
Brandenburg/Havel: 74100 Einwohner, 52°25‘ N – 12°33‘ O und im Mittel 32 Meter über NN. Birgit Fischer, eine ehemalige deutsche Kanutin, wurde hier geboren.
Hier einen größeren Stadtrundgang gemacht und schon an der ersten Stelle. am Dom, heute ein weiteres nettes Gespräch, dieses Mal mit zwei Männern aus Thüringen, gehabt. Diese habe ich beim Rundgang immer wieder kurz getroffen.
Informationen zu den Fotos kommen als Bildunterschrift.


Am Ortseingang von Brandenburg.
















Da ich bis jetzt noch nicht Fähre gefahren bin, habe ich meine Anfahrt zum Hotel verändert. Über Nauendorf ging es zur Fähre. Hier hatte ich noch Zeit ..


… und konnte noch Bilder machen und einen Schnack mit dem Fährmann und seinen beidenFreunden führen.

Die Überfahrt ..


… brachte mich an den Breitlingsee.

Nach Ankunft am Hotel hatte ich anfänglich Schwierigkeiten, da der Schlüsselcode nicht funktionierte und ich niemanden erreichte.
Dann per WhatsApp nach fast einer Stunde einen neuen Code bekommen. So war ich schließlich doch …

… im Hotel ..

.. und direkt daneben der Wartturm der Neustädter Landwehr.
Beim nächsten Bild kann sich angesprochen fühlen, wer will.

Leider keine Internetverbindung. Siehe Anfang des Textes.