14.05.2026 Neubrandenburg – Feldberg

Heute hatte ich diese Strecke vor mir.

Insgesamt 65 km mit 365 Höhenmeter.

Die ersten km hatten außer viel Landschaft, dunklen Wolken ..

Der Tollensesee bei Neubrandenburg

… und dem Duft der blühenden Rapsfelder nicht viel zu bieten. Der erste größere Ort, den ich erreichte, war Burg Stargard. Die Burg konnte ich auch schon vom Weiten sehen.

Den Abstecher im Ort zur Burg Ort habe ich nicht gemacht. So ging es an der Kirche ..

… über den gesperrten Marktplatz ..

.. und auch noch an der Jugendherberge vorbei über Dewitz …

.. nach Leppin.


In diesem Gut war zu DDR-Zeiten ein Internat für Auszubildende in der Schafzucht untergebracht. Jetzt ist es wieder in Privatbesitz und wird als Gut genutzt. Erzählt hat mir das eine Dame aus dem Ort, die mit ihrem Hund spazieren ging und immer in der Bushaltstelle eine Pause einlegt. Für ihren Hund hatte sie sogar eine Decke dabei. Er wird ja sonst kalt. In Leppin wurde eine Straße nach diesem Herrn benannt. War für mich eine Bildungslücke.

Erst bei der Aufnahme der Kirche habe ich das Storchennest oben auf dem Gutshof gesehen.

Auf der einen Seite war es hell – mit Blick zu den Helpter Bergen ..

… und auf der anderen Seite wieder sehr dunkel.

Ich bin aber bis 5 km vor dem Ende trocken durchgekommen. Die Straßen/Wege waren immer nass, aber während meines Vorbeikommens dort war es trocken vom Himmel. Da kann man doch auch mal Danke sagen.
Weiter ging es über kleine Straßen in Richtung Pasenow, …

… um zum Ort Helpt zu gelangen.

Schon sehr alt und immer noch erhalten.

Was mir heute auffiel war, dass alle Orte den Sprung in die neue Zeit geschafft haben. Was sehr schön ist.
Solche Hinweisschilder stehen ab jetzt in allen Orten bis nach Feldberg rein.

Mein letztes Ziel in MV!

Da vom höchsten Punkt keine Fernsicht möglich ist, habe ich ein Bild unterhalb des Gipfels gemacht.

Die letzten Meter zum Gipfel waren sehr anstrengend. Sehr steil und auch feucht. Ich hatte meine liebe Mühe dort oben anzukommen.

Es gab wenigstes eine kleine Hütte – die vor Regen schütz.

Helpter Berge 179,2 Meter hoch 53° 29′ N 13° 36′ O


Nach kurzer Zeit kamen zwei Männer auf ganz gemütlicher Vatertagstour auch hier oben an. Da es in der Zwischenzeit wieder anfing mit Regen, haben wir uns über alles mögliche nett unterhalten. Die Zeit, über eine Stunde, verging dadurch wie im Flug und bei den ersten Sonnenstrahlen verließ ich den Gipfel. Damit habe ich
alle Punkte, die ich abfahren will, für Mecklenburg-Vorpommern geschafft.
Bergab war die …

sehr schnell erreicht. Habe soweit wie möglich alle Mühlen abgefahren.

Die erste Mühle, siehe oben, konnte ich vom Mühlenmuseum auch noch einmal erblicken.

Einen Blick ins Museum.

Der Ort Woldegk hat auch noch eine gut erhaltene Altstadtmauer.

Vor einem Wohnblock, in einem nett gestaltenden Vorgarten, stand diese Gedenktafel.

Auch in Göhren wird an die dunkle Geschichte erinnert. Das Museum hatte heute aber zu.

Die mächtigen Scheunen ..

.. ließ ich hinter mir, um vor der Ortschaft Grauenhagen eine 10 % Steigung zu erklimmen. Beim Anfang des Anstieges habe ich die Aufnahme vom Komow See gemacht. Von oben dann im Hintergrund die Stadt Fürstenwerder.

Vor dem kleinen Ort Neugarten waren auch die Helpter Berge noch einmal zu sehen.

Diese kleine Kirche in Neugarten ist stark vom Einsturz bedroht.

Von Lichtenberg nach Schlicht ging es zuerst runter an den See „Breiter Luzin“.

Badestrand
Die Wolken haben mich nicht erwischt.

Vor Schlicht hat es mich dann im Wald doch voll erwischt. Aber noch Glück gehabt und schon weit vor dem Orteingang Feldberg liegt mein Hotel. Hier ist alles sehr schön und großzügig. Ich freue mich auf eine ruhige Nacht. Morgen verlasse ich dann MV und fahre nach Brandenburg rein.

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