13.05.2026 Ein Tag in Neubrandenburg

Heute am Ruhetag (‚Fahrrad-freier‘ Tag) war die Besichtigung der drittgrößten Stadt in MV mit rund 60.344 Einwohner angesagt. Sie liegt auf den Koordinaten 53°33’N und 13°16’O. Die Leichtathletin Katrin Krabbe wurde hier geboren.
Bei Frühstück endlich mal eine Unterhaltung führen können. Ein Strafverteidiger aus Hamburg – er hatte dienstlich hier zu tun und hat Bezug nach Strande und Mönchengladbach. So hatten wir Themen genug. Ich komme ursprünglich aus der Gegend Mönchengladbach und Strande liegt direkt bei Kiel.


Die Stadt ist sehr hübsch und was mir besonders aufgefallen ist, dass es sehr sauber ist und nur ganz wenige Schmierereien, im Sprachgebrauch auch Graffiti genannt, zu sehen sind.
Bekannt ist …


.. die Stadt durch die sehr gut erhaltene Stadtmauer mit seinen 4 Toren wie im Bild oben gemalt.
So oder auch ähnlich sieht die Stadtmauer komplett von außen aus betrachtet aus.

Ich startete meinen Rundgang, ca. 2,3 km lang, am Neuen Tor aus der Mitte des 15. Jahrhundert.

Kurze Zeit später bin ich am Friedländer Tor; einem sehr großen Doppeltor.

Das dritte, Treptower Tor ..

…ist auch als Doppeltor angelegt.

Das letzte Tor auf meiner Runde ist das Stargarder Tor.

Innerhalb der Tore gibt es auch noch den Fangelturm.

Jetzt in der Reihenfolge, in der ich gegangen bin, Bilder der Stadtmauer. Die kleinen Gebäude innerhalb der Mauer nennt man Wieken. Sie werden entweder als Wohnhäuser, kleine Gastronomie, kleine Museen und auch als Geschäft genutzt. Eines von ihnen kann man auch als Ferienhaus mieten.

Ferienhaus Wieken 49

Das Rathaus befindet sich außerhalb der Stadtmauer am Ring einer drei Spurigen Einbahnstraße rund um den Altstadtbereich.

Für Frank mit Krankenwagen 🙂

Auch in dieser Stadt war Fritz Reuter aktiv. Ihm zu Ehren gibt es einen Brunnen und auf der anderen Seite der Straße ein Denkmal.

Im Altstadtbereich fallen die sehr breiten Straßen besonders auf.

Während des Krieges wurde die Stadt sehr zerstört und dann zu DDR-Zeiten, so wie sie sich jetzt präsentiert, wieder aufgebaut.

Gebäude am Marktplatz

Die Konzertkirche sieht man von fast allen Seitenstraßen.

Am Nachmittag bei Sonnenschein sieht alles noch viel schöner aus.

Die Besichtigung ist normalerweise immer möglich. Nur heute leider nicht wie regulär. Ich war gegen 11:30 Uhr dort und wunderte mich über die vielen Menschen die dort hinein gingen. Es gab um 12:00 Uhr ein kleines Orgelkonzert.

Die 5,00 € waren es mir wert. Insgesamt passen rund 550 Menschen dort rein. Heute beim Konzert waren rund 300 Personen – für einen Mittwochmittag unglaublich viel. Und das Konzert dauerte nur etwa 40 min.
Gespielt hat der erst 17-jährige Pascal Georges aus Berlin. Er hat hierfür extra schulfrei bekommen.
Und er hat seine Sache perfekt gemacht. Pascal ist ein hochbegabter junger Organist.

Konzert vorbei – die Grundschulklasse aus Neubrandenburg hatten die besten Plätze.

In diesem Gebäude …

… gibt es eine Aussichtsplattform im 15 Stock. Leider haben sie im Sicherungszaun keine kleinen Öffnungen zum Fotografieren gelassen.

Was Farbe bewirkt!!

Bei meinem zweiten Durchgang in der Stadt bin ich auch ins Café in der 14ten Etage gegangen. Dort ein sehr nettes Gespräch mit zwei Damen aus Dresden geführt. Sie war jetzt eine Woche auf Hiddensee und auf dem Rückweg für einige Tage hier in Neubrandenburg. Auch sie haben durch Zufall das Konzert mitbekommen und waren begeistert.
Die Luftaufnahme hängt hier im Hotel Weinert im Eingangsbereich.

Fazit: Neubrandenburg ist immer eine Reise wert.

Liebe Grüße gehen an „ruhlerhof“ in der Heide.

 
Da ist auch heute wieder sehr viel Wahrheit drin.

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