12.07.2025 Finkenwerder – Wischhafen

Ich Grüße alle Leser und Wünsche für morgen einen schönen Sonntag. Heute ging es vom Rand der Großstadt Hamburg wieder ins Ländliche. Dies hat aber eine ganze Weile gedauert. Der Radweg (an vielen Stellen nicht befahrbar) ging immer an der Küstenstraße entlang bis Stade. Da war es gestern auf der anderen Elbseite ruhiger und keine Autos. Aus Finkenwerder raus geht es am Airbuswerk vorbei. Viele Einblicke hat man nicht, da das gesamte Gelände eingezäunt und von Sträuchern eingewachsen ist. An einer Zufahrt konnte ich dann doch einige Maschinen, die hier wohl auf die Auslieferung warten, sehen.

Ich glaube ich muss den Banner doch einmal erneuern – keine gute Werbung mehr.

Auch hier kommen, wie in Schleswig-Holstein, aus dem Hinterland regelmäßig kleinere Flüsse, die in die Elbe münden. Der erste Fluss war die Este mit dem Este-Sperrwerk und einer riesigen Klappbrücke. Die Werft links im Bild scheint aber nicht mehr in Betrieb zu sein.

Von der Brücke hat man einen sehr schönen Blick rüber nach Blankenese. Zur Aufnahmezeit war, wie man sehr gut sehen kann, Ebbe.

So grau war es wirklich!!

Das Alte Land ist das größte zusammenhängende Obstanbaugebiet in Deutschland. Bei der schlimmen Sturmflut 1962 wurde dieser Landstrich komplett überschwemmt. Darin erinnert dieses Wandgemälde an der Hausmauer.

Die Einfahrt zur Jugendjustizanstalt Hahnhöfer Sand.

Die berühmte Windmühle von Borstel bei Jork.

Vom Deich aus einen kleinen Blick in die Obstplantage gehabt.

Die Johannisbeeren habe ich etwas später erst gesehen.

Die St. Nikolai Kirche von Borstel  …

… liegt nur auf der anderen Straßenseite des Jorker Hauptwettern.

Von innen sehr sehenswert.

Noch den kurzen Weg nach Jork gemacht mit seinen alten Fachwerkhäusern ..

.. und dem schönen alten Rathaus.

So sah das Rathaus 1963 aus!

Die St. Matthias Kirche in Jork sieht von innen ganz anders aus, als die in Borstel. Bei vielen Kirchen steht der Turm neben dem Hauptgebäude. War auch in Borstel schon so.

Zum alten Hafen von Borstel. Hier liegt nur noch die Tjalk Annemarie. Die vorhandenen Infoschilder sind leider etwas in die Jahre gekommen.


Nun war ich schon gegenüber von Wedel. Die alten Schornsteine des Kohlekraftwerkes sind noch markante Landpunkte.

Solche oder ähnlich Häuser stehen hier regelmäßig an der Straße.

Auf einem Parkplatz diesen beiden Oldtimer gesehen ..

… und nochmals einen Blick auf das andere Elbufer. So häufig hatte ich diesen Blick nicht. Der Deich war immer rechter Hand.

Bei Grünendeich ..

…. ein echter und ein falscher Leuchtturm …

.. und eine Dame, die nur schauen, aber nicht schnacken will.

Bei Hollern-Twielenfleth überspannen die Strommasten die Stromleitungen über die Elbe.

Nach dem ehemaligen Kernkraftwerk Stade ….

… wurde ich nett begrüßt.

Am Außenhafen der Schwinge vorbei ..

.. ging es in die Innenstadt zum Hansehafen und dem alten Kran.

Hier wurde ich dann zweimal auf mein T-Shirt angesprochen. So erfuhr ich, dass Sie beide im letzten Jahr vom Königssee aus  mit dem Rad in drei Wochen nach Hause in Stade geradelt sind.
Hinter Stade kam dann doch endlich ein größeres Schiff aus Hamburg raus. Wegen der Ebbe können die großen Schiffe nicht jederzeit fahren.

Ab jetzt war der Fahrweg, im Kehdinger Land, größtenteils abseits der Straße. Über Bützfleth und Abbenfleth fuhr ich an der Festung „Grauer Ort“ vorbei.

Zur Elbe hin ein altes Brückenbauwerk von der Festung aus ..

.. und am Radweg die alte Festungsmauer.

Der Eingangsbereich zur Festung ..

.. und den Innenhof konnte ich kurz – sogar ohne Eintritt zu bezahlen – ansehen.

Bei meiner 45-minütigen Pause kam nicht ein einziges Schiff, nur kleinere Segelboote, auf der Elbe vorbei.

Im Hintergrund ist die Elbinsel Pagensand zu sehen. Schleswig-Holstein liegt noch da hinter.

Mehr Glück hatte ich wenig später beim Sperrwerk Ruthenstrom.

So rund 100 Schwalbennester hängen an der Wand des Sperrwerkes. Nur einen kleinen Ausschnitt ins Bild genommen.

Da das Sperrwerk der Wischhafener Süderelbe erst um 17:00 Uhr für Radfahrer öffnet, bin ich aber Krautsand über Dornbusch nach Wischhafen gefahren. Vorher aber noch die viereckige Kirche des kleinen Ortes Krautsand fotografiert.

Auch hier steht der Turm neben der Kirche.

Das nächste Bild ist nur etwas für Insider.

Die alte Klappbrücke vor Dornbusch ist nicht mehr in Betrieb.

Auf halber Strecke noch dies entdeckt.

Vom Fährhaus, meinem Übernachtungsplatz, habe ich einen Blick zum Sperrwerk mit der Brücke. Und wie man sehen kann, ist zu für Schiffe geöffnet.

Heute war es soweit trocken, aber so gut wie keine Sonne gehabt. Der Wind war heute nicht mein Partner. Jetzt bin ich gespannt wie der morgige Tag wird.

Die Vorhersage sieht nicht gut aus – aber Astrid wünscht mir kein Regen. Dann wird es wohl gut gehen. 🙂
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