06.07.25 Süderlügum – Klanxbüll

Der heutige Sonntag war wieder genau so, wie ich es gern habe: Gutes Wetter und so einige nette Gespräche unterwegs. Es gab zum dritten Mal frische Brötchen vom Bäcker im Hotel. Sehr gute Quote. So ein richtig nettes Motiv als erstes Bild des Tages ergab sich leider nicht. Ich habe mich dann für folgendes entschieden. Hier klappt die Energiewende! Solar, Wind und die passende Stromleitung zum Verbraucher. Warum geht dies nicht überall?

Auf dem Weg nach Tondern …

am Grenzübergang

.. und schon in der Entfernung zu erkennen.

Die Bäume an der Bahnlinie haben schon bessere Zeit gesehen.

Durch ein kleines Naturschutzgebiet ..

… war ich nach einem Bogen von 2,5 km schon in Tondern. Ich hatte heute viel Zeit und konnte einen Stadtrundgang machen. Gegen 10:00 Uhr waren noch sehr wenige Leute unterwegs. Aber es ergab sich hier und da ein kleines Gespräch. Sehr aufgeschlossen waren zwei Camper aus Hannover. Der Camper war mir schon am Wasserturm ins Auge aufgefallen. Er sah etwas anders aus.

Nun Bilder vom Rundgang. Innenaufnahmen der Kirche konnte ich nicht machen – es war gerade Gottesdienst.

Eine alte Bahre im Vorbereich der Kirche.

Was sagt „mein“ Elektriker hierzu?

Wieder zurück  ….

… durch das Naturschutzgebiet besuchte ich die Kirche von Ubjerg, die eine sehr schönen Deckenmalerei hat.

Unterwegs immer wieder sehr viele kleinere und auch größere Wohnhäuser und Höfe gesehen.

Aus der Entfernung
Vorderansicht

Hinter Ubjerg war ein kleiner Abstecher nach Aventoft geplant, um dann wieder auf dänischer Seite weiter zu radeln. Von der Kreuzung aus sah ich aber eine Baustelle. Über diese Brücke wollte ich eigentlich fahren.

Es war kein Problem. Ich musste nur auf deutscher Seite nach Rosenkranz fahren. Vor Aventoft die nächste Baustelle an einer Brücke!

Hier hatte man aber wenigstens eine Behelfsbrücke für Radfahrer und Fußgänger gebaut und ich konnte nach Aventoft kommen.

Am Ortende die schöne Kirche von Aventoft.

Hier war der Gottesdienst zu Ende und die Gottesdienstbesucher standen noch bei Kaffee&Keksen zusammen. So viele Gespräche mit so vielen Menschen hatte ich auch schon lange nicht mehr! Vor der Türe standen auch zwei Radfahrer, …

… die ebenfalls Deutschland umrunden. Nicht immer ganz so grenznah wie ich – aber immerhin. Ein Kirchenbesucher (der Herr rechts im Bild) hatte seine wahre Freude an dieser Situation und holte extra sein Handy aus dem Auto. Wir werden nun in der nächsten Kirchenzeitung auftauchen. Auch ich durfte mir ein paar Kekes nehmen und führte noch sehr nette Gespräche in der Kirche weiter.

Es war einfach nur schön!

Am Ortsausgang stehen diese Schilder. Die dort dargestellte Lebendigkeit hatte ich gerade erlebt.

So friedlich nebeneinander: Nutz- und Wildtiere.

An einem Siel wurde die Wirkungsweise des Siels sehr gut dargestellt. Ich habe allerdings nur zwei Aufnahmen von der Landschaft in den Blog gesetzt.

Der Ort Rosenkranz liegt direkt auf der Grenze. Dort gibt es auch ein Haus, das mitten auf der Grenze steht.

Ortsdurchfahrt
Wer mehr wissen möchte: Haus auf der Grenze in Rosenkranz bei Google eingeben

Eine alte Grenzmarkierung mitten auf der neuen Straße…

Schuhspitzen habe ich bewusst mit aufgenommen, liebe Anne!

Die beiden Häuser stehen nebeneinander.

Dieses Haus kann man kaufen!

Jetzt konnte man die Weite des Landstrichs immer wieder sehen.

Ganz viele Stare auf dem Dach eines Bauerhofes. Links und auch auf der anderen Dachseite waren noch mehr.

Am NSG Rickelsbüller Koog ..

… überquerte ich zum letzten Mal die Grenze Dänemark-Deutschland.

Rechts das alte Zollhaus und auch die Kamera war wieder da.

Ein gutes Stück durch die Wiesen und Felder und ich war am nördlichsten Landpunkt von Deutschland angekommen. Hier endet auch der Wildschweinzaun.

Im Hintergrund liegt die Insel Sylt.

Zurück wieder auf einem anderen Weg, direkt an der Grenze, nach Rosenkranz, um nach Seebüll zum Noldemuseum zu fahren.

Rund um das Museum stehen folgende Hinweise:    

Am Ortseingang von Neukirchen steht schon eine Information zum Ort, wo ich heute übernachten werde.

Da ich heute viel Glück mit dem Besuch einer Kirche hatte, wurde die von Neukirchen auch noch mitgenommen.

Das wäre der kürzeste Weg für heute gewesen.

Ich habe dafür …

384

… km gebraucht. Dafür aber sehr viel gesehen und erlebt.

Ich wurde hier in den Klanxbüller Stuben sehr herzlichst vom Chef empfangen und auch hier gab es ein sehr intensives Gespräch.

2 Kommentare zu „06.07.25 Süderlügum – Klanxbüll

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