Nach 4 Tagen Rügen und in einer nicht so schönen Unterkunft fuhr ich wieder Richtung Stralsund zurück. Hier musste ich noch 5,00 € im letzten Hotel bezahlen. Ich hatte mir zwei Getränke geholt und vergessen diese am Abreisetag zu bezahlen.
Da mir die Fähre Altefähr – Stralsund vor der Nase weggefahren ist, musste ich wieder über den Rügendamm zurückfahren. So kommt die Rügenbrücke halt von dieser Seite und nicht vom Wasser aus.


Außerhalb der Altstadt ein Denkmal.


Am Stralsunder Fahrwasser ..

.. mit Neubaugebieten der 1. Klasse …

.. war ich sehr schnell außerhalb der Stadt.
Der Prohner See ist durch diesen kleinen Bach mit dem Kubitzer Bodden verbunden.

Den Umweg über Barhöft genommen.

An dieser Stelle müssen alle Boote durch, die nach Barth oder zum Innenhafen nach Zingst möchten.

Mein Rückweg führte mich entlang der Barther Zufahrt…


.. über Hohendorf nach …

Hier hatte ich schon Blickkontakt nach Zingst herüber.



Dieses Mühlrad konnte ich schon die ganze Zeit während meiner Tour am Bodden durch die Felder sehen.



Bis nach Hause brauche ich jetzt nur den Hinweisschildern des Osteeküstenradweges folgen.

Immer wieder führte die Strecke an kleinen Häfen von Fischern vorbei.

Der Hafen Dabitz wurde mit Hilfe der EU-Förderung auf Vordermann gebracht.

Da ich sehr früh dran war, habe ich dieses Schild als Aufforderung verstanden.

Nach der Stärkung ging es dann zum 20 Meter hohen Uetzberg rauf. Bei der Abfahrt schaffte ich 37,9 km/h. Die Kirche von Barth war schon in Sicht.

Hinein nach Barth finde ich den Streckenuntergrund gut verteilt!


Den Wasserturm des Ortes noch erblickt ..

.. und schon ging es an hübschen Häusern vorbei in den Ort.

Schon wieder ein Oldtimer.

Sehr nett gestalten Einfallsstraßen ..

Vorbei an einem Denkmal für russische Soldaten..

.. war ich am Hafen. Jetzt die übliche Stadtrundfahrt erledigt und festgestellt: 95 % sind fertig!













Mein Zimmer war gegen 13:30 Uhr noch nicht fertig. Ich konnte meine Sachen allerdings in diesem Raum deponieren.


Morgen findet hier die nächste Trauung statt.
Blicke aus dem alten Hafenspeicher durch zwei verschiedene Fenster.


So sind die Zimmer gestaltet. Die alten Träger sind auf der anderen Seite des Bildes noch sichtbar.
Alles sehr nett gestaltet – genau das Gegenteil von den letzten Tagen. Sogar bei meinem Gepäck wurde mir freundlich geholfen. So geht Service in Hotel Speicher Barth.

27.07.2024
Nach einer mal wieder sehr ruhigen Nacht in Barth, war das Ziel heute Rostock. Gestern Abend noch den Sonnenuntergang ins Bild gesetzt.

Über die Barthe ..

.. fuhr ich an der stillgelegten Bahnstrecke nach Zingst zur Insel Zingst. Zum Teil liegen die Schienen noch. Die Kloerbrücke steht noch fast vollständig in der Landschaft.

Weite Blicke über die Felder zum Bodstedter Bodden ließen den Tag sehr gut starten.

Über eine Behelfsbrücke, die den Bodstedter Bodden mit dem Barther Bodden verbindet, die Meiningen Drehbrücke ist zur Zeit gesperrt ..


.. fuhr ich zum Zingster Hafen.

Nach einer kleinen Runde durch den Ort ..


..war ich war am Strand von Zingst.

Immer schön oben auf dem Deich mit netten Blicken ..

.. hat ein Hotel unterhalb vom Deich seinen Namen im Flaggenalphabet an der Wand angebracht.

Von der „Hohen Düne“ konnte ich die in Bau befindliche Seebrücke vom Seebad Prerow schon sehen.

Über den Prerower Strom fuhr ich ins Zentrum des „schönsten Ortes“ – so jedenfalls die Aussage der ehemaligen Mitarbeiterin Sarah. Man muss wissen – sie ist hier geboren und liebt diesen Sehnsuchtsort über alles.

Der Weg zur Seebrücke geht an kleinen netten Geschäftshäusern vorbei ..


.. und ich habe den Blick zum Strand.


Prerow ist schon ganz nett, doch die anderen Seebädern halten schon sehr gut mit. Durch den Darßer Wald ging es zum Leuchtturm Darßer Ort.


Beeindruckend ist der schier unendliche Sandstrand, der mich bis nach Warnemünde begleiten wird.

Jetzt fuhr ich für einige Zeit durch den Darßer Wald. Kurz vor der Wegemarkierung „Großer Stern“ steht diese Info.


Am großen Stern …

… eine längere Unterhaltung mit einer Familie aus Chemnitz gehabt, die sich über mein großes Gepäck gewundert hatte. War eine schöne, nette Unterhaltung über das Leben. Beide waren drei Jahre alt, als die Wende kam – kennen die DDR also nur vom Erzählen her. Sie wollten zum Strand und ich weiter.
Wieder am Strand …

… hatte ich fast das gleiche Gespräch mit einem älteren Ehepaar. Auch wieder schön und sehr informativ.
Weiter ging es über die Seebäder Ahrenshoop …



.. Seebad Wustrow, mit der Landenge Ostsee – Saaler Bodden ..

… in Richtung Seebad Wustrow. Hier legte ich meine Mittagspause ein. Leider war es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr so warm. Also kein Bad in der Ostsee genommen. Bei der Weiterfahrt gesellte sich ein schweizer Radfahrer an meine Seite. Er macht auch immer sehr große Touren. Die ersten drei bis vier Wochen ist seine Frau noch dabei und dann reicht es ihr und sie fährt nach Hause. Im letzten Jahr waren sie in Kanada. Er ist drei Monate länger geblieben. In diesem Jahr sind sie in Berlin gestartet und hoch bis Swinemünde gefahren. Dort ist seine Frau ausgestiegen und er fährt morgen
runter zum Schaalsee, um dann das grüne Band abzufahren. Wie er dann nach Zürich nach Hause fährt, steht noch nicht ganz fest. Was ich immer für Menschen treffe. Super!!
Gemeinsame fuhren wir noch durch Graal-Müritz bis zum Aussichtspunkt des NSG
Heiligensee/Hütelmoor.

Über kleine Bäche …

.. und an ganz vielen Parkplätzen vorbei ..

..war ich an der Fähre in Warnemünde angekommen. Begrüßt wurde ich durch die AIDAdiva.

Aus der Ostsee kommend dieses Schiff.

Die letzten km ging es über Nebenstrecken nach Rostock rein. Hier bin ich wieder in einem Sporthotel. Es liegt direkt neben dem Ostseestadion von Hansa Rostock. Dort spielten das Team heute gegen Lazio Rom. Beim Abendessen im Biergarten war ich umringt von friedlichen Hansa Fans. Gut, dass ich ein blaues Shirt anhatte.
Hier die Auflösung des Hotelnamens.

Den nächsten Blog gibt es dann erst wieder in zwei Tagen. Ich bedanke mich bei Mareike für’s Durchlesen und Nachformulieren meiner Texte und Wünsche ihr und ihrer Freundin Lara eine schöne Wanderzeit auf dem Malerweg in der Sächsischen Schweiz.
Lieber Helmut, es ist wie immer spannend, Deine Reiseberichte zu lesen und die Fotos zu bestaunen. Herzliche Grüße aus Wesel, Frank
LikeLike