02.07.2024 Falkenhain – Bad Gottleuba

Heute sollte ich dann zu dem Ort der letzten Übernachtungsstätte von 2023 kommen. Bei sehr kühlen 10 Grad!! startete ich heute.
Die ersten beiden Bilder sind noch gestern aufgenommen worden. Da es sofort bergauf ging, wollte ich heute Morgen dort nicht anhalten.

Mein erstes Ziel war der Eiskanal von Altenberg. Bin allerdings nur zum Zielpunkt gefahren. Besonders viel kann man auch nicht sehen.

Hier habe ich mich dann entschieden nicht durch Altenberg zu fahren, sondern durch den Wald. Entfernung und Höhenmeter waren fast gleich. Ein kleines Stück musste ich schieben und traf dabei auf diese große schwarze Nacktschnecke.

Vorbei an der Trinkwassertalsperre von Altenberg …

…. wollte ich zum 905 Meter hohen Kahleberg.
Bei besserem Wetter wäre die Aussicht sehr wahrscheinlich noch besser.

Oben auf dem Kahleberg gibt es eine historische Gradmessungssäule.

Vorbei an der Biathlonstrecke …

.. war der Lugsteinhof nicht mehr weit.

Rückseite vom Lugsteinhof

Die nächsten beiden Bilder habe ich auch schon im letzten Jahr gemacht. An dieser Stelle schließt sich jetzt mein Kreis.

Und nur wenige Meter weiter war ich wieder in der Tschechischen Republik.

Hier komme ich auch an diversen Wegekreuzen vorbei …

.. um auch die Zinnwalderkirche zu sehen.

Durch einen Naturpark mit Moor- und Heideflächen rollte es sehr schön bis nach Fojtovice (Voitsdorf).

In der Ferne auf dem Hügel (Mückentürmchen) ein Hotel.

Hier die Geschichte des Dorfes Voitsdorf. Was Geschichte so alles anstellen kann.

An dieser Stelle wollte ich noch einen kleinen Abstecher zur ehemaligen Siedlung Ebersdorf machen. Am Ortsanfang steht dieser schlichte Gedenkstein.

Der alte und verfallene Hof ist das letzte Gebäude was übriggeblieben ist.

Auf dem Rückweg dann noch kurz hier gehalten.

Jetzt hatte ich zwei Möglichkeiten: Fahre ich über Fürstenau oder einen kleinen Weg, der direkt an der Grenze entlang geht?! Ich denke es war der alte Grenzweg für die Soldaten. Ich habe mich für die letztere Variante entschieden und einige Zeit später traf ich zwei Männer. Sie bestätigen mir, dass ich dort bis Müglitz, auf deutscher Seite fahren konnte. Und es passte..

Grenze

An der Hartmannmühle ….

… sollte es gleich rechts abgehen. Dort stand schon wieder ein Schild – wie schon in den letzten Tagen – Baustelle: Durchfahrt verboten. Bisher konnte ich als Radfahrer die Strecke nutzen. Warum wird nicht einfach „Radfahrer frei“ dazugeschrieben. Auch diesmal passte es perfekt. Am Ende der Steigung, kurz vor Fürstenwalde, hatte ich dies Blicke.

Ich befand mich zwischendurch immer mal wieder auf der alten Poststrecke.

Da ich gut in der Zeit war (auf Grund der kühlen Temperaturen keine Pause gemacht),legte ich hier eine Runde über den Leichenstein ein.

Dass hier einmal eine schwer bewachte Grenze war, ist nur noch bedingt vorstellbar.

Weil es jetzt so viele auf meiner Strecke gab …,

… noch ein Bild.
Mittendrin kreuzte ich den George Bähr Weg …

… und auf der anderen Seite dieses nette Schild.

An dieser Stelle konnte und wollte ich dann auch meine Pause einlegen. So rund 20 min lang kam immer für kurze Momente die Sonne raus. Auch hatte ich nur noch 17 km bis zum Ziel.

Im Bereich der Autobahnbrücke über die A 17 noch ein netter Hinweis zur alten Poststraße.

Leider habe ich beim nächsten Bild die Spitze nicht mit ins Bild gesetzt. Es ist aber ein
Meilensäulenstein.

In Breitnau fuhr ich an zwei Rentner auf einer Bank vorbei, um zur Kirche zu gelangen.

Wenig später ging es zurück und die beiden fragten mich, ob ich denn jetzt wüsste, wo ich hinwollte. Dadurch ergab sich ein sehr schönes Gespräch. Eigentlich warteten sie auf den Bus der Sparkasse. Aber der ist wohl heute nicht mehr gekommen.
Jetzt ging es 15% bergab ins Tal der Gottleuba und anschließend durch den Wald im Tal der Gottleuba.

Die Talspeere hat eine kleine erste Sperrmauer …

Sicherungsmaßnahmen

… und die Hauptsperrmauer. Leider konnte ich von dieser Seite keinen Blick auf die Talsperre werfen. Dafür aber fand ich dieses Schild zu meiner Übernachtungsstätte.

Im Ort angekommen, habe ich mich dazu entschieden doch noch zum Aussichtspunkt zu radeln. 2,4 km hin und 120 Höhenmeter. Aber was soll’s.

Die Rückfahrt in den Ort ging um so schneller und ich nutzte auch gleich die Gelegenheit eine Runde durch’s Dorf zu machen.

Taubenbrunnen
Wasserspiel


Heute fühlte es sich wieder richtig gut an. Bin unterwegs auf der Außengrenze.

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