26.07.2022 Oberstdorf

26.06.2022
Nun habe ich es gestern bis zur südlichsten Gemeinde von Deutschland geschafft. Heute sollte dann der südlichste Punkt, das Haldenwanger Eck, angesteuert werden. Die ersten 16 km lassen sich noch sehr gut mit dem Rad bewältigen. Dann wird es aber zu schwer und selbst die E-Bikefahrer lassen hier die Räder auf 1310 m- bei der Haldenwang Hütte- stehen. Das Haldenwanger Eck liegt auf 1931 m ü.n.N. Aber heute sollte mir das Wetter nicht hold sein. Bis auf die Speicherhütte bei 1522 m bin ich dann noch zu Fuß gegangen und hatte diesen Blick.

Da lohnte es sich nicht weiter zugehen!!



Dann sind mir zwei Wanderer – ihre beiden Räder standen schon, als ich dort ankam- entgegengekommen. Sie hatten sich etwas höher entschieden umzukehren und nicht zum südlichsten Punkt zu gehen. Da die beiden aus dieser Ecke kommen meinten sie, dass sich die Wolke in den nächsten Stunden nicht verziehen wird. So sind wir dann gemeinsam wieder runtergegangen.
Sehr schade – lässt sich aber nicht ändern.
In der Nacht gab es kräftige Gewitter mit viel Regen, sodass die klaren Gebirgsbäche etwas milchig waren, aber jetzt doch etwas mehr Wasser hatten.
Nun folgen einfach einige Bilder in der Reihenfolge in der ich sie heute Morgen beim Hochfahren gemacht habe.
Auf dem Rückweg fing es dann wie aus Kübeln an zu schütten. Roten Regenschutz übergezogen und ab ging es zurück. Hier einmal trocken legen.
Den heutigen Abend werde ich mit Viviane und Christian verbringen. Wir hatten uns schon in Neuburg getroffen und für heute verabredet. Leider hatte ich die beiden nicht erreicht – ihre Ferienwohnung hat kein Internet. Aber der Zufall hat uns zusammengebracht: Vivian saß im Bus auf der ‚richtigen‘ Seite, nämlich dort, wo ich auf dem Bürgersteig stand. So passte es dann wieder alles.

Noch sah es nicht so schlimm aus.
Die Stillach nach dem Regen.
In die Richtung sollte es gehen.
Hier schöpfte ich wieder etwas Hoffnung.
Sonne und blauer Himmel 🙂
Geröll im Flussbett von der letzten Flut.
Fahrradabstellplatz
Blick zurück ins Tal

Hier oben waren es nur 12 Grad! Schon etwas tiefer – Nebelwand aber immer noch da.
Hier kurz noch einmal die Sonne.
Aber wieder frohen Mutes!
Schon in der Abfahrt. Jetzt kommt gleich der große Regen und daher dass letzte Bild.

Morgen geht es nach zurück. Insgesamt 5 Umstiege und wenn alles passt bin ich kurz vor 22:00 Uhr in Wesel.

Vielen Dank an die Leser meiner Reiseberichte. Es wird wohl im nächsten Jahr eine Fortsetzung geben.

2 Kommentare zu „26.07.2022 Oberstdorf

  1. Sauber Helmut.
    Sehr schöne Berichte, ich glaube, man könnte jetzt die eine oder andere Strecke nachfahren.
    Schöne Grüße aus Lutterbek nach Wesel.
    Kuddel

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