07.05.2026 Sagau – Gr. Sarau

Nach einer sehr ruhigen Nacht, bis so gegen 05:00 Uhr am Morgen, da fingen die Gänse auf dem See „Lärm“ zu veranstalten. Gegen 07:00 Uhr waren Sie immer noch da.

Nach einem schönen Frühstück fuhr ich durch die Buchenwälder oberhalb des Uklaisees zur Rosenstadt Eutin. Kurz vor Eutin überfuhr ich die Schwentine.

Großer Eutiner See
Auf dem Stein sitzt die „Kleine Meerjungfrau“

Eutin hat noch ein Schloss zu bieten ..

Schloss Eutin

… und einen kleinen, aber feinen Marktplatz.

Am kleinen Eutiner See,

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…. wird nicht von der Schwentine berührt, ging es raus in einem sehr ländlichen Teil von SH. Auch hier immer wieder sehr schöne Rapsfelder.

Sollte ich mich verfahren haben? Nein – so schlimm ist es noch nicht. Neben Kalifornien, Brasilien haben wir auch ein kleines Berlin in unsere Bundesland zu bieten.

Die St. Katharinenkirche von 1883 in Gnissau war ein Foto wert.

Die Fahrt ging weiter über sehr kleine Dörfer und Straßen. Weder Personen noch fahrende Autos habe ich für eine gute Stunde gesehen.

Meine Mittagspause konnte ich einen etwas windgeschützten Platz in Dissau machen. Es war eine Bank und für evt. Reparaturen am Rad war hier alles vorhanden.

Wenig später war die Ruhe vorbei. Über Stockelsdorf ging es nach Lübeck. Lübeck ist die zweitgrößte Stadt von Schleswig – Holstein.

Vier der sieben Türme konnte man von hier sehen.

Lübeck: 216.889 Einwohner 1013 pro/qm Das macht eine Bevölkerungsdicht von 214,19 Einwohner pro/qm. Die Durchschnittliche Höhe liegt bei 13 m NN. Koordinaten 53°52‘ N 10°41‘ O

Ich konnte mein Rad mit Gepäck bei Freunden unterstellen und war dadurch in der Lage einen kleinen Stadtrundgang zumachen. Mit Rad und Gepäck ist es nicht immer ganz einfach.

Der Bau des Lübecker Rathauses begann im Jahre 1230, kurz nach der Verleihung der Reichsfreiheit und im Laufe der Jahre wurde es immer wieder verändert und erweitert. Dies erklärt die verschiedenen Baustile und Teile. Die Fertigstellung erfolgte 1308. Das Holstentor („Holstein-Tor“) ist ein Stadttor das die Altstadt der Hansestadt nach Westen begrenzt. Es ist das Wahrzeichen der Stadt und wurde 1478 fertiggestellt. 

Etwa 1160 bestimmt der sächische Herzog Henrich der Löwe die Errichtung einer hölzernen Kirche im Süden des Stadthügels.      

1163  wird eine Holzkirche auf dem Grund des heutigen Doms erbaut und von Bischof Gerold im Beisein von Heinrich dem Löwen geweiht.

Die Trave
Rückseite vom Rathaus

So kleine Durchgänge wie auf dem Bild oben gibt es immer wieder. Dahinter sind dann kleine Häuser mit zum Teil sehr schönen Gärten.

Der Dom

Lübeck ist schon eine sehr schöne Stadt und immer eine Reise wert und nicht nur wegen dem guten Lübecker Marzipan – ich kann auch den Lübecker Stadthonig nur bestens empfehlen.

Bei Groß Grönau steht dies kleine Kapelle und ein Armenhaus.

Wenig später war ich auch dann nach 71 km bei meiner Unterkunft. Auch heute habe ich wieder Blick zu einem See: Dem Ratzeburger See.

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