19.07.2025 – 21.07.2025 Möhlenwarf – Loy (Rastede)

Die letzten drei Tage im Überblick

Am Samstag, nach einem sehr langen und gemütlichen Frühstück mit der Gastgeberin, unternahm ich eine kleine Radtour von Möhlenwarf nach Weener und zur Ems. Viel mehr war zeitlich nicht drin. Zum einen war das Frühstück – wie bereits erwähnt – sehr schön und ausgedehnt, zum anderen musste ich gegen 18:00 Uhr wieder bei „Oma’s Stuuv“ sein. Geziena hatte einen Termin mit der örtlichen Zeitung vereinbart, den ich natürlich gerne wahrnahm.

In Weener kam ich kurz an der Kirche vorbei …

… ebenso am ältesten Haus der Stadt …

… und schließlich zum alten Hafen.

Die Bahnbrücke über die Ems ist nach fünf Jahren immer noch nicht fertiggestellt. Aber die neue Drehbrücke ist bereits vor Ort montiert.

Die alte Brücke am 02.07.2021

Am Sonntag stand – wie bereits erwähnt – eine Radtour inklusive Führung durch das Rheiderland auf dem Programm, natürlich mit Geziena. Es gab viele interessante Erläuterungen unterwegs.

Der Saal im Tammeshof

Ein schwarzes Friesenpferd mit seinen kräftigen Beinen fiel besonders ins Auge.

Auch eine Kirchenbesichtigung durfte nicht fehlen…Diesmal allerdings nur von außen.

Am Morgen des 21.07.2025 startete ich dann mit der ersten von vier Etappen in Richtung Heimat.

Heute konnte ich die Ems vor Leer bei deutlich besserem Wetter überqueren.

In Leer war eine Umleitung notwendig, da die große Seeschleuse gesperrt war. Doch schon wenig später hatte ich, über die Eisenbahnbrücke mit integriertem Radweg, wieder den richtigen Weg.

An dieser Stelle überquerte ich die Leda, einen tideabhängigen Fluss, der in Leer in die Ems mündet.

In der Blickrichtung des Sperrwerkes war der Himmel noch grau.

Für eine Weile fuhr ich nun neben der Leda entlang. Da die Püntefähre bei Wiltshausen montags Ruhetag hat, blieb ich auf derselben Seite des Flusses.

Dadurch hatte ich aber auch die Gelegenheit über die schmalste Autobrücke Deutschlands zu fahren.

Wäre ich mit der Fähre übergesetzt, wäre ich an der Mündung derJümme in die Leda vorbeigekommen. So aber führte mich mein Weg entlang der Jümme …

… durch Neuburg mit seinem schiefen Glockenturm …

… und weiter nach Stickhausen mit seinem kleinen Jachthafen.

Ein Wegweiser bestätigte es: Ich bin eindeutig auf dem richtigen Weg – Bremen und Hamburg sind bereits ausgeschildert.

Bei der Ortschaft Detern passierte ich das Aper Tief.

Neben einer Schutzhütte am Aper Tief entdeckte ich diese Infotafel …

Gerade war noch auflaufendes Wasser.

Vom Dollart bis hierher sind es rund 50 km Luftlinie – schon erstaunlich.

Verschiedene Kunstwerke tauchen hier mitten in der Natur auf.

Einen direkten Blick ins Naturschutzgebiet hatte ich allerdings nicht.

Diese merkwürdigen Gestalten konnte ich mehrfach sehen.

Ein schöner Blick übers Naturschutzgebiet – mit der Hengstforder Mühle im Hintergrund.

Damit verließ ich Ostfriesland und erreichte das Ammerland, bekannt für seine zahlreichen Blumenzuchtbetriebe.

Nächstes Ziel: Bad Zwischenahn mit dem Zwischenahner Meer.

Im Kurpark stehen einige alte Gebäude wie in einem kleinen Freilichtmuseum.

Natürlich: die berühmte Rügenwalder Mühle nur einen Steinwurf entfernt…

… wer kennt sie nicht – und die dazugehörigen Wurstwaren!? Auch in vegetarisch erhältlich 🙂

Durch Wiesen, Ackerflächen und kleine Waldstücke war die Unterkunft „Loyerberg“ bald erreicht.

Hier im Oste Hotel hängt eine ältere Karte. Dort gibt es auch noch die Grenze zur DDR. Für mich war Sie perfekt. Ich konnte meine Radreise 2025 einzeichnen.

Schwarz: „Rund um Deutschland“ 02.07. – 18.07.2025 Rot: Möhlenwarf – Loy (Rastede) 21.07.2025 Grün: Loy – Bremervörde 22.07.2025 Blau: Bremervörde – Glückstadt 23.07.2025 Gelb: Glückstadt – Kiel 24.07.2025

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