Emden – Möhlenwarf am 18.07.2025

Bericht der letzten Etappe

Hier nun der Reisebericht der letzten Etappe von Emden nach Möhlenwarf (Weener). Der Himmel über Emden war etwas traurig – vielleicht, weil ich heute am Ziel meiner Radreise ankommen sollte.

Dieses Herz steht an der Brücke über die Falderndelft.

Auf relativ direktem Weg ging es nun zum Emssperrwerk – gebaut auch für die Meyer Werft in Papenburg.

Geschützt durch den Emsdeich fuhr ich immer an der Straße entlang bis nach Leer. Auch hier wieder überall Siele und Schleusenanlagen …

… und auf den Wiesen konnte ich endlich mal wieder Störche sehen.

Bei Leer ging es über die Ems, und wie man sieht, blieb es grau.

Der kürzeste Weg wäre geradeaus gewesen – ich hatte mich jedoch trotz des Wetters entschieden, die Ems wieder hoch in Richtung Ditzum zu fahren.

Bei Leer führt ein Tunnel der A31 unter der Ems hindurch. Als Radfahrer bekommt man davon so gut wie nichts mit – weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Leider konnten wir Radfahrer auch hier nicht direkt am Deich fahren und mussten erneut die Straße nutzen. In der Ortschaft Jemgum gibt es eine Windmühle, …

… die Teil der Niedersächsischen Mühlenstraße ist.

Es ging weiter zur Kreuzkirche …

… und zum Hafen.

Später am Abend bin ich hierher zum Essen gefahren und hatte einen wunderschönen Ausblick auf die Ems – und das alles bei bestem Sonnenschein.

Bevor ich Ditzum erreichte, hatte ich diesen Blick auf das Emssperrwerk …

… und schon bei der Einfahrt nach Ditzum konnte ich Kirche und Windmühle sehen. Wie schon in Jemgum gibt es auch hier einen Hafen. Ich hätte also auf der anderen Seite in Petkum auf die Fähre steigen können und wäre etwa drei Stunden früher hier gewesen.

Im Hafen konnte ich noch die Heike sehen!! 😉

Hinter Ditzum wurde deutlich, wie tief das Land unter dem Wasserspiegel der Ems liegt. Wie gut, dass es die Deiche gibt.

Die Grenze zu den Niederlanden – sie verläuft quer durch den Dollart – war nicht mehr weit entfernt. Und schon tauchten wieder Geschichten von Flucht und Vertreibung auf.

Und dann war ich dort, wo am 02.07.2021 …

diese Reise begann. Es war 13:11 Uhr.

Und so war der Ausblick heute.

Nochmals lieben Dank an die Gruppe Erzieherinnen für die sehr herzliche Begrüßung – es gab Applaus, viele nette Worte und diese wunderbaren Bilder. Solche Zufälle hatte ich immer wieder, und davon lebte auch diese Reise. Später habe ich an dieser Stelle noch lange mit einem Ehepaar aus Kerpen und den Niederlanden gesprochen.

Da geht die Gruppe zum „De Kiekkaaste“.Nicht im Bild. Aber im mittelern Bild von 2021.

Nach gut einer Stunde bin ich die nächsten 6 km dieselbe Strecke zurück nach Bad Nieuweschans an der Westerwolder Aa gefahren …

… und konnte dabei große Felder mit Frühlingszwiebeln sehen.

Über Bunde …

… und an der Mühle von Möhlenwarf vorbei …

… war ich wieder an derselben Unterkunft wie ganz am Beginn meiner Rundreise: in Oma’s Stuuv. Just in dem Moment kam auch Ulrike mit dem Auto an.

Frau Geziena Scholtalbers hatte mir dieses Willkommensschild aufgehängt.

… und auch dieses liebevolle Schild wurde mir von Ulrike überreicht, die am Wochenende gemeinsam mit mir hier war. Danke auch dafür!

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Ein weiterer Dank geht an Geziena (wir sind jetzt alle per Du ), die sich sehr liebevoll um uns beide gekümmert hat. Eigentlich wird hier ohne Frühstück übernachtet, aber wir bekamen Frühstück und viele Informationen über das Rheiderland. So konnten wir am Sonntag an einer Führung im Tammeshof und im Steinhaus Bunderhee teilnehmen. Geziena ist Fremdenführerin in Weener und Bunde – ohne sie hätten wir von den genannten Aktivitäten wohl nichts mitbekommen. Zurück fuhren wir gemeinsam mit dem Rad – und wie nicht anders zu erwarten, gab es wieder viele interessante Geschichten zu hören.

Geschenk im Zimmer!! Danke

Schön, dass auch diesmal wieder viele Menschen – zum Teil mir völlig unbekannt – meine Reise verfolgt und nette Kommentare geschrieben haben.

Die nächste Nacht verbringe ich noch hier, dann fahre ich über Loy (Rastede) – Bremervörde – Glückstadt wieder nach Hause, wo ich am Donnerstag ankomme. Ich freue mich schon auf Johannisbeeren, Gurken – und hoffentlich gute Tomaten!

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