Ich konnte heute Morgen im Hotel schon sehr früh frühstücken. Am Nebentisch saßen zwei junge Mädchen einer Schulklasse aus der Nähe von Stuttgart. Die beiden waren etwas früher als ich fertig, bedankten sich für das nette Gespräch und dafür, dass sie mich kennenlernen durften. Hut ab – kann ich da nur sagen.
So war ich schon kurz vor 08:00 Uhr unterwegs und kam an der Garnisonskirche vorbei.


Manchmal ist es schwierig, den richtigen Weg aus Städten zu finden – heute jedoch nicht. Die erste Querstraße vom Hotel einfach bis zum Ende fahren und an der Jachmannbrücke links abbiegen. Schon war ich auf dem richtigen Weg hinauf nach Schillig.

Links und rechts jeweils noch der Militärhafen. Weiter durch Industriegebiete erreichte ich den Rüstringer Berg.

Hier gibt es auch einen Erinnerungsort für auf See Bestattete.

Der Pavillon trägt ein Kupferdach …

… allerdings nicht mehr vollständig. Einige Teile sind in den Besitz fremder Leute übergegangen.

Die Niedersachsenbrücke und der JadeWeserPort sind schon zu sehen.

Den kennen wir doch schon …




Die Verladekräne …

… da haben Hamburg und Wilhelmshaven doch mehr zu bieten.
Die Maade ist 14,5 km lang und mündet durch ein Siel in die Nordsee.

Die Straßen im Bereich des JadeWeserPort haben schon passende Namen!

Kurz vor Hooksiel hat Bremerhaven noch Anleger für Öltanker. Man kann nur hoffen, dass dort nie etwas passiert – die Anleger liegen direkt am Nationalpark Wattenmeer.


Das Hooksieler Binnentief …

… der Außenhafen …

… mit dem Seenotrettungskreuzer.

Diese Schiffe hatte ich schon oft gesehen – heute wollte ich die meist ehrenamtlichen Helfer einmal ins rechte Licht rücken.
Der weitere Weg am Hooksieler Binnentief war für mich auf dieser Tour wieder einmal eine Erholung. Kein Deich, kein Watt – ein von Bäumen und Sträuchern gesäumter Weg. Sehr schön. Nach Hooksiel folgen einige kleinere Marinas.

Hooksiel scheint ein kleiner, beschaulicher Ort zu sein.



Das Siel …



Es muss ja nicht immer Gras sein!

Weiter – wie ab Bremerhaven – mit Rückenwind in Richtung Horumersiel. Dort sah ich diesen schönen Turm und dachte: Da muss ich hoch.



Das ehem. Oberfeuer Schillig …

… und wenig später die katholische Kirche St. Marien.




Die Kirche wurde 2002 geweiht.
Oberhalb von Schillig endet der Jadebusen und die freie Nordsee mit ihrer vorgelagerten Inselkette beginnt.

Der Leuchtturm auf der Mellumplate …

… und das Leuchtfeuer Minsener Oog Buhne C …

… sowie die erste Insel: Wangerooge. Die Fährverbindung dorthin startet in Harlesiel.


Am Infocenter …

… konnte ich viel lesen und lernen.




Von diesem Punkt aus konnte ich sogar Spiekeroog schwach erkennen.

In Harlesiel angekommen musste ich feststellen, dass es auch hier Deichsanierungsarbeiten gibt und das Siel saniert wird.

Am Fährbahnhof Harlesiel …

… legte ich die erste größere Pause ein.
An der Harle entlang, mit der alten Klappbrücke …

… fuhr ich weiter über Carolinensiel (liegt im Landesinneren hinter Harlesiel) …
… und musste auch hier feststellen: Es wird gebaut.


Als regelmäßiger Besucher dieses Landstrichs habe ich es trotzdem bisher noch nie geschafft, die Deichkirche zu besichtigen.



Die Decke ist in einem wunderschönen Blau und die Sitzbänke in einem sehr schönen Rot gehalten.


Heute passte auch das. Die unteren vier sind meine.

Die Umleitung wegen der Deichbaustelle führte über den Radweg an der Straße nach Neuharlingersiel. So konnte ich die alte Windmühle fotografieren.

Ab Neuharlingersiel fährt die Fähre nach Spiekeroog.

Im Hafen von Neuharlingersiel liegen noch Krabbenkutter.




Der „Sielhof“ in Neuharlinger Siel.

Wie schon oben geschrieben: Ich kenne diese Orte sehr gut. Aber dass an der kleinen Werft ein Schiff auf dem Trockenen liegt, hatte ich bisher auch noch nicht gesehen.

Vier Grad wärmer – und es wäre Strandwetter.

Zwischen Neuharlingersiel und Bensersiel konnte ich recht lange auf dem Außendeich fahren. Allerdings fährt man dabei immer etwas …

… in Schräglage.
Langsam wurde die Ebbe durch die Flut abgelöst – und ich hatte die Wasserkante direkt neben mir.

Ganz in der Ferne: der Schiffsanleger von Neßmersiel. Von dort aus fahren die Schiffe nach Baltrum.

In Bensersiel angekommen, sah ich zuerst den Anleger für die Schiffe zur Insel Langeoog.

Der Hafenbereich sieht völlig anders aus als in den vorherigen Orten.


Hier wollte ich mir eigentlich frische Krabben zum Pulen besorgen – leider hatte der Fischstand keine mehr.
Am Bensertief …

… entlang war es nur ein kurzes Stück nach Esens. Die Kirche war schon zu sehen.
Wesel hat seine Esel – Esens hat seine Bären.








Die Kirche von Esens lässt sich schwer ins Bild setzen – sie ist von hohen Bäumen und Häusern umrahmt.



Das hübsche Rathaus ist nicht nur von außen sehenswert.

Einen passenderen Namen hätte mein Zimmer heute kaum haben können.

Heute hat alles gepasst – ein schöner Radfahrtag und auch kurze, kleine Gespräche unterwegs auf der Strecke.