Mit den guten Wetterwünschen von Astrid und meiner Lektorin Mareike im Gepäck ging es los – nur in Cuxhaven gab es einen kurzen Schauer. Ich konnte mich jedoch gut unter Bäumen unterstellen. Daher vielen Dank – insbesondere an euch beide!
Heute standen mir mehrere Routen zur Auswahl: entweder am Außendeich entlang, auf dem Deich im Landesinneren oder quer durch die Felder. Ich entschied mich zunächst für den Weg am Innendeich. Im Kehdinger Land gibt es Obstanbau, Ackerflächen und Grünlandnutzung.

Am Standort der Tafel konnte ich die ersten beiden Formen der Landnutzung direkt sehen.

Über Allwörden war ich recht schnell in Freiburg/Elbe. Die Kirche hatte ich ja schon von der anderen Elbseite aus fotografiert.
Da die Strecke heute wieder sehr lang war, bin ich nur kurz durch den Ort geradelt.

In der Kirche von Krummendeich …

… war das Orgelspiel sogar draußen zu hören. Durch den Deich hindurch konnte man das alte KKW Brunsbüttel im Hintergrund erkennen.

Entlang der Straße tauchten immer wieder kleine, hübsche Reetdachhäuser auf …

… und in Balje war die nächste Kirche zu sehen.


Am Wochenende fand in Balje ein Treckertreffen statt.


Von dort bin ich geradewegs durch die Felder zum Außendeich gefahren, um noch einmal nach Brunsbüttel schauen zu können.



Über diesen Weg bin ich zum Außendeich gefahren …

… und kam wenig später am Leuchtturm von Balje an.

Vor dem Ostesperrwerk dürfen die Deiche auch einmal als Blühlandschaft genutzt werden.

Auf der linken Seite säumte fast durchgehend ein Schilfgürtel den Weg. Darin zwitscherten die Vögel um die Wette.

Der Weg oben am Außendeich ist nur von Mitte April bis Mitte Oktober befahrbar.
Das Ostesperrwerk:



Der kleine Hafen von Neuhaus ist über einen Seitenarm mit der Oste verbunden.

In Belem wurden viele kleine Blühflächen angelegt – hier direkt an der St.-Vitus-Kirche. Auch dort fand noch ein Gottesdienst statt.



Am Hadelner Kanal ging es hinein nach Otterndorf …

… zunächst jedoch an der Mündung des Kanals und des kleinen Bachs Medem vorbei, der dort in die Nordsee fließt.

Große Schiffe sind hier beim Ein- und Auslaufen in die Elbe zu beobachten.

Der Jugendherberge Otterndorf habe ich einen kurzen Besuch abgestattet …

… bin aber gleich weiter zum Kunstwerk am Deich gefahren.


Vor Cuxhaven habe ich die erste blühende Sonnenblume gesehen …

… und kurz darauf wieder die offene Nordsee erreicht.

Von einem kleinen Aussichtsturm konnte ich die Kugelbake sehen …

… ebenso wie die Halterung der Rotorblätter der Offshore-Windanlagen.

An einem sehr alten Deich vorbei …


… führte der Weg durch ein Industriegebiet mit viel Fischverarbeitung – und schließlich hinein in die Stadt.



Die Kugelbake war nun ganz nah …

… und ich bemühte mich, möglichst schnell aus dem Ort herauszukommen. Ich war schon vor Jahren eine Woche lang hier – und schon damals sagte mir der Ort nicht zu. Auch diesmal war das Gefühl ähnlich. Sicherlich spielte auch eine Rolle, dass heute Sonntag war.
Im Bereich der Sahlenburger Heide …

… sowie bei der Insel Neuwerk – die zu Hamburg gehört – …

… habe ich eine Pause in der Sonne eingelegt. Sie war nach dem Regenschauer wieder herausgekommen.
Im Bereich von Arensch und Berensch liegt ein Naturschutzgebiet, daher führte die Strecke dort etwas abseits der Nordsee entlang.


Oben auf dem Deich ein Gespräch mit einer Familie geführt die in knapp drei Wochen von Eisennach an der Werra und Weser entlang nach Cuxhaven gefahren ist.
Im Ortsteil Dorum-Neufeld steht das Leuchtturmdenkmal Obereversand.


Meine Unterkunft, das Sporthotel Dorum, liegt etwas abseits von Strand und Nordsee. Anders als bei meinem letzten Aufenthalt im Sporthotel Samtens auf Rügen passt hier jedoch alles. Sogar mein Fahrrad darf ich mit ins Zimmer nehmen.

