08.07.2025 Klanxbüll – Halbinsel Nordstrand

Nicht jeder Tag ist gleich. Meiner fing heute so an:

Aber es hat ja nichts genützt… Ich musste los und habe es auch bis Dagebüll fast trocken geschafft. Leichter Nieselregen ist nicht so schlimm. Der Wind meinte es auch gut mit mir. In den meisten Passagen hatte ich Schiebewind.

Links vom Weg die Kirche Emmelsbüll-Horsbüll.

Durch einsame Landschaften mit kleinen Gehöften/Häusern und mit Kühen als einzige Lebewesen unterwegs.

Das erste von ganz vielen Sielen hatte ich schon in Südwesthörn erreicht und auch Blick zur Nordsee.

Die Nordsee

Am Anfang fuhr ich noch hinter dem Deich, ..

.. um dann ganz schnell in Dagebüll anzukommen.

Anleger nach Föhr und Amrum

Diesen kräftigen Regenschauer konnte ich gut im Wartebereich der Fähren an mir vorbeiziehen lassen. Mein Timing hat glücklicherweise perfekt gepasst.

Anschließend wurde es auch immer besser und ab dem stillgelegten Leuchtturm fuhr ich auf der Wasserseite.

Im Bereich des Leuchtturmes geht die Lorenbahn rüber zur Hallig Oland.

An dieser Stelle konnte ich auch die einfahrende Fähre von Amrum/Föhr nach Dagebüll erblicken.

Das Wetter wurde immer besser ..

.. und der Hafen Schlüttsiel war schnell erreicht.

Hallig Oland ..

.. und die Hallig Habel waren gut zu erkennen.

Da gutes Wetter war und ich bisher Schiebewind hatte, konnte ich den 4km Abstecher über dem Damm zur Hamburger Hallig machen. Auf dem Hinweg gab es Gegenwind. Über diesen Weg ..

Links das Gebäude gehört dem NABU. Auf dem Rückweg mache ich dort Station.

.. war ich dann schon dort.

Die Uni Hamburg macht hier Versuche zum Umgang mit Erderwärmung.

Auf der Hallig gibt es etwas, von dem ich bisher so auch nichts wusste…

Blick auf die Nordsee von der Hallig.

Nach einer warmen Schokolade ging es auf dem Rückweg noch zum Infostand des NABU. Hier ein sehr nettes Gespräch mit drei jungen Frauen geführt. Kein Freiwilligendienst – sondern ehrenamtlich für drei Wochen Sommerurlaub. Zwei von ihnen waren 2015 bei mir in Kiel in der JH Gast – damals ökologisches Freiwilligenjahr.

Vorbei an der Sönke-Nissen-Schleuse mit dem Speicherbecken auf der Landseite ..

… war die Lorenbahn zur Hallig Nordstrandischmoor ein Hingucker.

Der Damm für die Bahn.
Bahn am Deich auf der Landseite

Von der Besucherplattform am Info Haus mit Gründach …

…hatte ich einen guten Rundumblick.

Der Lüttmoordamm (Weg nach Husum)

Schwalbennester gab es hier auch.

An ganz vielen Stellen kann man eingesammelten Müll einwerfen.

Am Arlau Speicherbecken …

… wird auch Nordseewasser bei Gelegenheit ins Speicherbecken eingelassen. Hatte ich bisher auch noch nicht gesehen.

Mittlerweile auf Nordstrand angekommen und den nächsten Fährhafen erreicht. Von hier aus geht es nach Pellworm rüber.

Kommt gerade an!

Beim letzten Bild kann man im Hintergrund Pellworm sehen. Mit dem Teleobjektiv dann den Leuchtturm noch besser.

Nun bin ich einmal ganz um Nordstrand gefahren und hatte am Horizont die Halbinsel Eiderstedt im Blick. Dort werde ich morgen weiterfahren.

Wegen dieser Schafe …

… musste ich bestimmt 50 Türen auf der Tour aufmachen. Jede Schafherde soll ja schließlich in ihrem Bereich bleiben. Die Schafe habe ich allerdings nicht gezählt.

Im Ortsteil Süderhafen steht dies alte Windmühle  ..

… nochmal einen Blick über den Deich ..

… und dann wieder 4km im Gegenwind zur Übernachtungsstätte in der Mitte der Halbinsel. Hier gibt es zwei kath. Kirchen. Einmal die Kirche St. Knud ….

… und die Alt-Katholische Pfarrgemeinde Nordstrand.

Fazit: Ein schöner und netter Tag mit wenig Gesprächen. Am längsten mit einem Ehepaar aus Fredenbeck an einem Tor am Deich. Sie fahren über Hamburg – Wilhelmsburg nach Hause. Ganz stolz waren sie darauf, dass der örtliche Handballverein ein Jahr in der Bundesliga war.

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