
Für alle, die Sorge wegen des Wetters hatten… Ich bin trocken durchgekommen, weil ich schon kurz vor 8:00 Uhr losgefahren bin.
Durch die Stadt wieder runter zur Oder, ..

.. wo es auch Flusskreuzfahrtschiffe gibt. Vorbei am Campingplatz und dem jungen Mädchen aus Hannover – jetzt kenne ich auch den Namen. „Guten Morgen“ gesagt, aber keine Antwort vom Campingplatz erhalten.😂
An dieser Stelle verbindet die Schwedter Querfahrt die Oder mit der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße. Bin schon gestern an dieser Stelle gewesen.



Die Wasserstraße geht noch weiter und erst auf Höhe von Friedrichsthal mündet diese in die Westoder. Kurz vorher trennt sich die Oder in Ost- und Westoder. Dazwischen liegt das Zwischenoderland mit ganz vielen Bachläufen und Seen. Ein NSG sondergleichen.

An dieser Stelle habe ich noch ein Bild von Schwedt gemacht ..

.. und dann keine 10 Meter entfernt kommt dieser Geselle aus dem hohen Gras.




n der Beobachtungshütte ..

.. können Vogelfreunde sich wahrscheinlich sehr lange aufhalten.

Da der Deichneubau bis Gartz abgeschlossen ist, konnte ich so weiterfahren, dass ich zum Zusammenschluss Wasserstr. – Westoder kommen konnte.


Die dunklen Wolken am Himmel zogen Richtung Osten vorbei ohne dass ich etwas abbekommen hatte.

Immer wieder in die Wetterapp geschaut und dann weiter geplant. Ich konnte mit gutem Gewissen bis nach Gartz/Oder fahren …


… und eine kleine Rundtour durch den Ort machen.






Wieder unten am Wasser an der alten Brücke angekommen ..



.. machte sich gerade Nelia fertig um weiterzufahren. Sie war schon um 07:30 Uhr losgefahren, daher hatte ich auch keine Antwort erhalten. Ich machte noch eine kurze Pause und fuhr anschließend durch eine abwechslungsreiche Landschaft weiter.


Die Wetterapp sagte, dass ich es noch bis Mescherin schaffen würde. Da plante ich dann meine Pause ein. Am Ortseingang dieser Gedenkstein mit der Info.


Und wie sollte es anders sein – Dort saß auch Nelia und auch sie wartet die Regenschauer ab die ja laut Wetterapp kommen sollte. Der Platz lag direkt an der Westoder.


Untergestellt hatten wir uns im Eingangsbereich einer Gaststätte, die heute nicht öffnen sollte. Glück gehabt.

Zur Überbrückung der Zeit habe ich meine Kekes zur Verfügung gestellt. Die nächsten 2 km sind wir gemeinsam anschließend weitergefahren. Ich bin rechts abgebogen, um zum ..

.. zu kommen. Sie ist weitergefahren, da sie noch rund 60 km vor sich hatte. Ich denke, wir werden uns jetzt nicht noch einmal treffen.

Die Sicht war nicht so großartig wie gestern auf dem Turm.



Berlin liegt jetzt schon ein ganzes Stück entfernt.

Hier einmal eine Karte des Zwischenoderlandes mit den ganzen Wasserläufen.

Es sollte noch ein Stück dauern bis ich Mecklenburg-Vorpommern erreichen sollte, aber die ..

.. grüßt schon.
Durch den Ort Staffeld gekommen. Dieser ist der einzige Ort, der einmal unter polnischer Verwaltung stand und durch einen Gebietstausch wieder deutsch wurde.

Mitten in dem kleinen Ort steht ein Kornspeicher, der schon recht alt ist und jetzt auch nicht mehr dafür genutzt wird.


Da habe ich mich besser gehalten.
Rund 1 km weiter komme ich zu dieser Stelle.


Hier gibt es einen ganz neuen Radweg, der direkt an der Grenze verläuft. So nah beieinander hatte ich die Grenzsäulen noch nicht.



Der Weg passte wunderbar in mein Konzept, um zur Ortschaft Rosow zu fahren, der eigentlich abseits meiner geplanten Strecke lag. Fast geradeaus, aber immer schön rauf und runter auf 3 km Länge.

Am Ende des neuen Weges …


In Rosow gibt es ein Wasserspiel ..

… und eine alte Kirche mit einem ganz neu angebauten Turm. Ich denke, dass man dort auch nach oben kommen kann, sofern er geöffnet wäre.

Die alte Glocke der Kirche.

Die beiden Häuser stehen in Rosow nebeneinander!


Meine Mittagspause machte ich in der Ortschaft Tantow. Der Ort hat rund 750 Einwohner, aber diese fordern ..

Nach Berlin kommt man jede Stunde mit einmal Umsteigen! Andere Orte wären froh überhaupt einen Bahnanschluss zu haben.
Über Schönfeld – jetzt wenig später in MV angekommen – war es nicht mehr weit.

Meine kleine Pension war offen und ich konnte mein Gepäck abladen und noch nach Storkow fahren.


Ziel war die „Größte Bockwindmühle Deutschlands“. So steht es im Reiseführer. Beim Anblick bin ich mir da nicht so sicher.



Das Gelände war eingezäunt und verschlossen. Wieder zurück am Teufelsstein vorbei ..


.. noch meine übliche Tour durch den Übernachtungsort.



Um Penkun herum gibt es jede Menge Seen, die mittlerweile alle wieder miteinander verbunden sind. Auch die Wasserqualität ist in den letzten Jahren deutlich besser geworden. Man kann den Fisch aus den Seen wieder essen und an einem gibt es auch eine Badestelle.


Die Kirche in Penkun hatte heute geöffnet.


Heute stand ein Artikel in den Kieler Nachrichten über die Strohfiguren in der Probstei mit einigen Bildern. Dabei auch ein Bild der Lutterbeker Strohfigur – wohl aufgenommen bei einer kräftigen Brise. Ich konnte es mir runterladen und allen jetzt zeigen.

Da kamen kurz Heimatgefühle auf und auch liebe Personen, die meinen Status im Handy ansehen, fragen nach, ob ich denn schon wieder zu Hause wäre. Der Kommentar musste in den Blog liebe Karin!! 🙂