13.07.2024 Frankfurt/Oder – Letschin


Mit einem Bild vom Hotel an der alten Oder ..

… will ich heute starten. Über die Insel Ziegenwerder ..

.. fuhr ich nach Frankfurt/Oder rein. Zwischendurch schon einen Blick auf die Kirche Heilig Kreuz.

Über die alte Oder ..

.. ging es in die Innenstadt zum Oderturm.

An dem Gebäude der Hauptpost ..

.. weiter zum Marktplatz. Hier gibt es mehrere Figuren in der Art, wie auf dem folgenden Bild.

Am Wochenende ist hier gerade ein Volksfest, daher kann man das Rathaus nicht voll erkennen.

Über den Marktplatz hinweg die St. Marienkirche von außen ..

… und von innen. Sehr schlicht und noch nicht vollständig renoviert.

Weiter zur Stadtbrücke vorbei an netten kleinen Häusern vorbei ..

.. war diese auch schon zu sehen. Die Brücke verbindet Frankfurt/Oder mit Stubice.

Am alten Hafen noch einen kurzen Stop für ein Bild eingelegt.

Und jetzt wollte ich einen kleinen Weg, ca. 4 km lang, entlang der Oder nehmen und nicht wie eigentlich vorgesehen an der Bundesstraße entlang. Auf der linken Seite die Oderberge im Blick ..

… klappte es zuerst auch ganz gut. Auch die Brücke über einen kleinen Bach war zugänglich. Dann aber hatte ein Schäfer die gesamte Fläche für seine Schafe, inkl. Hütehunde, eingezäunt. Da traute ich mich nicht durch. Und es war nur noch 1km. Was soll`s, also zurück. Aber alleine, dass ich auf dem Rückweg den Wiedehopf sehen durfte, da hatte sich der Umweg voll gelohnt.

Die Platten kenne ich noch. Dass diese auch hier genutzt wurden, war mir neu.

Jetzt von der Bundesstraße oben auf den Oderbergen konnte ich wunderbar ins Tal sehen – dorthin, wo ich vorher gefahren bin.

Dass ich hier in einer dünn besiedelten Gegend unterwegs bin, ist mir klar, aber damit hatte ich nun nicht gerechnet.

In Lebus, so wie auch an anderen Stellen gibt es Soldatenfriedhöfe.

Durch die Altstadt von Lebus führte der Radweg dann wieder an der Oder entlang.

Und es sollten rund 60 km werden durch die weite Landschaft rechts und links vom Deich. So schön es auch ist – Abwechslung sieht anders aus.

Der Oderbruch
Oderauen

An der Diplomatentreppe ..

… bekam ich Infos warum diese Treppe so heißt.

Leider ist im Text ein grober Fehler. Dort steht „1975 – 40 Jahre nach Kriegsende …“ Es sind aber nur 30 Jahre.
Schon längere Zeit war ich schon mit einem Mann aus Stralsund unterwegs. Er war in Görlitz gestartet und will nach Hause fahren. Wir kamen auch auf das Hochwasser von 1997 zusprechen. Da war gerade als Wehrpflichtiger bei der Bundeswehr und die ganzen Einheiten mussten hier vor Ort die Sandsäcke schleppen, um einen Deichdurch zu verhindern. Er war also vor Ort und konnte sich gut erinnern. Dann später machte ich eine Rast an einer Schutzhütte und er fuhr weiter.

Und wie es der Zufall wollte, stand genau an dieser Hütte ein Gedenkort für die Helfer in der Not.

Über’m Deich sah es so aus.

Hier nahm ich den Bogen über die Ortschaft Reitwein, vorbei an Sonnenblumen ..

.. wollte ich zur Ruine der Stühler Kirche. August Stüler war ein Schüler Schinkels.

Gerne hätte noch die Slawische Burganlage und einen Bunker besichtigt, aber der Weg bestand aus feinem Sand. Schön für Fußgänger.
Auch hier ein Kriegsgräberstätte ..

.. und ein nettes Lokal.

Nochmal ein Bild von der Oder..

…. und schon war der nächste Gedenkstein erreicht. Dieser erinnert an den Deichbruch 21/22.03.1947.

Im Hintergrund der durchgehende Wildschweinzaun. Hier ohne Strom.

Bei Küstrin Kietz gibt es drei Brücken nebeneinander. Einmal Eisenbahn (die hintere), ein Brücke für Autos und dann die Brücke auf der ich stehe.

Hier wird auch gerade auch noch eine neue gebaut.

Meine Brücke führe über den Fluss Warta und kurze Zeit später war schon auf polnischer Seite und konnte die alte Stadtmauer von Kostrzyn sehen.

Die alte Grenzkontrollstelle

Hier traf ich auch meine Radgruppe aus Polen wieder. Es war ein freudiges Hallo von allen zu hören. Zurück zum Ausgangspunkt machte ich jetzt Bilder der Ruine Schloss Küpstrin.

Im Ort gibt es noch einen sehr alten Friedhof, den ich ebenfalls besucht habe.

Auf der Tafel stehen nur Gefallene des Jahres 1945!!!

Nach dem doch recht trüben Tag kam nun die Sonne raus und die Oderwiesen und der Oderbruch sahen auf einmal viel schöner aus.

Der letzte größere Ort – falls man dies so schreiben möchte- vor meiner Unterkunft hat Geschichte geschrieben. An dieser Stelle haben die Truppen aus Russland zum ersten Mal die Oder überwunden.

An der Straße …

.. stehen diese beide Dinge.

Der Ort hat auch ein Haus auf einem Boot ..

.. und in Groß Neuendorf haben sie dies.

Es war auch ‚Gut Leben‘ in diesem Bereich. Jetzt bin ich hier im Radler`s Hof. Hier ist wirklich das Ende der Welt. Aber sehr schön. Der Bauernhof ist zu Gästezimmer umgebaut worden und es gibt auch eine feine Küche und zum Nachmittag Kaffee/Kuchen.

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