Nach dem Start bin ich in einem Teil von Guben gewesen, den ich gestern nicht mehr besucht hatte.
Hier fand ich erstmals Infos zu einer Brücke.




Auch heute fast immer durch das Neißetal gefahren.

Bei der Brücke im Hintergrund wurde ein PKW-Fahrer kontrolliert. Ich habe folgendes zufällig mitbekommen.. Polizeibeamte zum Fahrer: „Junger Mann, da haben Sie jetzt ein
Problem. Sie schulden dem Staat 270,00 €. Haben Sie diese dabei?“ Wie die Geschichte zu Ende gegangen ist, kann ich nicht sagen.
Schon war Ratzdorf in der Gemeinde Neißemündung erreicht.




Die Neißemündung ist fast nicht zu sehen.

Heute stand der Pegel bei ..

… zum Zeitpunkt des Dammbruches bei …

Heute ganz entspannt, wie ich beim Radfahren. Daher konnte ich in der Ferne auch den Seeadler sehen. …


.. und seit langer Zeit auch mal wieder einen Storch.


Ein Teil der vollgelaufenen Niederung beim damaligen Hochwasser.

Die Ortschaft Neuzelle mit dem Kloster liegt etwas höher, wie man auf dem Bild sehen kann.

Einige Eindrücke des Klosters mit einer Evang. und einer Kath. Kirche.














In der Ferne nochmals das Kloster mit der Niederung davor.

Blick auf Fürstenberg an der Oder und am Oder-Spreekanal. Hier fuhr ich im Bogen am Kanal entlang in Richtung Zwillings Schachtschleuse.






Über die Straße der Republik erreichte ich die Stadt, die auf dem Reißbrett entstanden ist: Eisenhüttenstadt. Die Plattenbauten gibt es in allen Varianten noch zu sehen. Allerdings wurden auch andere Gebäude hier gebaut.
















Dieser Bau war wohl nicht mehr zu retten.

Über den Kanal ..

… mit Blick zum ehemaligen Stahlwerk …

… war ich wieder in Fürstenberg.


Auf Höhe des ehemaligen Kraftwerkes ..

… und Blick zur Oder ..

… legte ich eine verspätete Mittagspause ein. An dieser Stelle überholte mich dann auch wieder die polnische Radfahrgruppe, die ich schon gestern getroffen hatte. Die beiden Frauen aus Bremen habe ich zum letzten Mal im Kloster getroffen. Sie sind heute mit dem Zug nach Berlin. Die Frau aus Leipzig habe ich auch heute nicht wieder getroffen. Sie wird wohl auch morgen hier von der Radtour aussteigen. War nett Euch drei auf meiner Reise getroffen zu haben.
Dann war schon Aurith an der Ziltendorfer Niederung erreicht. Ich kann mich noch gut an die Bilder im Fernseher erinnern.


Gegenüber von Aurith ist ein Aussichtsturm gebaut worden. Die Fähre fährt nur im Sommer und dann auch nur am Wochenende.

Die schon recht breite Oder. Ich habe diese heute nur sehr selten gesehen, da der Radweg unten am Deich auf der Landseite geführt wird.

Was die Natur so alles von sich aus hinbekommt!

Blicke in die Ziltendorfer Niederung…


… mit schon recht dunkeln Wolken am Horizont.
Im TV haben sie gezeigt wie Grenzpfahl …


… eingesetzt wurde. Bei Brieskow-Finkenheerd gibt es einen kleinen See mit Verbindung zur Oder und eine ganz schwach zu sehende Schleuse.



Vor Eisenhüttenstadt wurde mir die hier ansässige Eisdiele ans Herz gelegt. Habe ich auch getan und ein kurzes nettes Gespräch mit einer Familie geführt. Es dauerte aber nicht lange, da musste ich Schutz im Wartehäuschen für den Bus suchen. Es hörte kurz auf und ich fuhr sehr zügig weiter bis nach ..

Hier verbrachte ich eine gute Stunde, auch in einen Buswartehäuschen, um die durchziehende Gewitterwolke zu überstehen. Trotzdem holte ich meine kompletten Regensachen raus und zog diese auch an. Mir blieb ein Fenster von etwa 30 min, in denen es etwas weniger regnete. Die letzten 5,6 km bin ich dennoch ganz schön nass geworden. Aber jetzt hier im Hotel ist alles gut und meine Regensachen können im Fahrradkeller trocknen.
Heute liebe Grüße an meine fleißigen Leser am Niederrhein und an meinem Leser der sich über die Bilder der Störche bestimmt freut.