09.07.2024 Görlitz – Rothenburg/Oberlausitz

Da ich diesmal während der Radtour keine Ruhetage einlege, mache ich an einigen Tagen wenige km. So ein Tag wahr heute. Der direkte Weg betrug keine 30 km. Ich bin aber, wie gehabt, immer wieder von der Strecke abgewichen, um auch andere Dinge zu sehen. Daher bin ich auf 43 km gekommen für die ich rund drei Stunden gebraucht habe. In der Pension in Görlitz gab es eine Schließanlage, auf der einen Seite ganz alt und dann wieder modern.

Diesen besonderen Gast hatte ich schon abends gehört, aber erst am nächsten Morgen dann gesehen.

Über einen Aussichtspunkt …

.. und durch Ecken von Görlitz, an denen ich gestern nicht war, ging es hoch zum erhaltenen Stadttor und Friedhof.

Am Friedhof selber noch einen schönen Blick auf Peter und Paul..

Der gesamte Friedhof ist auch hier mit einer Mauer umgeben und an der Innenseite liegen ältere Gräber.


Durch kleine Vororte, unter der A 4 durch, erreichte ich Ludwigsdorf und sah diesen Hinweis zum Wasserkraftwerk. Also abgebogen und hin.

Da dort gerade eine Wartung durchgeführt wurde, konnte ich auf das Gelände und ein Bild vom Wehr machen. Auch gibt es hier eine Fischtreppe, die stark genutzt wird, wie mir auf Anfrage gesagt wurde.

Über den Mühlgraben …

.. wieder zurück zur Strecke.
Zwischen durch gab es auch Hinweisschilder der hübscheren Art.


Vorbei an der Kunstmühle …

… und durch eine offene Landschaft …

… kommt man zu Punkten die Erinnerungen an den zweiten Weltkrieg aufkommen lassen. Auch die Generation meiner Eltern, bzw. deren Eltern könnten, wenn sie noch leben würden, Geschichten davon erzählen.

Fluchtrichtung

In der Ortschaft Zodel kurz ein Bild von der Kirche …

… gemacht und dann wieder etwas Neues gelernt.

In Deschka baut man sehr schöne Buswartehäuschen.

Hier kurz runter zur Neiße gefahren …

.. und ein kurzes Gespräch mit drei Wasserwanderern gehalten. In diesem Bereich kann die Neiße sehr gut mit Schlauchbooten befahren werden. Habe später eine ganz Gruppe an zwei verschieden Punkten gesehen. Die Pension Cubana (bei der ich übernachte) betreibt auch dieses Geschäft.
Von der östlichsten Stadt zum östlichsten Dorf, Zentendorf ..

und dann weiter zum östlichsten Punkt von Deutschland. Den westlichsten (Selfkant) und den südlichsten (Haldenwanger Eck) habe ich ja bereits erradelt.

Die Neiße im Bereich dieses Punktes. Wasserwanderer können hier auch aussteigen. Dies wollten die drei Männer auch machen und kontrollieren, ob ich auch da gewesen bin. Der Nachweis steht im Zipfelbuch, wie so mach andere Geschichten.

Zurück ins Dorf an der alten, gesprengten Neißebrücke und…

… am Wasserturm vorbei ..

…. wieder zur Strecke. Es war ja nicht mehr weit. Über die Kulturinsel Einsiedel mit einem großen Abenteuerspielplatz für Kinder ..

… und sehr nett gestalteten Rastplätzen…

.. und freundlich Grüßenden Radfahrern …

.. war ich wieder in der offenen Landschaft angekommen und hatte auch schon Rothenburg in der oberen Lausitz im Blick.

Wenig später hörte von der Radstrecke ein kräftiges Rauschen der Neiße. Ein kurzer, kleiner Weg durch den Wald führte mich hierhin.

Und schon kam die Gruppe mit Ihren Schlauchbooten angefahren.

Die Mähdrescher sind voll mit der Ernte beschäftigt.

An diesem Wehr der Neiße ist dann auch Schluss für Bootswanderer, die eine Tour gebucht haben. Es werden auch Touren ab hier bis Bad Muskau angeboten.

Mit einem kühlen Radler in der Hand erwartete ich die Jugendgruppe – so wie ganz viele Mitarbeiter der Neiße-Tours.

Und so fließt die Neiße dann weiter in Richtung Oder.

Dass es auf der anderen Seite der Neiße einmal ein Dorf gab, wurde mir erst durch diesen Platz bewusst.

Und schon war ich am Ziel angekommen. Bild vom Marktplatz mit Kirche gehört zum Text.

Jetzt ein Bild von meinem Zimmer. Alle Zimmer haben Namen von Orten auf Kuba und sind alle unterschiedlich eingerichtet.

Der Bau dieser Pension wurde mit Geldern der EU gefördert. Und zum ersten Mal sitze ich draußen vor meinem Zimmer im Innenhof der Pension und schreibe diesen Blog. Im Ort ein Ehepaar getroffen, die ich schon aus Zittau kannte. Zwei Frauen aus Zittau übernachten ebenfalls hier. Ich bin jetzt auf dem Oder-Neiße Radweg unterwegs. Wird mir bestimmt bis Swinemünde noch häufiger passieren.

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