
Dazu gibt es nichts weiter zu sagen!
Die kleine Pension auf dem Ungerberg ..

.. hatte heute Nacht drei Gäste. Die beiden anderen waren ein Ehepaar aus der Tschechischen Republik und waren mit dem Rad unterwegs auf der Außengrenze ihres Landes. Hier trafen sichunsere Wege und wir konnten ein wenig reden, da der Mann doch sehr gut Deutsch sprach. Auch gab es hier ein sehr gutes Frühstück – die Frühstückseier waren handbemalt.

Leider war auch heute Morgen die Aussicht vom Turm nicht so besonders. Hier trotzdem Bilder.







Nachdem ich die 142 Stufen wieder runter gegangen bin, folgte noch ein Bild vom Denkmal des Gründers vom Turm.

Die Ortschaft Rugiswalde erreichte ich mehr oder weniger ohne selber treten zu müssen. Um aber diesen Blick zurück zum Ungerberg zu haben …

— musste ich dafür schon ganz gut schwitzen. Die Grenze war nicht weit entfernt ..

Und schon war ich auch am Rad-und Fußgängerübergang nach Lobendava (Lobendau). Bevor ich diesen Ort später wirklich besuchen konnte, musste ich noch einige km zurücklegen.


Auch von hier noch einmal der Ungerberg mit Fernsehturm.

Links und rechts der Strecke gab es alte Steinbrüche, die ich aber nicht mehr einsehen konnte. Dafür entdeckte ich dies.


Es lagen noch diverse Steine herum – zum größten Teil aber schon zugewachsen. Auf dem nachfolgenden Schild stand folgender Text: „Zeugen hist. Steinbearbeitung“


Später kam dann noch dieser Hinweis.


Ich hatte mich dazu entschlossen den Abstecher zum 587 Meter hohen Valtenberg zu machen. Dort gab es auch einen Aussichtsturm. Oben endlich angekommen, musste ich feststellen, dass hier alles geschlossen ist.


Dafür gab es eine offene Kapelle.


Zu Zeiten der DDR gab es hier auch einen Polizeisender, wie ich auf der Tafel lesen konnte.

Also ging es wieder durch den Wald zurück in Richtung Steinigtwolmsdorf. Auf halber Strecke hatte ich einen wunderbaren Blick auf Neukirch/Lausitz. Wie man an dem Zusatz erkennen kann, habe ich das Erzgebirge verlassen und bin in der Lausitz, genauer Oberlausitz, angekommen.



An einer Stelle, an der ich überhaupt nicht mit einer Schutzhütte gerechnet habe, steht diese kleine Hütte. Hier traf ich zwei Damen mit dem Rad auf dem Weg nach Bad Schandau. Wie die beiden fahren wollten, ist mir auch jetzt noch nicht klar.

Trotz des sehr schlechten Weges – und schon sehr gut zugewachsen – gab es hier Informationen.


Mein Weg führte am Helenblick vorbei …



… in den Ort.

Kirche, Rathaus gibt es auch hier.



In dieser Gegend der Lausitz gibt es viele Umgebindehäuser. Ein sehr kleines steht etwas außerhalb des Ortes.

Auf der Grenzstraße ging es dann für mich weiter. Völlig überrascht kam ich an einer Metzgerei vorbei, was auch gut war, da ich noch nichts für die Mittagsmahlzeit eingekauft hatte. Sogar ein Brötchen vom morgen wurde mir verkauft, da die beiden Bäcker um 12:00 Uhr Mittagspause machten. Da war ich 10 min. zu spät dran.
„Es klappert die Mühle am rauschenden Bach…“

An einem Haus weit vor der Grenze hing dieses Bild.

Es war zum Teil eine offene Landschaft, ..


.. die mich zum Grenzübergang führte.

Nicht weit von hier ist der nördlichste Punkt der Tschechischen Republik. Hier Nordkap genannt. Leider war der Weg dorthin nicht für Radfahrer mit Gepäck geeignet. Daher weiß ich auch nicht, ob das Ehepaar vom Frühstück überhaupt dort gewesen sind.
Auf einem ganz neuen Radweg (von 2023) fuhr ich über Severni (Hilgersdorf) nach Lobendave rein. Hier gibt es noch sehr viel tun. Die Kirche sieht so aus, als ob sie nicht mehr betreten werden kann.



Auch andere Gebäude sehen nicht gut aus.


Der dazu gehörende Friedhof wird bis auf einen ganz alten Teil gepflegt. Auch liegen hier noch Deutsche, wie ich auf den Grabsteinen erkennen konnte. Ich hatte auch den Eindruck, dass es noch neuere Gräber gibt.





Kurz entschlossen fuhr ich noch einen kleinen Bogen über Lipova (Hainspach). Der Waldweg gefiel mir nicht. War dann eindeutig die bessere Wahl.


Unterwegs traf die diese drei Gesellen.

Am Angelteich hatte nicht nur der Graureiher Erfolg, wie ich sehen musste.


Und schon hatte ich die Grenze nach Sohland an der Spree erreicht.


Von hier oben auch wieder die ersten Blicke auf die Stadt unten.



Und schon war ich an der Kirche und Kirchplatz angekommen.



Eine kleine Rundtour noch zur Spree, zum kleinen Stausee, einer besonderen Brücke, einem Eisenbahnviadukt und wieder zurück zum Kirchplatz.








Jetzt sitze ich im Hotel „Waldschlösschen“ und schreibe dies Zeilen und darf zwischendurch noch Backrezepte für Baguette an meine Lauffreundin Femi senden.
Zum späten Nachmittag ließ sich dann auch endlich einmal die Sonnen blicken. Es war auch heute wieder ein schöner Tag – frei nach dem Motto des ersten Bildes. Und hier im Hotel kocht der Chef noch selber. Die Dame am Empfang/Bedienung zum Abendessen war sehr nett und lustig. So wünscht der Gast es sich!!!