Schön, dass dieser Tag ganz gut verlaufen ist. Unterwegs immer wieder kleine und kurze Gespräche mit anderen Radfahrern gehabt. Nichts Besonderes, aber trotzdem sehr erfrischend. Und nicht alle hatten ein E-Bike und darüber war ich doch sehr verwundert.
Hier zunächst einige Bilder, die ich gestern noch in Krippen bei Sonnenschein gemacht habe.






Mein Hotel lag nur wenige Meter von der Bahnlinie nach Prag entfernt. In der Nacht war es zum Glück ruhig. Aber am frühen Morgen fuhren die ersten Güterzüge.

Zunächst setzte ich mit der Fähre auf die andere Seite der Elbe über. Dank der Kurkarte umsonst – nur mein Rad kostete 1,80 €.

Ein letzter Blick nach Krippen zum Hotel Erbgericht.

Beim nächsten handelt es sich um einen Personenaufzug!!

Hier mündet die Kirnitzsch in die Elbe.

Eine kurze Fahrt durch den Ort musste auch sein.



Für einige km folgte ich dem Fluss bergan. Das Besondere ist, dass bis zum Lichtenhainer Wasserfall auf der Straße auch eine Straßenbahn fährt. Man fuhr also immer zwischen den Schienen, was schon sehr anstrengend ist. Und kommt eine Bahn muss ich ausweichen ohne mit den Reifen in die Schienen zu kommen.
So fließt die Kirnitzsch durch den Kurpark …

… und hier wartete auch die Straßenbahn.


Es dauerte auch nicht lange da kam schon die erste Bahn.


Weil ich schon stand noch ein Bild vom Felsen. Die gesamte Strecke ist von solchen und noch größeren gerahmt.


Es war eine wahre Freude immer wieder diesen Fluss zu sehen und auch zu hören.

Und auch hier tobte immer wieder das Hochwasser und verursacht so mache Probleme.


Die alten Brücken halten stand!


Es gibt mehrere Mühlen – alle außer Betrieb – dafür wird der Bach zum Teil sehr verengt.

Herrliche Wanderweg führen hier auch entlang.

Dieses Wandergebiet ist sehr erschlossen und auch markiert. Hier zwei Beispiele.


Die Buschmühle ist jetzt ein Denkmal.


Beim Anblick der Farbe des Wassers an dieser Stelle dachte ich, dass es oben auf der Höhe kräftig geregnet haben muss. Falsch gedacht. Rund 300 Meter weiter waren Bauarbeiter mit Sicherungsmaßnahmen im Flussbett beschäftigt. Es wurden sehr große Felsblöcke an den Ufern neu gesetzt.


Etwas später verließ ich die Straße, um einen großen Bogen durch den Wald nach Hinterhermsdorf zu machen. Noch für eine Weile am Bachlauf entlang.

Immer wieder gibt es Brücken über den Bach – damit Wanderer dieses schöne Gebiet auch erlaufen können.

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An dieser Stelle traf ich zwei Wanderinnen, die auf Tour über den Malerweg waren und heute ihre sechste Etappe hatten. Dies erfuhr ich durch ein kurzes Gespräch, auch weil ich Bilder von den beiden mit dem Handy machen sollte.
Unterwegs kann man so einiges erfahren – sofern man denn stehen bleibt. Was leider nicht alle machen.


Vom Buchenpark hatte ich den ersten Blick auf Hinterhermsdorf. Es hat einmal den Preis schönstes Dorf von Sachsen gewonnen.




Von hier ging es weiter über Saupsdorf nach Sebnitz!! Da Hinterhermsdorf in einer Senke liegt, ging es wieder hoch. Dafür hatte ich aber wieder einen schönen Blick.


Hier einige Eindrücke aus der Stadt Sebnitz.









Das werde ich mit meinem Rad nicht machen. Sieht trotzdem gut aus.


Über den Ort geht eine alte Dampfbahnroute.

Da es stetig bergan ging, konnte ich den Kleinen- und Großen Zschirnstein noch einmal erblicken.

Was soll mir der Aufdruck auf dieser Bank sagen?

In die Richtung geht es morgen für mich weiter. Diesen Blick hatte ich kurz vor meinem Ziel. Ich übernachte auf dem Ungerberg mit im Wald. Ich höre nur das Gezwitscher der Vögel. Bilder des Turms und auch ggf. Fotos von oben hoffentlich morgen. Heute war es fast den ganzen Tag nur grau und hier hat es dann später auch geregnet.

Mit lieben Grüße nach Heikendorf und Bremen verabschiede ich mich für heute.