03.07.2024 Bad Gottleuba – Krippen (Bad Schandau)

Nach einer ruhigen Nacht im Kurort Bad Gottleuba und einem sehr guten Frühstück stand heute eine sehr interessante Tour auf dem Programm. Brötchen, Wurst und Obst für den Tag konnte ich in drei verschieden Läden vor Ort einkaufen.
Zunächst ging es hoch zur Kirche, ..

… um noch weiter oben den nachfolgenden Blick zu haben.

Ein schmaler Stichweg führte mich hierhin.

In Höhe des Augustbergs konnte ich nochmals einen Blick auf die Staumauer erhaschen.

Ich fuhr ich einen kleinen Abstecher zum Denkmal der Befreiungskriege.

An diesem Punkt hatte ich schon 152 Höhenmeter erklommen. War aber auch erst 2,9 km gefahren.
Dafür war die folgende Abfahrt nach Hellendorf und weiter zur Grenze schnell erledigt.


Hier gibt es ein kleines Denkmal, das an den Fackellauf für die Olympischen Spiele 1936 erinnert.

Der ganz alte Grenzübergang

Gegenüber eine alte Postmeilensäule.


Auf deutscher Seite stand die Polizei und kontrollierte alle Autos. Fans zur EM wie auch Schmuggler standen auf der Tagesordnung, wie mir ein Polizist aus Ratzeburg erzählte. Er fragte mich auch, wo ich denn nun hin will und ob ich meinen Ausweis auch dabei hätte und schmunzelte bei der Frage. Er wünschte mir eine schöne Radtour wieder zurück nach Kiel und ich ihm einen ruhigen Diensttag.
Anschließend ging es kreuz und quer durch den Wald, nach Möglichkeit grenznah – was bei der heutigen Tour ein ständiges Auf und Ab war. Mein Tempodurchschnitt lag zwischendurch bei 10,5 km/h. Bergauf mit 5 km/h und runter dann auch gerne mal mit 40 km/h durch den Wald.

Diesen Stein haben sie wohl vergessen?
Am Zeisigstein nach 10,4 km und 344 Höhenmeter lohnte sich die Anstrengung.

Zum Teil über solche Wege…

Ist halt ein Wanderweg und kein Radweg.

wollte ich zur …

Dort angekommen, hatte ich ein traumhaftes Panorama.

Und dieser Herr wollte auch mal wieder auf’s Bild.


Um überhaupt hier hinzukommen, musste ich die Verbotsschilder der Forstbetriebe missachten. Aber ein Zurück kam für mich nicht in Frage. Und die Absperrung war albern, weil Sie mitten im Wald zu tun hatten. Der Weg war frei.
Kurz vor der Ottomühle kam ich noch an diesem Felsen vorbei.

Unten bei der Ottomühle ..

.. fragte ich zwei Männer, ob mein weiterer Reiseweg mit dem Rad zu schaffen wäre. Sie meinten bis auf einem Stück von ca. 500 m würde es gut gehen. Dies kurze Stück müsste ich wohl schieben. Und so sollte es auch sein.
Wieder an alten Postmeilensäulen vorbei ..

.. erreichte ich nach 22 km und 513 Höhenmeter (allerdings auch schon 360 Meter runter) den neuen Grenzübergang Eulentor.

Am Fuchsteich mit einer historischen Staumauer …

.. ging es zur alten Flößerbrücke.

Mein Pausenplatz am Taubenteich war dann sehr schnell erreicht.

Im Sachsenforst gibt es mehrere Biwak Plätze. Einer davon hier an dieser Stelle.

Die Schlafhütten
Wer es mag!?

Wenn man Holz benötigt, gibt es vor Ort welches. Allerdings sollte man auch wieder mit der vorhandenen Axt für Nachschub sorgen.

Auf einer Bank standen diverse Ortsnamen und deren Entfernung.

Schon von weitem konnte ich den kleinen und großen Zschirnstein sehen.

Ganz im Hintergrund konnte ich das Tal der Elbe vermuten.

Immer wieder ging es auch heute an solchen kleinen, rauschenden Bächen vorbei.

Auch hier immer wieder Felsen – nicht so prachtvoll wie später die Felsen an der Elbe.

Vor der Ortschaft Schöna grüßt der Zirkelstein.

Auch konnte ich schon von hier die Felsen an der Elbe sehen.

Hinter Schöna ging es rechts ab und runter zur Elbe. Durch den Hirschgrund fließt der
Mühlgrundbach. An einigen Stellen liegt noch immer der Müll vom letzten Hochwasser.

Aber wenig später war die Straße gesperrt. Kenne ich ja – also einfach weitergefahren. Diesmal war es schon sehr knapp. Auf einer Länge von rund 5 Meter war der Weg bis auf eine Breite von 1 Meter verschwunden. Links ging es bestimmt 10 Meter steil runter. Ich habe  es aber geschafft – schließlich schreibe ich hier gerade darüber – und bin dann unten an der Elbe angekommen.

Die letzten 4 km ganz entspannt auf dem Elberadweg zum Ziel nach Krippen (Ortsteil von Bad Schandau) geradelt.

Wenn die Elbe richtiges Hochwasser hat, ist der Radweg etwa 4-5 Meter überflutet und die Häuser auf dem letzten Bild sind mindestens bis zur Hälfte verschwunden.

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