Heute sollte es dann in die Berge gehen. Die erste Bergetappe hatte ich bewusst kurz gewählt. So konnte ich ganz entspannt die 39 km mit etwa 900 Höhenmeter in Angriff nehmen. Die schwüle und warme Luft war auch verschwunden. Zwischendurch sollte ich aber immer wieder kleine Regenpausen einlegen müssen. Hat auch fast immer gepasst – nur leider gibt es auf diesem Stück wenige Unterstellmöglichkeiten. Der von mir gewählte Weg ist auch keine Hauptreiseroute der Radfahrer.
Es ging durch Wohngebiete wie Kleinzschachwitz – Grosszschachwitz – Lockwitz in Richtung Kraischa.
Zwischendurch immer wieder sehenswerte Gebäude.

Aber auch neue Brückenbauwerke für die A 17 über das Lockwitztal.

Wie schon bei meinen letzten Touren, führte auch heute der Wege über eine alte Poststraße, wie die Postsäule zeigte.

Von der Autobahnbrücke aus konnte ich Dresden sehen – es war heute leider keine klare Sicht. Zeigt sich auch später bei weiteren Bildern auf Dresden.


Um die Ortschaft Sobrigau gibt es insgesamt 4 Aussichtspunkte. Zwei steuerte ich davon an.


Auch an dieser Stelle ein älterer Wegweiser.

Vor Babisnau hatte ich schon einen schönen Blick in die hüglige Landschaft.

In der Karte stand ein Hinweis „Babisnauer Pappel“. Da ich damit nichts anfangen konnte, musste ich die kleine Schleife dorthin fahren.


Von der Aussichtskanzel wieder ein Blick auf ganz Dresden.


Nach einigen Bergauf- und Bergabpassagen fuhr ich nach Kreische hinein. Es gibt hier eine große Klinik mit Kurpark und einem hübschen Rathaus.



Hinter Kraischa gibt es „Soldatenhöhlen“. Leider nicht ausgeschildert und daher erstmal
vorbeigefahren. Ist auch nichts Besonderes – aber ansehen wollte ich mir diese immerhin.






Über eine wenig befahrene Straße ging es an stillgelegten Ausflugslokalen wie Teufelsmühle und Hirschbachmühle ..


… vorbei nach Reinhardsgrimma.

Sehenswert ist das Schloss Reinhardtsgrimma, dies wurde zwischen 1765 und 1767 erbaut. Warum dass Hauptportal zugenagelt ist, ist mir nicht klar geworden.


In Niederfrauendorf steht ein nettes Schild. Es taucht schon wieder der Ortsname Elend auf und die Ortschaft Zinnwald, dort war 2023 meine Etappe zu Ende.

In Oberfrauendorf steht dies Kunstwerk.

Fast am Ortende, mit diesem Blick legte ich eine schöne Mittagsrast ein.

Nur kurze Zeit später musste ich eine länge Zwangspause einlegen. Hinter mir war es trocken. Aber in Richtung Schmiedeberg ging es 12 % bergab und dort regneten sich die Wolken kräftig ab.
Irgendwann fuhr ich trotzdem los und konnte mich dann vor dem nächsten Schauer unter den Eisenbahnviadukt gut unterstellen.




Kurze Regenpausen nutze ich für kurze Besichtigungen.

Die „Kirche zur Heiligen Dreifaltigkeit“ wurde von George Bähr gebaut. Diese Kirche ist sein Gesellenstück. Berühmt wurde er dann als Schöpfer der Dresdner Frauenkirche.




Am 12.08.2002 verursachten die beiden kleine Bäche Rote Weißeritz und Pöbelbach ein schweres Hochwasser in Schmiedeberg. Mehrere Gebäude wurden zerstört – darunter auch die Post. Heute fließt die Rote Weißeritz gemütlich durch den Ort.

Einige Eindrücke aus dem Ort.



Manchmal hat es auch etwas Positives zu warten:



Die Schmalspurbahn der „Weißeritztalbahn“ nutze die Brücke.
Dann war für längere Zeit eine Regenpause angekündigt und ich fuhr meinem Ziel Falkenhain entgegen. In Höhe der Buschmühle gibt es einen Steinbruch.


Bis zum Gasthof waren es noch knapp 6 km mit guten 200 Höhenmetern. Kurz nach meiner Ankunft war auch wieder die Sonne herausgekommen.



Mit einen Kornblumenbild sage ich dann bis morgen.
