Wärme und Gegenwind waren auch heute meine Begleiter von Mühlberg nach Dresden. Nach einemguten Frühstück im Garten der Pension machte ich mich schon kurz nach 08:00 Uhr auf den Weg. Wie jeden Morgen suche ich zum Start ein Fotomotiv. Heute ist es der Rückblick auf Mühlberg.

Die Tour führte heute komplett auf dem Elbradweg. Daher gab es viel Radfahrer von vorne. Viele Radler fahren von der Quelle in der CSSR in Richtung Hamburg. Immer wieder weite Blicke. Mitten drin fließt die Elbe – man sieht sie leider nicht immer.

In der Ortschaft Kreinitz hielt ich an, um zwei Bilder der Elbe zu machen. Da meine Bremsen etwas quietschen, sagte eine Frau, die sich dort mit einer andern unterhielt, dass Fahrrad noch nicht bezahlt ist! Dadurch ergab sich dann ein nettes Gespräch über meine Reise und die Situationen der verschiedenen Hochwasser der Elbe. Das Hauptproblem im Ort ist immer das Hochdrücken des Grundwassers. Die Häuser selber liegen alle hoch genug.


Auf beiden Seiten gibt es immer wieder schöne Orte. Hier auf gegenüberliegende Seite der Ort Strehla.

Leider kann ich bei meiner Radtour nur einen ganz kleinen Teil ansehen. Sonst käme ich ja nie wieder nach Hause. In Lorenzkirch gibt es eine schöne Kirche.


Bemerkenswert ist die alte Leichenhalle, bei der noch die Zufahrt in den Keller besteht. Früher wurden die Verstorbenen dort auf Steinplatten gelegt. Diese Steinplatten kühlten. Dazu kam die niedrige Temperatur im Kellerbereich. So konnte die Verwesung hinausgezögert werden.

Kurz danach fuhr ich mit der Fähre auf die andere Seite hinüber. Auch heute war ich jeweils der einzige Fährgast.

Riesa ist bestimmt auch eine schöne Stadt – bin aber auch nur durchgeradelt.



Hinter Riesa hatte ich für ein kurzes Stück die Schattenseite der Bäume erwischt.

Schon interessant wie die Überflutungsflächen verknüpft sind. Beim Fotografieren der nächsten Bilder stehe ich auf einen ersten Hochwasserdamm.

Wenn dieser Bereich vollgelaufen ist gibt es viele Durchlässe in den nächsten Bereich.

Kleinigkeiten am Wegesrand müssen trotz Hitze angeschaut werden.


Das Blütenmeer in blau/rot fiel mir allerdings auch sofort auf.

Über Boritz fuhr ich nach Neuhirschstein. Erst am Ortsende konnte ich die Burg sehen.


Und jetzt ging es wieder mit der Fähre rüber. Wie bestellt kam die Fähre auch schon an

.. und ich konnte noch eben ein erstes Bild von den Weinbergen an der Elbe machen. Bis Dresden gibt es mehrere Weingüter.

Alte Steinbrüche begleiten mich auch für einige Zeit.

Von einer Doppelspindelweinpresse hatte ich auch noch nie etwas gehört.


Zwischendurch gab es auch an einigen Stellen Steilküsten – kühler wurde es dadurch allerdings auch nicht.

Auf dem gesamten Stück von Mühlberg bis Dresden ist der Elberadweg im Großen und Ganzen gut beschildert. Und überall stehen Infotafeln und Bänke in der Sonne.

Mein erster Blick auf Meißen.

Der Dom und die Albrechtsburg kamen immer näher.

Dass ich mal eine Rast unter einer Autobrücke machen würde, hätte ich nie gedacht. Es waren hier nur 25 Grad und damit 10 Grad kühler – und es tat guuuut.


Im Ortsteil Sörnewitz der Stadt Coswig legte ich eine weiter Pause ein. Hier gab es heute ein Mittagessen mit einem kühlen Getränk. Aber so richtig Ruhe hatte ich nicht.

Jetzt war guter Rat teuer. Ich fuhr dann doch los, um vor dem Gewitter in Radebeul zu sein.


Habe es nicht ganz geschafft, aber eine schöne Stelle zum Unterstellen gefunden. In Kötschenbrode (Ortsteil von Radebeul) habe ich der Friedenskirche einen Besuch abgestattet. Anschließend blieb es auch für mich trocken.



Der historische Dorfanger ließ sich nicht gut fotografieren. Rechts und links parkende Autos.

Vom Elbeufer noch einen besseren Blick auf die Friedenskirche.

Neben schön Ausblicken …

.. gibt es auch nicht so schöne Autobahnbrücken. Hier die A4.

Jetzt war Dresden auch nicht mehr weit.




Über die Albertbrücke ging es wieder rüber. Meine Unterkunft liegt auf der Seite.

Über diese Brücke …


.. bin ich letztes Jahr gefahren, um wieder nach Hause zu kommen. Jetzt schließt sich der Kreis. Weil es so schön ist – noch ein Bild mit Krähe.

Bis zur Pillnitzer Schloßfähre gab es noch genügend Fotomotive.



Das „Blaue Wunder“ von Dresden.


In direkter Nachbarschaft einen Aufzug in die Berge!

Samstag und Sonntag bleibe ich jetzt hier in Dresden. Es wird auch ein Treffen mit einer ehemaligen Mitarbeiterin aus der JH Kiel geben. Im Coronajahr 2020 (genauer im März) ist sie hier hin gezogen.