21.07.2023 Seiffen/Erz. – Georgenfeld

Ich grüße aus der Wintersportstadt Altenberg im Erzgebirge. Genauer gesagt bin ich im Ortsteil Georgenfeld.

Der Chef hatte mir gestern erzählt bei der Abreise wäre eine reizende Kollegin da. Er hat mich auch in diesem Punkt nicht enttäuscht.

Heute war es etwas wärmer als gestern und erst zum Nachmittag war etwas Regen angesagt. Was ich überhaupt nicht mag ist die Tatsache sofort bergauf zufahren. Dies ließ sich aber vermeiden, dafür hatte ich aber nach kurzer Zeit einen schönen Blick auf den 787 Meter hohen Schwartenberg oberhalb von Seiffen.

Auf der Strecke zur Talsperre Rauschenbach kam ich hier vorbei.

Da ich wohl einen Abzweig verpasst hatte kam ich unten an der Staumauer an. Geplant war oben am See. Nun gut – auf die 50 Meter kam es heute nicht an.

Diese Talsperre wurde erst gebaut als auf Tschechischer Seite die Flöha Talsperre schon fertig gestellt wurde. Dadurch war die Wasserversorgung der Bevölkerung wieder gesichert. Entlang der Talsperre …

… ging es nach ..

… um dann hier die Grenze zu wechseln. Kurz vor der Grenze steht dieser Gedenkstein der an die Vertreibung der deutschen erinnert.

Diese kleine Menge Wasser wird aus der Flöha Talsperre abgegeben. Die Flöha fließt dann in die Rauschenbach Talsperre.

Stetig rauf über eine kleine Straße und rechts die Flöha ..

.. war es nicht weit zur Staumauer.

Weiter über den Radweg Nr. 23 (sehr grober Asphalt) wollte ich unbedingt nach Nove Mestro. Deshalb auch diese Streckenwahl. Nach längerer Fahr durch Wald erreicht ich wieder eine offene Landschaft auf rund 860 Meter Höhe.

An einem Hang wurden jede Menge Sonnenkollektoren aufgebaut.

Bald war ..

… in Sicht.

Vom Wintersportzentrum habe ich nichts gesehen. Der Ort ist selber mehr als unscheinbar.

Wenig später ging es stark bergab und ich musste den Abzweig nach links nicht verpassen. Sonst wäre es ggf. viel zu weit nach unten gegangen.

Der Ort dort unten liegt 220 Meter tiefer.

Jedenfalls hatte ich von diesem Punkt einen herrlichen Blick ins weite Tal. Über jetzt doch besseren Asphalt war, Georgenfeld in Sicht. Bis jetzt hatte es auch noch nicht geregnet. Also wieder trocken geblieben.

Für diese Radtour kam jetzt der letzte Grenzübergang.

Am Sendemast ist der Lugstein 892 Meter hoch.

So gesehen hatte ich für heute auch Glück.

Ein Teil der Wetterstation auf dem Dach des Hotels.

War nicht unbedingt die super Sicht – aber ich konnte zufrieden sein. Da ich sehr früh (14:00 Uhr) an meinem Hotel …

.. war konnte ich noch nicht in meine Zimmer., es war noch nicht fertig. Kleinen Gang in den Ort gemacht und dabei geschaut wie ich morgen nach Dresden fahren werde. Auch in diesem Ort gibt es eine ..

… und an der geschlossenen evang. Kirche vorbei ..

.. erreichte ich ein Gasthaus was 1990 schon geschlossen wurde. Ich machte gerade die beiden folgenden Bilder und ich wurde angesprochen ob ich es kaufen wollte. Ich verneinte.

Auf dem Rückweg leicht nass geworden.

Das Hotel hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Erst Stasizentrale, dann FDGB-Heim und jetzt in privatem Besitz. Neben diesem Haus stand die Villa von Erich Mielke – ist allerdings jetzt abgerissen.

Nun ist meine Reise 2023 entlang der deutschen Außengrenze schon wieder vorbei. Ich bin froh, dass ich die Berge ab Obersdorf bis hier so gut geschafft habe. Wieder viel erlebt, heute die ersten frischen Brötchen beim Frühstück gehabt, und so mache nette Begegnung gehabt. Ich bin mit mir zufrieden und es hat auch wieder Spaß gemacht.

Es werden bis Dresden dann 1510 km, 104 h Stunden Fahrzeit und fast 16.000 Höhenmeter gewesen sein.

Jetzt wollen wir uns verabschieden. Der erste ..

… Waldkauz und der zweite ..

Die Kulisse war perfekt für`s letzte Bild.

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