Weil ich den Ortsnamen so schön finde …

… hier einmal dass Ortschild. Der kleine Grenzbach Polave (Pohlbach) ..

.. und schön war ich wieder über die Grenze. Wenig später einen Blick auf Hammerunterwiesenthal.

Vorbei an vergessenen Häuser und Autos ..

… fuhr ich in Richtung Vejprty (Weipert).
An der Tankstelle wechselt automatisch der Preise von Kronen in Euro. Jeder ist gut informiert.


An einem großen Garagenhof vorbei ..

.. war ich schon im Ort.




Am ehemaligen Grenzkontrollpunkt hatte ich, dass Rathaus von Bärenstein im Blick.

Im ehemaligen Grenzbereich wurden die Grenzsituation im Laufe der Jahrzehnte dargestellt.





Besser kann man es nicht beschreiben!!

Das Rathaus von Bärenstein sehr hübsch ..

… ansonsten habe ich nichts Schönes gesehen. Außer dieser Figur und den dazu passenden Spruch.


Dazu passend mein km Stand zum Zeitpunkt des Fotos.

Wieder zurück nach Weipert, am Brunnen vorbei ..

… und so mach kleines Juwel unterwegs auf dem Weg zum Radweg.



Von oben dann den hübschen Marktplatz von Weipert entdeckt. Hatte ich beim Rundgang nicht gesehen.

Wie in den letzten Tagen …

… wechselten sich freie Flächen und Wald ab.

Es ging an der Talspeere Prísecnice (Preßnitz) …

… vorbei zur Staumauer.

Hier gab es viele Informationen, unter anderem auch über die ehemalige Siedlung die dort früher war.






Es ging nach Krystofovy Hamry (Christophhammer) an der Kirche vorbei, ..



.. die eindeutig schon bessere Zeiten gesehen hat. Im Grenzbereich sind auch viele Häuser abgerissen worden. Wo genau konnte ich heute nicht mehr sehen.

Im Tal der Preßnitz erreichte ich Schmalzgrube. Dort gibt es noch einen alten Hochofen, den ich nicht besichtigen konnte und dass Hammerherrenhaus.

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Heute ein Teil einer „Jugendherberge“ wie mir der Hausmeister erzählte. Die Grenze war zwischen der CSSR/DDR hier nicht stark bewacht. Man durfte trotzdem nicht so einfach über die grüne Grenze gehen. Es gingen auch auf beiden Seiten Personen auf Streife. Er selber hat im Bereich Göttingen an der deutsch/deutschen Grenze sein Wehrdienst geleistet. Darüber wollte er nicht mit mir sprechen.
Von Schmalzgrube ging es auf einem gut zufahrenden Waldweg hoch zur Ortschaft Satzung. Vorher noch einen Blick auf das Herrenhaus ..

… um 4 km weiter und 250 Meter höher hier zu sein.

Rund um Satzung gibt es eine offene Hochfläche.


Alte Poststraßen gab es überall.

An der Kirche von …


.. machte ich eine Pause. Dort wurde ich von einer Frau mit Ihren beiden Enkeln angesprochen und Sie erkundigte sich was, wie und wo ich mache. So sind wir nett ins Gespräch gekommen und Sie selber ist noch zu DDR-Zeiten rüber in Richtung Offenburg. Jetzt ist wieder, erstmal nur vorrübergehend, wieder in Ihrer alten Heimat. Sie stammt aus den Nachbardorf Steinbach und ist hier in der Kirche getauft worden.

Bei meiner allerersten Planung wollte ich hier ..

.. übernachten.

Mein Pausenplatz war neben der Bäckerei, die leider zwischen 11:00 Uhr und 14:00 Uhr geschlossen hat. Ich habe mein Brötchen und Kekes gegessen und konnte dabei so schöne, diverse Kuchenstücke im Laden sehen. Dass war heute Pech. Aber dafür schon nette Gespräche gehabt.
Vorbei am Rathaus …

.. kurz zum Grenzübergang für Fußgänger und Radfahrer ..


.. muss man feststellen dass die Strommasten der abgerissen Häuser auf Tschechischer Seite noch immer stehen.
Der Hirtstein (986 Meter) mit dem heute geschlossenen Gasthof. Alle beiden weiteren im Ort hatten heute auch zu. Schlechte Absprache.

Auf dem Grenzweg weiter nach Reitzenhain stehen noch diese beiden alten Mühlsteine.


Kurze Zeit nach den Mühlsteinen gab es weitere Informationstafeln.



Zehn Meter weiter war eine Bank und dort verbrachte Helmut die Zeit bis zum Kaffeetrinken zu Hause. Ich sollte mich doch kurz dazu setzen. Gesagt getan und ein nettes Gespräch ergab sich. Er war mit dem Leben in der DDR schon zufrieden und wie immer: Wir kannten es nicht anders. Dann tauchten zwei Wanderer auf die noch bis zum Hirtstein wollten und aus Rübenau gekommen waren. Es gibt wohl Wanderung mit Gepäcktransport und gebuchten Übernachtungsplätzen. Dass machten die beiden. Der dritte hatte Blasen am Fuß und wurde vom Gastwirt Erik aus Rübenau am Nachmittag zum Hirtstein gebracht. Wie es sich im weitern Verlauf des Gespräches ergab hatten alle dort übernachtet wo ich jetzt auch bin. Bevor ein größerer Schauer runterging war ich in der Pension. Wer war nicht da – Erik, er fuhr gerade den Fußkranken zum Hirtstein.
Aber auf dem Weg nach Rübenau komme ich zuerst nach Reitzenhain.



Das letzte Bild kommt aus Kühnheide.

An einem Wanderparkplatz saßen 2 ältere Ehepaare mit leeren Sektgläsern. Ich meinte, dass wäre sehr schade und ich hätte auch keine volle Flasche im Gepäck dabei. Ich fragte was es zu feiern gibt.
Antwort eines der Ehepaare: Wir sind heute 65 Jahre verheiratet. Ich konnte mich nur tief verneigen und weiterhin alles gute Wünschen. Dass war der Abschluss der Gesprächsrunde an diesem Tag.
Anschließend zügig gefahren – Regen – andere Gäste haben mich ins Haus gelassen – wird hier sehr locker gesehen – und trocken angekommen. Mal sehen welche Gespräche sich beim Abendessen gleich noch ergeben. Wir sind heute drei Gäste.