Gestern noch ein Bild der untergehenden Sonne gemacht.

Im Morgenlicht das Tal und die Pension.


Frühstück gab dann ja zum Glück hier. Dies war auch in Ordnung und so konnte die Radtour nach Oberwiesenthal losgehen.
Zuerst musste ich einige Meter noch höher – was ich gar nicht gerne direkt zu Anfang mache. Anschließend erreichte ich den Kammweg, der relativ auf einer Höhe bis kurz vor Johanngeorgenstadt verläuft.


Unterwegs immer wieder Informationen, wie bei den Bildern oben. An ausgeschilderten, auch wenn es alte Dreiländerecken sind, …

… konnte ich schon die nächsten Infos lesen.


Insgesamt war es auf dem Kammweg rechts und links schon sehr abwechslungsreich. Zwischendurch musste ich sogar anhalten, weil drei Frischlinge es sich auf dem Weg bequem gemacht hatten. Auf der anderen Seite hielten ebenfalls einige Radfahrer an. Es dauert aber nicht sehr lange und wir alle konnten weiter. Von den Bachen habe ich nichts gehört und gesehen.
Ebenso reichlich vorhanden sind die Schutzhütten. Der Kammweg ist im Winter eine gespurte Loipe über fast 36 km und darf auch nicht von Fußgängern genutzt werden.

In dieser Höhe war es von der Temperatur sehr angenehm.

Immer wieder gibt es Stellen, an denen man eben mal über die Grenze gehen könnte. Der Übergang nach Jeleni ist schon etwas größer und auf beiden Seiten mit Sitzmöglichkeiten ausgestattet.


Es gibt nicht viel Informationen …

… nur diese Bilder bei der Eröffnung.
Da die Orte hier fast immer im Tal liegen, ging es nach Johanngeorgenstadt runter.

Ich bin genau dort in den Ort gekommen, wo die Große Pyramide und der große Schwibogen stehen.








Es sind an dieser Stelle noch weitere Holzfiguren dargestellt.







Die Figuren stehen noch im oberen Ortsteil. Ich durfte noch weiter runter und habe die Grenze zur Ortschaft Potucky (Breitenbach) überfahren. Hier gab es einen schönen Radweg auf einer sehr wenig befahrenen Straße im Tal der Cerná (Schwarzwasser). Im Ort Potucky gibt es auch eine Bahnlinie.

Und ich hatte mal wieder Glück.


Die Cerná an verschiedenen Stellen.





Wenigstes ein Schmetterling hat stillgehalten.
Mal ging es durch den Wald und wenig später öffnete sich dieses Tal.




Von Cerná bis zur kleinen Siedlung Ryzovna waren es 9 km. Dabei ging es von einer Höhe in Cerná von 695 m üNN los. Dort oben angekommen war ich bei 970 m üNN. Alles sehr schön zu fahren. Deshalb habe ich diese Variante gewählt und bin nicht auf deutscher Seite gefahren.

Kurz vor Bozi Dar (Gottesgab) sah ich diese Figur.

Einige Meter weiter konnte ich lesen um was es sich handelt.


Die Entfernung wird in Kinderschrittlänge angegeben. Ein Kinderschritt = 35 cm.
Die Ortschaft Bozi Dar ist ein Skizentrum, welches aber auch im Sommer viele Touristen anlockt.




Hier ging dann rüber nach Deutschland.


An der Breite der jetzigen Straße kann man nur erahnen wie es zu Grenzzeiten DDR/CSSR ausgesehen haben muss. Es handelte sich ja um Grenzen zwischen befreundeten Staaten.

Auf einem sehr groben Schotterweg, vorbei an der 1000 Metermarke …

… ging es runter auf der alten …


.. und vorbei an einem Kneippbad für Arme und Gesicht.

Eine alte Markierung der Poststraße.

Diese neuen Wohnblöcke/Ferienunterkünfte sah ich zuerst.

Es geht auch hübscher.

Die Endhaltestelle der Erzgebirgsbahn in Oberwiesenthal.



In der Kirche von Oberwiesenthal gibt es eine Weihnachtskrippe.

Um diese Jahreszeit steht dort nur die Landschaft.


Die alte Eisenbrücke ..

.. und den Fichtelberg von einer Stelle im Blick.

In dieser Kirche steht die Krippe.

Nach Hammerunterwiesenthal ging es für mich.

Ein Ortsname mit 21 Buchstaben. Vor Johanngeorgenstadt gibt es auch den Ort Morgenröthe-Rautenkranz. Dort gibt es eine Wetterstation, die gerne früher von Herrn Kachelmann genannt wurde. Nur noch so als Info hinterher geschoben.
Der kleine Grenzübergang zwischen Oberwiesenthal und Loucna.


Bin zuerst noch nach rechts gefahren, um diese beiden Bilder machen zu können.


An der Pension konnte ich dann sehen, dass es sich um eine Schmalspurbahn handelt



Gleich sollte der letzte Zug nach Oberwiesenthal kommen.



Die Waggons fahren auch „Oben Ohne“

Kurz angehalten und 4 Gäste eingestiegen …

… und schon ging es weiter.

Die nächsten Berichte werden nicht von meiner Tochter gelesen. Sie geht mit Ihrer Freundin Joana, bei Ihr war ich auf meiner Reise auch schon, für 4 Tage wandern. Es sind auch nur noch drei Berichte, die evt. kleine Fehler haben können. Ich muss die Reise leider um zwei Tage verkürzen und werde daher auch nur kurz nach Dresden reinfahren und dann geht`s über Lutterbek nach Wesel.