17.07.2023 Bad Elster -Klingenthal

Die Strecke.

Nach drei sehr schönen Tagen in Bad Elster und im Hotel „Zum goldenen Anker“ ergab sich der Zufall, dass ich von der Hausleitung persönlich verabschiedet wurde.
Vorbei an mondänen Gebäuden …

.. konnte ich auf einen fast neuen Radweg ..

… sehr bequem nach Adorf an der Weißen Elster fahren.

Da ich, wie gestern schon angekündigt, nur eine kurze Strecke zu bewältigen hatte, konnte ich mir den Ort Adorf etwas anschauen. Bei weiten nicht so schön wie Bad Elster. Schon sehr interessant, welche Unterschiede auf der kurzen Strecke zwischen zwei Orten sein können.

Gerne hätte ich auch die andere Seite im Bild festgehalten, aber aus den nicht so schönen Wohnblöcken wurde ich von mehreren Personen beobachtet.
Nachdem ich einen weiteren Briefumschlag mit nicht mehr benötigten Karten bei der Post abgeben habe, ging es zum historischen Marktplatz. Zuerst am Museum vorbei …

.. war ich auf dem Marktplatz. Da hatte ich mir mehr versprochen. Ja er war schon sehr langgezogen –aber war nichts Außergewöhnliches.

Was mir hier auffiel, waren die sehr breiten Straßen im oberen Dorfteil um den Marktplatz herum.

Coronajahr 2020 hat hier noch nette Spuren hinterlassen.

Ein letztes Bild von Adorf – eine ganz gut erhaltene Häuserzeile.

Zuerst weiter an einer Bahnlinie ging es doch anschließend sehr in die Höhe, …

Das im Tal ist Mark Neukirchen.

… um im Ort Mark Neukirchen wieder ..

… runterzufahren.
Die Radstrecke nach Erlbach war wieder sehr entspannt und wie in so vielen Orten werden Brunnen als Erinnungspunkte genutzt.

Durch das Schwarzbachtal mit dem gleichnamigen Hotel und Naturpool ..

… durfte ich jetzt die „Alte Klingenthalerstraße“ weiterfahren.

Die Ortschaft Mark Neukirchen liegt auf etwa 500 Höhenmeter.

Soweit hatte ich mich schon hochgearbeitet.
Vorbei an einem Grab eines Soldaten, der hier in den allerletzten Kriegstagen sein Leben verloren hatte. Genauer gesagt am 06.05.1945.

Was ich fast befürchtet hatte, traf dann auch ein. Ich durfte wieder ganz runter nach Klingenthal.

Noch etwas auf Höhe konnte ich schon den Aussichtsturm und so ungefähr den Punkt meiner Unterkunft ahnen.

Siehe Pfeile.

Im Ort unten angekommen, ging es rechts ab in die Tschechische Republik.

Hier in den Grünstreifen verlief die Grenze.

Kurz nach der Aufnahme kam ein jüngerer Mann mit Mülltüte und Müllsammelzange dort herunter. Ich musste ihn loben und er erzählte, dass er Mitarbeiter im Museum ist. Da dies am Montag geschlossen ist, nutzt er die Zeit zum Müllsammeln. Er zeigte mir auch den Weg zur Talstraße, immer entlang der Grenze. Vorher noch schnell die beiden Bilder gemacht.

1995 noch mit Kontrolle an der Grenze.
Zollgebäude ist verschwunden – am roten Haus hat sich nichts verändert.

Talstraße hört sich wirklich gut an. Es ging immer weiter rauf und bei Verschnaufpausen konnte ich dieses Bild machen. Der Wald ist schon nicht mehr Sachsen.

Auf dem Kammweg an einer Schutzhütte hatte ich den nächsten Überblick.

Wieder mit Pfeilen versehen.

Auch hier wieder ein Grenzübergang. Bild ist aus Tschechien gemacht.

Jetzt sind dort Wohnungen.

Das Ziel war nicht mehr weit – nur noch 100 Meter bergan. Auf halber Strecke und Höhe konnte ich die Schutzhütte von eben sehen.

Hier ging es auch zur Jugendherberge von Klingenthal.

Den Aschberg gibt es auch in der Nähe von Eckernförde. Dort gab es auch einmal eine
Jugendherberge. Nach dem Einchecken, ‚Frisch machen‘ und andere Dinge abklären, machte ich mich auf den Fußweg zum Aussichtsturm.

Schon war er auch im Blickfeld ..

Oben, 948 üNN, war schon ein schöner Rundumblick. Der Turm hat geschlossene Fenster, die auch nicht ganz sauber waren. Daher nicht einwandfreie Fotos.

Blickrichtung Gera!

60 km liegt Gera und die Stadt Ronneburg etwa entfernt.
Der Turm steht neben der …

Auf dem Rückweg mal ein Bild in die Tiefe des Tales gemacht.

Die folgenden beiden Bilder habe ich an der oben erwähnten Schutzhütte schon gemacht. Wollte diese aber erst jetzt in den Blog setzen.

Der Berg heißt wirklich so und ist 943 Meter höher als meine Landeshauptstadt! Was es nicht alles gibt.
Gut, dass ich zwischendurch einkaufen war. Dies sollte für die Mittagsmahlzeit morgen sein. Leider ist aus Krankheitsgründen dass Lokal zu und in der näheren Umgebung gibt es nichts. Aber im Kühlschrank in der „Ski Bar“ gibt es Bier.

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