Den gestrigen mit bis zu 35Grad sehr heißen Tag in Bad Elster habe ich als Ruhetag für mich genutzt. Nach einem kleinen Gang durch den Kurpark, mit einem längeren Aufenthalt und Orgelspiel in der Kirche und einigen Besorgungen, ging es kurz zum Hotel zurück.

Wer sich die Strecke anschauen will findet Sie unter diesen Link: https://www.google.com/maps/d/edit?mid=1FTicTdlgerAEOWRi-PwbWX5bZPnTVXA&usp=sharing












Anschließend besuchte ich das Waldbad/Naturbad von Bad Elster. Die Anlage wurde am 22.06.1906 eröffnet. Später wurde die Anlage vom Gartenbauinspektor Paul Schindel umgebaut und ist im Prinzip auch heute noch so vorhanden. Früher gab es Herrnteiche, Damenteiche und Familienteiche zum Schwimmen. Also alles schön getrennt. Heute hat einer der Teiche Rutschen und Spielmöglichkeiten
für Kinder – daher hielten sich auch dort die Familien auf. Trotz des warmen Wetters war hier nicht allzu viel los. Am Ausgang wird um eine Spende zum Erhalt dieses Kleinods gebeten.
Zum Abend gab es ein kleineres Gewitter, welches auch zur deutlichen Abkühlung beitrug.
16.07.2023
Heute am Sonntag machte ich die Runde im unteren Zipfel des Vogtlandes. Ohne Gepäck lässt es sich doch richtig gut Radfahren. Ich sollte mal überlegen ob ich mir eine Begleitung mit Auto zulegen sollte – zwecks Transportes des Gepäckes von Ort zu Ort. Schnell hatte ich wieder Höhe erreicht ..

.. und immer durch den Wald über den Vogtlandwanderweg, bzw. einen ausgeschilderten Musikradweg. Die Beschilderung war durchgehend gut. Nur leider war die Beschilderung nicht immer sauber.


Vor Bad Brambach gibt es einen Sammler …




Die Ortschaft Asch habe ich schon immer wieder in den letzten Tagen als Richtung gehabt.

Den Ort Bad Brambach habe nur am Rande, im Kurzentrum, berührt. Es ging weiter in Richtung Bärendorf. Hier gab es einen Pausenplatz mit nettem Blick.

Auf dem Weg nach Schönberg/Vogtland fuhr ich im Wald an mehreren verlassenen Gebäuden vorbei. Zuerst wollte ich dies noch in Bildern festhalten – aber die Bäume störten schon sehr. Wie ich später bei einem Gespräch erfahren habe, war dies die Villa von Harry Tisch. Harry Tisch war ein deutscher Politiker in der DDR. Er war Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees der SED und Vorsitzender des Freien Deutschen Gewerkschaftsbundes. Die Treuhand hat dieses Anwesen später für einen Euro verkauft an einen, wie sich später ergab, zwielichtigen Käufer.
Vor Schönberg gab es einen ganz weiten Blick in die Tschechische Republik.



Hier ergab sich auch der erste Blick auf das Schloss.


Der Brunnen von 1761 in Schönberg.







Oberhalb von Schönberg dieses Panorama.
Von Schönberg aus ging es an der anderen Grenzseite wieder nach Bad Brambach. Auch hier gibt es viel Natur.


Wie einfach kann der Natur geholfen werden.

Hier finden alle Tiere eine kleine Wasserstelle vor. Sehr schön gemacht.
Der Weg führte mich jetzt auf der anderen Seite des Ortes Bad Brambach vorbei ..


… um anschließend von oben einen Blick auf Bad Brambach zu haben.

Vom Galgenberg hatte ich diesen Blick.


Auf dem Wirtsberg, bei der Ortschaft Landwüst, gibt es den nächsten Aussichtpunkt mit einer kleinen Hütte, die man als Unterstand bei Regen sehr gut nutzen kann.

Von innen schaut man so durch die Fenster …

… und so sieht es drinnen aus.

Neben den üblichen Schmierereien hatte aber jemand auch eine gute Idee.

Vor dem Gebäude steht diese Säule.

Und weil es so schön ist …


Der letzte Blick …

… bevor es wieder runter ging zum

An diesem Platz machten gerade zwei Radwanderer aus Bad Brambach eine kurze Pause. Wie ich halt so bin, sprach ich die beiden an. Ansonsten erhalte ich ja auch keine Infos. Die beiden erzählten mir die Geschichte von Harry Tisch und so mache Anekdoten aus DDR-Zeiten. Auch hier wieder das Gleiche, wie ich es schon kannte. Eigentlich ging es uns gut. Nur es war halt nicht alles da und auch nicht in großer Auswahl: Entweder kauf ich den Pullover, den es gerade gab – oder es gab keinen. Gute Beziehungen waren auch hier Gold wert.
Einmal durfte sie alleine zu einer Hochzeit nach Westdeutschland reisen. Gerade 19 Jahre alt und schon schwanger war diese für die Behörden wohl genug, um der Ansicht zu sein, dass sie wiederkommt. Als sie auf dem Weg nach Karlsruhe in Stuttgart umsteigen musste, wurde sie dort regelrecht von dem Angebot erschlagen. So viele Zeitschriften etc. kannte sie einfach nicht. Sie ist wieder zurück gekehrt nach Bad Brambach. Wenn Sie in die CSSR fuhren, was sie durften, mussten auch sie einen Zwangsumtausch machen. Aber heute fühlen sich beide schon besser und das allgemeine Jammern, dass es uns so schlecht ginge, nervt die Beiden.
Unterhalb des Platzes ist die Kirche von Landwüst.



Am Freilichtmuseum des Vogtlandes vorbei ging es über Sohl zurück nach Bad Elster. Zur Stärkung und weil Sonntag war, gab es Kuchen und eine heiße Schokolade. Morgen steht nur eine kurze Etappe nach Klingenthal an. Dann aber wieder mit Gepäck. Beim Abstellen des Rades machten die beiden Inhaber gerade eine Pause. Auch hier wieder ein kurzes Gespräch. Das Hotel gehörte ihren Eltern. Zwischendurch zwangsenteignet durch den Staat, führen die beiden dies jetzt schon einige Jahre. Als Putin noch beim Geheimdienst war, hat er in einem Nebengebäude des Hotels gewohnt. Bad Elster war Garnisonstation der russischen Armee und dadurch ergab sich der Aufenthalt dieses Herren hier.
Guten Morgen, Helmut, vielleicht ist es ja der Test, ob ich den Blog auch wirklich lese, aber der Text ist diesesmal “kryptisch”. Kann ich ihn bitte noch einmal bekommen? Hab einen schönen Tag!
Viele Grüße Frank
Von meinem iPad gesendet
Prof. Dr.med. Frank Marx Facharzt für Anästhesiologie, Notfallmedizin Ärztliches Qualitätsmanagement, Psychotherapie Leitender Notarzt
Jorissenstege 27 46485 Wesel Tel.: 0281-2068882 Fax: 0281-2068885 Mobil: 0173-2777200 Mail: marx.wesel@gmail.com
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HALT, STOP!
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