Es gibt Tage da läuft nicht alles nach Plan oder man entscheidet sich doch für den falschen Weg…
Nach einem 3-Gänge Menü vom Feinsten am Abend zuvor, ging es nach einem guten Frühstück los.

Bad Neualbenreuth kam immer näher und die kleine Innenstadt sieht ganz nett aus. Hier wurde die kleine Mittagesverpflegung beim Bäcker eingekauft. Dazu noch später mehr.



Der Ort Schachten im Hintergrund.

Bei der Ortschaft Hardeck ist es mir wieder aufgefallen: Auf deutscher Seite sind die Feldabschnitte viel kleiner. Keine große Monokultur.

Den Bismarckturm bei der Ortschaft Cheb konnte ich hier zum ersten Mal sehen.

Hinter mir der Grenzlandturm.

Glück gehabt, dass hier nicht mehr gebrannt hat.

Nettes Gebäude in Hatzenreuth.

Hier habe ich mich entschieden die alte Beschilderung der Nr. 13 zu nehmen. Ich kann mir am Ende des Tages denken, warum dieser Weg umgelegt wurde.

Gelb eingezeichnet mein Weg. Zu den beiden kleinen Sechsecken komme ich gleich.
An der Grenze angekommen.

Über diese Brücke muss man erst gehen. Sie überquert den Bach Mohelnský.

Anschließend erreichte ich die Straße von Waldgassen – Cheb. An diese Stelle gibt es ein Mahnmal und eine unfassbare Information. Auf welche Ideen der Staat damals gekommen ist.

Die nächsten Texte auf den Bildern sind spannend.









Etwas beeindruckt fahre ich weiter und denke darüber nach, wie und warum Menschen auf solche Ideen kommen. Und das Gleiche muss ich auch hier denken.

Der Bismarkturm kommt immer näher. Und noch war ich guten Mutes, dass ich auf dem alten Kolonnenweg wunderbar bis zur Ortschaft Asch fahren konnte.

Nette Motive am Wegesrand …


.. doch der Weg wurde nicht unbedingt besser. Und wie es auf dem Kontrollweg so war: Geradeaus ist der beste Weg – egal wie häufig es rauf und runter geht.
Schotter, so grob wie bei den Schienen der Bahn, war dann an der Reihe. Anschließend gab es überhaupt keinen Weg mehr. Es war nur noch ein Trampelpfad direkt an der Grenze. Die Grenzsteine waren meine Orientierung und ich muss zugeben, dass ich nicht mehr wusste, wo ich war. Es musste aber weitergehen – zurück war keine Option.
Dann erblickte ich gefühlt 45 min. später dieses Gebäude.

Und langsam wurde aus dem Pfad ein Weg. Und ein weiteres Gebäude ..

… gesellte sich dazu. Und langsam wurde es besser – der Weg breiter und dann auch noch ein Mensch im Wald, der auch – welch‘ ein Glück – Deutsch sprach. Jedenfalls war ich doch tatsächlich auf dem richtigen Weg nach Dol.Hranicna. Da wo die Sechsecke auf der Karte waren, muss ich gewesen sein. Im Ort eine nette Figur auf dem Feuerlöschteich.

Auch hier gibt es nette Kirchen.

Und das hatte ich schon heute am frühen Morgen.



Jetzt blieb ich auf dem Kolonnenweg – es gab auch schöne Stellen.

Die Passagen zum Schieben blieben auch hier erhalten.

Noch nie hatte ich eine Schutzhütte so erwartet wie diese. Nur noch Pause war angesagt.

Auch von hier immer noch den Blick zum Bismarckturm.


Das Schöne war, dass es immer wieder diese kleinen Tümpel gab.

An einer Stelle, rund 3 km vor Asch, konnte ich mich dazu überreden, doch jetzt den direkten Weg nach Selb zu nehmen. Ich war es jetzt leid auf dem Kolonnenweg weiterzufahren. An der Infotafel dieses gelesen:

Ein Stück weiter, kurz vor der Grenze weitere Informationen.



Etwas weiter im Wald ein alter Grenzstein von 1844. Heute dekoriert mit einem neuen.

Im Tal ganz unten liegt Selb …

… vorbei an Strohfiguren in Längenau ..

.. finde ich diesen Wegweiser!

In die Innenstadt wurde ich über einen recht neuen Radweg, in einem Grüngürtel gelegen, gelotst.

Die evang. Stadtkirche St. Andres war das Erste, was ich gesehen habe. An einer Häuserwand dieses Gemälde.




Der Porzellanbrunnen direkt in der netten Innenstadt. Etwas außerhalb gibt es doch sehr viel Leerstand und zerfallene Häuser. Die hohe Zeit der Porzellankunst mit dem entsprechenden Geld, die hier 1857 anfing, ist vorbei.

Die Stadtkirche von vorne und auch das Rathaus sind allerdings noch sehr gut erhalten.


Auch mein Hotel heute ist nicht mit der Zeit gegangen. Die Flure und Treppenhäuser sind aus den 80er Jahren!? Das Zimmer selber ist sauber und soweit in Ordnung. Es passt zum heutigen Tag. Es war sehr mühsam und nicht immer schön. Solche Tage soll, bzw. muss es wohl auch geben. Mein Schnitt lag heute unter 12,0 km/h.
Die Tüte vom Bäcker hat folgenden Aufdruck:

Auf welche guten Ideen muss man kommen, um entsprechend Personal zu bekommen.