05.07.2023 Passau – Breitenberg

Geschafft: Bin in den Ausläufern des Bayrischen Waldes in Breitenberg angekommen. Ab Passau gingen die ersten 25 km entlang der Donau sehr geschmeidig. Ich hatte mich für ‚unsere‘ Seite der Donau entschieden. Hier kam die Sonne am frühen Morgen noch nicht hin. Das Einzige, was störte, war halt die Bundesstraße neben dem Radweg. Aber auch auf der anderen Donauseite hätte ich auf der Straße fahren müssen. Später bis zur Staustufe war es nur noch eine Nebenstraße mit kaum Verkehr. Mein Schnitt lag bei 19,7 km/h. Aber jetzt ging es ja auch erst richtig los. Bis zum Ortsende
von Gottesdorf waren es 6 km mit einem Anstieg von 360 Höhenmeter.

Nicht ganz geschafft – aber 13 % im Schnitt ist etwas zu viel. Und dann die störenden
Fliegen/Bremsen, die einen aus dem Tritt bringen. Anschließend ging es durch viele kleine Ortschaften, kleine Siedlungen und auch an einsamen Bauerhöfen vorbei. Der kleine Rannastausee lag auch auf meiner Strecke. Zum Baden war es mir noch etwas zu früh – auch wenn es mir vielleicht sehr gutgetan hätte. In der Ortschaft Wegscheid war die erste größere Pause angesagt. Eine schöne Cola aus dem benachbarten Restaurant wurde am Brunnen genussvoll getrunken. Obwohl viele Leute zur
Mittagszeit dort saßen, ergaben sich keine Gespräche. Alle waren irgendwie mit sich selbst beschäftigt. Zwischen Meßnerschlag und Kohlstatt habe ich in Nachbarschaft einer kleinen Kapelle meine ganz lange Mittagsrast eingelegt. Die Grenze zu Österreich war nie weiter als zwei Kilometer entfernt. So kam ich auch an einem Gasthaus „Zum Grenzstüberl“ vorbei. Die gesamte Zeit ging es mal schön runter und dann wieder rauf, aber immer sehr reizvoll zum Fahren. Bei Kohlstatt hatte ich die Alternative direkt nach Breitenberg auf einer kleinen Landstraße zu radeln oder den etwas längeren Weg auf der Seite von Österreich zu nehmen. Dieser wäre eindeutig auch die schönere Strecke
gewesen. Da ich gut in der Zeit war, habe ich mich für diesen Weg über die Schiffler Kapelle entschieden. Unterwegs noch an einem kleinen Skulpturenpark vorbeigekommen. So wurden es dann insgesamt 62 km und 900 Meter rauf. Am besten waren die 500 Meter bergab. Auch hier wurde es zum Nachmittag immer windiger und die dunklen Wolken kamen schon sehr nah. Bis Breitenberg
war es nicht mehr weit. So bin ich trocken im Hotel angekommen und wurde netterweise auch sofort vom Chef eingecheckt. Er hatte mich kommen sehen. Und die dunklen Wolken sind vorbeigezogen.
Es war etwas anstrengend, aber trotzdem ein gelungener und schöner Tag auf meiner Radtour. Jetzt bin ich schon wieder 13 Tage unterwegs. Zum Glück – hoffentlich- habe ich noch 19 Tage vor mir. Mit den weiteren Übernachtungen war es nicht ganz einfach. Noch fehlt mir eine Zusage. Man soll es nicht glauben, aber es haben doch tatsächlich einige Hotels wegen Betriebsferien!!! geschlossen.
Sicherlich braucht und soll auch diese Gruppe Urlaub machen – aber im Juli wo schon Sommerferien in verschiedenen Bundesländern ist…
Jetzt kommen auch noch ein paar Bilder. Zum Teil dann direkt bei den Fotos die Erklärung.

Passau mit Kreuzfahrtschiff
Im Donautal
Die Donau bei Obernzell
Fähre nach Österreich
Schleuse und Staustufe in der Donau
Da musste ich hoch!
Blick von oben auf dass Donautal
Dem war ich jetzt 360 Meter näher gekommen.
Der Stausee
Wegscheid
Bobbycar = Grenze
Blau: Radstrecke Rot: Grenze
Sieht nicht gut aus und es roch auch nicht gut.
Kirche im Ort mit den dunklen Wolken

Heute einmal anders aufgebaut und dann bis morgen.

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