28.06.2023 Kiefersfelden – Ruhpolding

In der Nacht ist hier in Kiefersfelden der erhoffte Regen runtergekommen. Heute Morgen zwar stark bedeckt, aber trocken und nur etwa 16 Grad warm.
Die Nacht gut verbracht – nur beim Frühstück müssen sie noch etwas lernen. Im Ort gibt es drei Bäcker und die Gäste bekommen Aufbackbrötchen. Geht überhaupt nicht – bei den Preisen, die in der Zwischenzeit genommen werden.
Es ging zurück an den Inntalradweg bis zur Ortschaft Oberaudorf.

Die Felswand gegenüber von Kiefersfelden.

Hier ging es über die Inntalbrücke rüber nach Österreich. Am Jennbach vorbei, um nicht an der Straße nach Sebi zufahren, ging es auf Nebenstrecken über Durchholzen – Oed zum Walchsee.

Der Weg ging etwas am Hang entlang und dabei hatte ich einen schönen Blick auf den Walchsee und in andere Täler hinein.

Kurz vor Oed steht dieser mächtige Hof. Hier bin ich kurz mit Urlaubern aus Bocholt ins Gespräch gekommen und mit dem Bauern selber. Ich war froh, dass es nur in der Nacht geregnet hat und er meinte es müsste dringend mehr regnen. Ich stimme ihm ja zu- da ich ja so viele ausgetrocknete Bäche und kleine Flussläufe gesehen habe – aber dann bitte nur in der Nacht. Auch heute bin ich an ganz vielen Bächen ohne Wasser vorbeigefahren.

In Kössen hat die Tiroler Achen noch sehr gut Wasser.

Ab Kösen bis zur Grenze kurz vor Reit im Winkl musste ich die B 172 fahren. War nicht sehr prickelnd, es gab aber leider keine andere Möglichkeit.
Ab hier gab es dann bis Ruhpolding einen Schotterweg etwas abseits der B 305 auf deutscher Seite. Sehr reizvoll zum Fahren, aber doch immer wieder mit kleinen Anstiegen. Aber besser so, als neben oder auf der Straße. Ein Teil ist auch als Wanderweg mit verschieden Punkten als Erlebnispfad ausgebaut. Dafür war es mir heute zu kalt.


Die Fahrradstrecke hatte einen Anstieg von 230 Meter. Die Straße hatte nur 150 Meter. Es war jedenfalls im Tal der Lofer sehr schön und ganz ruhig.

Den Teufel habe ich nicht gesehen.

Nur ganz rechts hat die Lofer etwas Wasser.

Zu Zeiten der Krötenwanderung zum Laichen wird die Bundesstraße gesperrt.

Das Tal des …


.. nennt man auch das Krötental. Leider wird die Straße bei der Rückwanderung nicht mehr gesperrt. Es gibt aber an einigen Stellen Tunnel unter der Straße. Die Kröten wandern dann beim Rückweg richtig die Berge hoch.

Frank, siehst Du den Frosch?!!!!

Unterwegs habe ich Schmetterlinge und Sonstiges gesehen.

Der Radweg, hier langsam ansteigend.

An diesen Bergen müssen die Tiere wieder hoch.


Kurze Zeit später komme ich zum Glasklaren Förchensee. Woher dass Wasser kommt weiß ich nicht – der Abfluss hat den schönen Namen „Seetraum“.

So etwa 2 Meter tief.

Der See ist nur von Bergen umgeben.

Hier wollte ich unbedingt hin:

Leider war heute kein Training – obwohl die Nationalmannschaft aus Bulgarien heute Termin hatte.

Da ich sehr früh dran war habe ich mich dort doch etwas länger aufgehalten …..

…. und hatte dann Glück, dass ein Trainer mit einer Athletin doch Runden in der Arena lief.

Am Eingang der Arena gibt es einen Gedenkstein mit einigen Tafeln.

Kurz vor Ruhpolding eine schöne Wiese mit …..


Gerne würde ich etwas mehr über Begegnungen schreiben. Aber ich treffe nur sehr wenige Menschen und die sind nicht alle gerade sehr gesprächig oder haben es mit dem Rad sehr eilig.

Vor dem Abendessen noch eine Runde durch Ruhpolding gemacht.

Mehr Bayern kann ich heute nicht anbieten.

Eingangstüre von einem Wein- oder doch Bierkeller?
Da sage ich auch Glückwunsch – wenn es schon so offen an der Straße steht.

Beim Abendessen nette Gespräche mit 4 Radfahrern und einem Ehepaare aus Kiel gehabt. Die Frau ist in Stein geboren und Ihr Schwager war bis Mai dort Bürgermeister. So klein ist die Welt, die Frau hat noch eine Bekannte aus dem Sparclub hier getroffen.

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